Erste Bearlake-Benchmarks mit DDR3

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Mainboard mit P35-Chipsatz (Bearlake) Mainboard mit P35-Chipsatz (Bearlake) Auf der Cebit hatten wir die Gelegenheit ein Mainboard mit Intels P35-Chipsatz (Codename: Bearlake, P95-Nachfolger), Core 2 E6700 und DDR3-Speicher zu testen. Dabei handelte es sich um ein 512- und ein 1.024-Mbyte-Modul von Qimonda (siehe Bilder). Die Beschreibung auf dem Aufkleber: PC3-10600U - nach bisheriger Rechnung entspricht das effektiv 1.325 MHz (eigentlich: 663 MHz). Die schnellsten bisher verfügbaren Module arbeiten hingegen im DDR2-1250-Modus (625 MHz).

Die aktuelle Version von CPU-Z erkannte leider weder den Chipsatz noch den Speicher. Dementsprechend konnten wir nicht die Latenzen herausfinden. Ein erster Test mit Everest Ultimate: Die Lesegeschwindigkeit lag bei 6.548 MByte/s. Ein Core 2 E6700 mit P965-Mainboard und DDR2-Speicher erreichte hingegen 7.041 MByte/s. Auch beim Latenztest von Everest Ultimate lag der alte Chipsatz mit 68,2 Nanosekunden vorne. Der P35 mit DDR-10600-RAM war 4,9 Nanosekunden langsamer und erzielte im Test 73,2 Nanosekunden.

Dabei sollte man jedoch bedenken, dass es sich sicher nicht um finale Hardware handelt und die beiden Module womöglich nicht im vollwertigen Dual-Channel-Modus arbeiten konnten - schließlich handelte es sich um zwei DIMMs mit unterschiedlicher Kapazität.

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