DDR4-RAM: RDIMM-Samples von Innodisk ausgeliefert

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Der Hersteller Innodisk hat bekanntgegeben, erste DDR4-RAM-Testmuster an Unternehmen verschickt zu haben, die im Server-Markt tätig sind. Bei den Modulen handelt es sich daher auch um RDIMMs, also Registermodule mit zusätzlichen Register-Chips, die für die gleichzeitige Verwendung einer Vielzahl von RAM-Sticks optimiert wurden.

Innodisk bietet die für den Servermarkt gedachten DDR4-R-DIMMs mit 4, 8 und 16 GiByte Speicherkapazität an und reiht sich damit in die Reihe der Hersteller ein, die DDR4-Samples ausliefern. Im Mai 2012 wagte bereits Micron diesen Schritt, Samsung folgte zwei Monate später. Die finale JEDEC-Spezifikation existiert seit September 2012 und sieht Taktraten von DDR4-1600 bis DDR4-3200 vor. Wir rechnen damit, dass diese Taktfrequenzen im Desktop-Markt recht bald inoffiziell überschritten und später die Spezifikation nach oben erweitert wird, wie es schon bei den verfügbaren DDR-Standards geschehen ist. Diese Einschätzung teilt auch der Hersteller Innodisk, der DDR4-2133 als Untergrenze betrachtet.

Für den Servermarkt ist die niedrige Betriebsspannung von 1,2 Volt besonders interessant, wo eine möglichst hohe Energieeffizienz angestrebt wird. Innodisk zufolge benötigen DDR4-Sticks rund 40 Prozent weniger Energie als DDR3-Module, die mit 1,35 Volt betrieben werden. Falls Sie bisher noch nichts vom 2005 gegründeten Hersteller Innodisk gehört haben, liegt dies übrigens daran, dass das Unternehmen Flash-Speicher-Produkte und DRAM-Module für Kunden in den Segmenten Enterprise, Industrie, Luft- und Raumfahrt sowie der Rüstungsindustrie anbietet. Ein DDR4-Modul von Innodisk wird also vermutlich nie in Ihrem PC landen.

Quellen: innodisk.com, globalpr.com.tw

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von NCphalon BIOS-Overclocker(in)
        Hab eben gelesen, dass jedes Modul bei DDR4 seinen eigenen Kanal bekommt, also hat man dann bei z.B. 3 Modulen quasi ein 192b-Interface, bei 4 256b etc., was ja schon ein Vorteil wäre.
      • Von NCphalon BIOS-Overclocker(in)
        Hab eben gelesen, dass jedes Modul bei DDR4 seinen eigenen Kanal bekommt, also hat man dann bei z.B. 3 Modulen quasi ein 192b-Interface, bei 4 256b etc., was ja schon ein Vorteil wäre.
      • Von Liza Software-Overclocker(in)
        Wenn ich das richtig sehe, würde wenn auch erst ein Umstieg ab DDR4-2666 lohnen, da

        DDR3-1600 PC3-12800 12,8 GB/s
        DDR3-1866 PC3-14900 14,9 GB/s
        DDR3-2133 PC3-17000 17,0 GB/s


        in etwa identische Leistungswerte besitzen wie:

        DDR4-1600 PC4-12800 1,2 V 12,8 GB/s
        DDR4-2133 PC4-17000 1,2 V 17,0 GB/s


        lediglich was den Stromverbrauch angeht punktet DDR4 durch die 1,2 Volt und wohl die Timings (wird man dann später sehen müssen)
        Ab den hier macht ein Umstieg dann wohl am meisten Sinn, würde ich sagen..

        DDR4-2666 PC4-21300 1,2 V 21,3 GB/s
        DDR4-3200 PC4-25600 1,2 V 25,6 GB/s

        Also wenn dann später ein neues Board + CPU und Ram, wohl
        DDR4-2666 und höher.
      • Von Dr Bakterius
        Mal abwarten wann es für Otto Normal angekommen ist und zu welchem Preis
      • Von XD-User Volt-Modder(in)
        Ich denke mal für den normalen Endverbraucher lohnt sich das nun nicht so extrem, was im Falle von Servern und co ja schon wieder ganz anders aussieht.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Gamer090
        Ich frage mich was DDR4 kosten wird wenn es endlich im Destop-Markt angekommen ist
        Wie immer bei neuen RAM Generationen, wird der Preis erst hoch sein.
        Da ein neues Board+CPU nötig sein wird, wird es dauern bis genügend auf dem Markt sind, und die preise sich auf jetziges Niveau stabilisieren.
        Von DDR1 auf 2, sowie von 2 auf 3 war es auch nicht anders.
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