DDR5-RAM: Arbeitsspeichermodule mit 24 und 48 GiB von Micron angekündigt
Zwei eher ungewöhnliche Arbeitsspeichergrößen hat Micron mit zwei neuen DDR5-Modulen mit Unterstützung für AMD- und Intel-Prozessoren vorgestellt.
RAM-Kapazitäten abseits der üblichen Verdopplung von beispielsweise 8 über 16 hin zu 32 GiByte und Co. sind unüblich und gab es zuletzt vereinzelt zur Hochphase von DDR3-Arbeitsspeicher. Micron hat unter der Tochtermarke Crucial nun allerdings neue DDR5-Speichermodule mit der vielleicht etwas gewöhnungsbedürftigen Kapazität von 24 GiB und 48 GiB vorgestellt, berichtet Tomshardware.com unter Berufung auf die japanische Webseite Mynavi.jp.
Die neue Reihe der DDR5-Speichermodule von Micron soll Datenübertragungsraten von 5.600 MT/s sowie CL46-Timings bei 1,1 Volt bieten. Die Module sollen sowohl mit AMDs EXPO- als auch mit Intels XMP 3.0-Profilen kompatibel und sind für Desktop-PCs mit AMDs Ryzen 7000-CPUs sowie Intels Core i-Prozessoren der 12. und 13. Generation gedacht. Dementsprechend wird davon ausgegangen, dass sich das Angebot vor allem auch an Enthusiasten richtet. 2023 erscheinen die ersten Spiele, die 32 GiB Arbeitsspeicher erfordern - auf unterschiedliche Weise. Darüber hinaus soll es wohl auch kleinere SO-DIMMs geben.
Ungewöhnliche Kapazitäten
Grundlage für die ungewöhnlich erscheinenden Kapazitäten dürfte unterdessen bei den verwendeten Speicherchips zu suchen sein: Diese basieren wahrscheinlich auf 24-Gbit-Chips, während die bisherigen Modelle bei gleicher Bestückung auf 16-Gbit-DRAM-Bausteine setzen. Die DDR5-5600-DIMMs soll es dabei wahlweise auch in "traditioneller" Form mit 8 GiB, 16 GiB und 32 GiB geben, während die DDR5-5200-Riegel mit CL42-Timings offenbar nicht mit 24 und 48 GiB erscheinen sollen.
Normalerweise gelten 24 GiB und 48 GiB dem Bericht nach als optimal für Serverplattformen der neuen Generation, da sie es ermöglichen, Speicherkapazität und Anzahl der Kerne genau auszubalancieren, was letztlich zu geringeren Kosten führe. Die Verwendung von zwei 24-GiB- oder zwei 48-GiB-Modulen anstelle von zwei 32-GiB- und 64-GiB-DIMMs ermöglicht dabei den Bau von PCs mit 48-GiB- oder 96-GiB-Dual-Channel-Speicher, die folglich günstiger sind als Systeme mit 64 GiB oder 128 GiB RAM. Gleichzeitig sollen Kapazitäten mit 48 GiB und 9i6 GB optimaler für moderne CPUs mit 16 oder 24 Kernen sein, etwa bei der RAM-Zuweisung im Betrieb virtueller Maschinen. Preise für die neuen Riegel fehlen unterdessen noch.

aber ja, bezog mich rein auf sein "zocken", sonst hätt ich ergänzt "beim Spielen"