RAM für Enthusiasten: DDR5 mit bis zu 8.400 MT/s in Bunt und Schlicht von Klevv

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Kleev RAM
Quelle: Kleev

Klevv hat jetzt einmal mehr neue DDR5-Speicherkits mit einer Kapazität von bis zu 64 GiByte vorgestellt, die per AMD Expo und Intel XMP 3.0 mit Geschwindigkeiten von bis zu 8.400 MT/s arbeiten und wahlweise bunt oder dezent daherkommen.

Klevv, ein Unternehmen des in Hongkong beheimateten Konzerns Essencore Limited, hat jetzt einmal mehr neue DDR5-Speicherkits mit einer Kapazität von bis zu 64 GiByte vorgestellt, die per AMD Expo und Intel XMP 3.0 mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 8.400 MT/s arbeiten und wahlweise auffallend bunt als auch angenehm schlicht daherkommen. Die etablierten RAM-Hersteller G.Skill, Teamgroup, Kingston und Patriot sollen zukünftig mächtig Konkurrenz erhalten, so der Plan von Kleev.

Angriff auf die Enthusiasten-Klasse für DDR5

Klevv möchte jetzt in der höchsten Liga der DDR5-Speicherkits angreifen, ein Spielfeld, welches aktuell vor allem von G.Skill und Teamgroup bespielt wird. Hier wird die Luft nämlich aktuell bereits sehr dünn. Wird der PCGH-Preisvergleich zurate gezogen, finden sich bei Speichergeschwindigkeiten von 8.200 MT/s+ lediglich zwei Speicherkits von ebendiesen beiden Herstellern und bald auch Klevv.

Kleev RAM Quelle: Kleev Kleev RAM Quelle: Kleev

Auffallend dezent und weitreichend kompatibel

Insgesamt stellt Kleev mehr als ein Dutzend DDR5-Speicherkits vor, die den beiden neuen Produktserien "Cras V RGB" und "Bolt V" zugeordnet sind. Beide Modellreihen setzen auf einen sehr dezenten Heatspreader, der bei den "Cras V RGB" exakt 44 mm inklusive RGB-Beleuchtung hoch ist und bei den nochmals reduzierteren Bolt V gerade einmal 34 mm in der Höhe misst. Selbst die RGB-Version kommt verglichen mit den vielen Mitwettbewerbern eher schlicht und dezent daher. Viele Anwender dürften gerade die Abwechslung und die damit verbundenen Optionen sehr begrüßen.

Kleev Cras V und Cras V RGB und Bolt V Quelle: Klevv

Neue DDR5-Speicherkits mit 6.000 bis 8.400 MT/s

Während bei den Speichergeschwindigkeiten von bis zu 7.200 MT/s auch andere Hersteller wie ADATA, Corsair, Kingston und Patriot noch mithalten können, ist Klevv zumindest hierzulande erst der dritte Hersteller, der Speicherkits nach den Standards DDR5-8200 und DDR5-8400 anbieten kann. Während die etwas "humaner" taktenden Speicherkits mit DDR5-6000 sowohl AMD Expo als auch Intel XMP 3.0 unterstützen, laufen alle schnelleren Kits mit 6.400 bis 8.400 MT/s lediglich mit der Lösung von Intel. Der Speichercontroller ("IMC") aktueller Core-i-CPUs ist seinem Pendant in Desktop-Prozessoren vom Typ AMD Ryzen dahin gehend deutlich überlegen.

Klevv Cras V RGB

Geschwindigkeiten: DDR5-6000 bis DDR5-8400
Abmessungen: 133,3(L) × 44(H) × 8(B) mm
Intel XMP 3.0: [✓] bis DDR5-8400
AMD Expo: [✓] bis DDR5-6000
RGB: [✓] VSOC: 1,35 - 1,45V

Alle DDR5-Speicherkits der Serie Cras V RGB unterstützen außerdem alle relevanten RGB-Softwarelösungen wie Asus Aura Sync, Gigabyte RGB Fusion, MSI Mystic Light und Asrock Polychrome Sync. Die hohen Geschwindigkeiten werden indes mit vergleichsweise hohen Spannungen von bis zu 1,45 Volt realisiert.

Klevv Bolt V

Geschwindigkeiten: DDR5-6000 bis DDR5-6800
Abmessungen: 133,3(L) × 34(H) × 8(B) mm
Intel XMP 3.0: [✓] bis DDR5-6800
AMD Expo: [✓] bis DDR5-6000
RGB: [X] VSOC: 1,35

Kleev Bolt V Quelle: Kleev Die nochmals dezenteren Klevv Bolt V werden mit DDR5-6000 bis DDR5-6800 angeboten und auch hier gelten die Einschränkungen für AMD Expo, welches nur von dem kleinsten Kit mit DDR5-6000 unterstützt wird. Die Kits kommen sowohl mit 6.000 als auch mit 6.400 und 6.800 MT/s mit einer Spannung von 1,35 Volt aus.

Specs Quelle: Keev

Auch hierzulande ab dem 1. Quartal 2024 erhältlich

Die mehr als ein Dutzend neuen Kits der beiden Speicherserien sollen im ersten Quartal 2024 auch hierzulande im Handel stehen. Angaben zu den zu erwartenden Preisen machte der Hersteller indes noch nicht. Insbesondere die Kits mit 8.000, 8.200 und 8.4000 MT/s dürften ihren Preis haben. Speicherpaare mit solchen Spezifikationen kosten aktuell zwischen 240 und 360 Euro.

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Quelle: Kleev

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Dat kann sein
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Dat kann sein
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Das streite ich ja gar nicht ab - es geht darum, dass die Kombination 8000 CL40 schneller ist als die Kombination 4000 CL20 auch wenn die theoretische Latenzzeit beider Versionen dieselbe ist.
        Huh, wer hat das geschrieben?

        Ich habe langsam das Gefühl wir haben alle voll aneinander vorbeigeschrieben ^^
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von blautemple
        Tatsache ist, die Latenz sinkt zusammen mit der Taktrate und das erzeugt Mehrleistung.
        Das streite ich ja gar nicht ab - es geht darum, dass die Kombination 8000 CL40 schneller ist als die Kombination 4000 CL20 auch wenn die theoretische Latenzzeit beider Versionen dieselbe ist.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Deswegen ists mir ziemlich egal, ob da jetzt 50, 60 oder 70ns stehen, es spielt einfach praktisch keine Rolle.
        Irgendwie bin ich mir gerade nicht ganz sicher ob du mich veräppeln willst
        Hier sagst du es ja quasi selbst. Was AIDA misst ist mir relativ egal, das ist über verschiedene RAM und CPU Generationen hinweg völlig unbrauchbar. Ansonsten bin ich mir auch nicht so ganz sicher was du mir mit den Screens überhaupt beweisen willst.

        Tatsache ist, die Latenz sinkt zusammen mit der Taktrate und das erzeugt Mehrleistung. Wenn es die Bandbreite wäre, würden Quadchannel Systeme Gaming Leistung einbüßen beim Wechsel von Quad auf Dual Channel, tun sie aber nicht.

        Zitat von Incredible Alk
        Dass ein Threadripper mit zig Chiplets und Interconnects nicht die erste Wahl für Spiele ist kann auch durch hunderte GB/ an RAM-Bandbreite nicht kompensiert werden
        Darum geht es auch nicht. Auch Threadripper verliert beim Wechsel von Quad auf Dual Channel keine Gaming Leistung.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Wenn ihr offenbar glaubt, dass Latenz viel, viel wichtiger ist - würde ich euch empfehlen von DDR5 Abstand zu nehmen und wieder zurück auf DDR4-Samsung B-Dies zu wechseln und die stramm zu optimieren. Da sind gemessene (AIDA) Latenzen von unter 40ns möglich:
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        Dagegen sieht der olle DDR5-6400 kein Land:
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        Oder gleich zu DDR3 zurück, selbst der hat meist bessere Latenzen als DDR5:
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        Die tatsächliche Zugriffszeit von RAM hat sich über die letzten Jahrzehnte immer im gleichen Bereich bewegt, normalerweise irgendwo zwischen 40 und 80 ns. Trotzdem ist DDR5 in der Praxis VIEL schneller als DDR3.
        Deswegen ists mir ziemlich egal, ob da jetzt 50, 60 oder 70ns stehen, es spielt einfach praktisch keine Rolle.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Guck dir Daves Benchmark mit Threadripper und Quad-Channel an
        Dass ein Threadripper mit zig Chiplets und Interconnects nicht die erste Wahl für Spiele ist kann auch durch hunderte GB/ an RAM-Bandbreite nicht kompensiert werden
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