DDR4-RAM von HyperX: Kits mit bis zu 256 GiByte und DDR4-4800
HyperX hat Erweiterungen der DDR4-RAM-Produktlinien HyperX Predator (RGB) und HyperX Fury (RGB) angekündigt. Dank bis zu 32 GiByte großen Modulen erhalten Käufer auf Wunsch Kits mit bis zu 256 GiByte. Bei der Taktfrequenz wird mit DDR4-2400 bis DDR4-4800 vom Low-Budget- bis zum High-End-Bereich alles abgedeckt.
Die HyperX-Fury-Serie umfasst Module mit 4, 8, 16 und 32 GiByte Kapazität, die einzeln und in Sets mit zwei oder vier Riegeln angeboten werden und damit bis zu 64 bzw. 128 GiByte Arbeitsspeicher beinhalten. Die Taktraten reichen von DDR4-2400/CL15 bis DDR4-3733/CL19. Die RGB-Varianten sind für die gleichen Eckdaten ausgelegt, allerdings nur für einen Arbeitsbereich von 0 bis 70 °C spezifiziert, während die RGB-freie Version bis 85 °C ausgelegt ist. Je nach Kit beträgt die Standardspannung der 34,1 mm hohen Module 1,20 oder 1,35 Volt.
Die preislich gehobenere HyperX-Predator-Reihe bietet ebenfalls Module mit 4, 8, 16 und 32 GiByte Kapazität, umfasst aber zusätzlich Sets mit acht Sticks. Die Maximalkapazität beträgt in diesem Fall daher sogar 256 GiByte. Bei den Taktfrequenzen zeigt sich die Predator-Serie ebenfalls leistungsfähiger, denn hier stellt erst DDR4-4800/CL19 das Maximum dar. Dafür werden von HyperX Spannungen bis 1,50 Volt als notwendig erachtet. Wie bei den Fury-Modellen ist die RGB-Version bis 70 °C freigegeben, während die Variante ohne Beleuchtung bis 85 °C spezifiziert ist. Die Riegel sind 42,2 mm hoch.
Welche Kits bisher schon erhältlich waren und welche Kits im Detail neu hinzugefügt werden, geht aus der Meldung bei Techpowerup leider nicht hervor. Im Preisvergleich sind stichprobenartig aufgerufene HyperX-Kits mit 32-GiByte-Modulen seit Juni gelistet und bei einzelnen Händlern bereits verfügbar.

Auf RAM trifft auch genau dieses Problem zu. Der große Sprung fand von 10 Jahren statt als plötzlich 32GB Unterstützung Mainstream wurde und jeder i3 das konnte. 8 GBDDR3 Gaming RAM von Patriot kosteten 2011 40€, da hat sich nicht viel getan, im Jahr 2020 kostet ein 8GB Gaming Riegel von Patriot immer noch 30€. Der einzige Unterschied ist DDR4 und dass man den jetzt auch besser zum Übertakten vorselektiert oder mit RGB Positionsleuchten bestellt, damit man die Dinger im Gehäuse wiederfindet. Dann sind aber wieder 40€ fällig.
Dabei ist völlig unklar woher die Nachfrage nach mehr Speicher derzeit kommen soll. Sicherlich nicht aus dem Mainstream Office Segment und auch nicht aus dem Gamingbereich. Billigere 16GB Riegel wären jedenfalls begrüßenswerter als 32GB Brechstangenriegel für die man am Ende ja doch keine Software hat. Die Leute die solche Speichermengen brauchen kaufen für solche Anwendungen dann doch wieder lieber ECC Riegel mit 64GB das Stück. Von Kingston wohlgemerkt. Wenn ich gemein wäre würde ich sagen, die HyperX PR Abteilung von Kingston operiert hier mit der methode Hype anschüre, Hand aufhalten für ein Produkt das jetzt nicht so toll ist wie sie tun und noch viel weniger gebraucht wird im Moment.