AMD mit neuem Standbein: Arbeitsspeicherlinie eingeführt [News des Tages]
AMD steigt in Kooperation mit Patriot und Visiontek offiziell in den Markt der Arbeitsspeicher ein. Die Speicherriegel werden in drei unterschiedlichen Editionen in den Handel geschickt.
Im August gab es erste Anzeichen zu einer AMD-gebrandeten-Arbeitsspeicherlinie, damals wurde die Absicht Arbeitsspeicher direkt an Endkunden zu verkaufen allerdings abgestritten. Die damals gesichteten Module wären nur eine Art Testballon für Channel-Partner gewesen und man wollte sich erst danach festlegen. Jüngst führte AMD tatsächlich eine eigene Arbeitsspeicherlinie für den Endkundenmarkt ein. Diese wird in drei unterschiedlichen Editionen erscheinen: Der Entertainment Edition, der Perfomance Edition sowie der Radeon-Edition.
Die Arbeitsspeicherriegel in der Entertainment-Edition werden lediglich im Standard DDR3-1333 erhältlich sein und mit 1,5 Volt betrieben. Die Performance-Edition hingegen bietet neben dem DDR3-1333- auch den DDR3-1600-Standard. Zudem wird diese Edition mit einer Spannung zwischen 1,35 und 1,5 Volt arbeiten. Die Radeon-Edition bildet das High-End-Segment der Arbeitsspeicherlinie. Sie beinhaltet ausschließlich Arbeitsspeicher, der im DDR3-1866-Standard mit einer Spannung zwischen 1,5 und 1,65 Volt betrieben wird. Die Radeon-Edition bietet außerdem von Haus aus einen Heatspreader, während dieser bei den anderen Editionen nur optional erhältlich ist. Als Kapazität gibt AMD zwei, vier oder acht GiByte an.
Quelle: techpowerup.com

das wurde Zeit. Diese einführung ist lange überfällig. Bin mal gespannt.
Somit haben wie die Zielgruppe für das Zeugs auch schon gefunden.
Wer ernsthaft glaubt, bei den Speicherpreisen wird auch noch irgendetwas "abgestimmt" und wirft somit Performance
ab, der kauft diese Riegel auch für ein paar Euro mehr ein.
Mehrere Standbeine können ja nicht schaden. Allerdings ist die Marge doch vermutlich ziemlich gering beim Speicher.
Aber andersrum würden nicht so viele Speicher produzieren, wenn man daran nichts verdienen kann. Zumal doch bestimmt auch kleinere Verfahren beim CPU
auch Einzug in der Speicher Produktion halten werden. Somit fallen ja auch die Prodkutionskosten.
Wir reden ja nicht von 2 Mrd. Transistoren. Und wenn ein CPU schon nur 60 € kosten kann, dann kann Speicher gar nicht so wenig einbringen,
zumal allein schon das Material beim Heatspreader (Metall) weg fällt...
Somit sehe ich das positiv... Aber das Thema bzw die Diskussion gab es ja auch bereits im Forum
Fehlen noch Netzteile und Gehäuse, dann kann AMD mit reinen AMD-PCs kommen
Edit: und Festplatten/SSDs
Dabei ist es doch so, man bestellt RAM bei Patriot, klebt seinen Nameszug darauf und verkauft den Kram mit einer kleinen Gewinnspanne.
Sollte das ganze nicht so laufen wie erhoft, dann bestellt man nixmehr nach und läste das ganze auslaufen.
Also ein wirkliches Risiko geht man heir nicht ein aber kann durchaus ein paar extra Kröten machen.
Meine Vermutung: da hat wieder einer der (Ex-)Manager von AMD in ne teure Glaskugel geschaut, sprich irgend welchen Analystencrap geglaubt. Naja, vielleicht wirds ja doch was. Aber im Augenblick sehe ich da eher schwarz. Mich törnt das auf jeden Fall nicht an. Nur weil AMD drauf steht...