AMD Ryzen 7000: Mit RAMP kommt ein Konkurrent zu Intels XMP
Angeblich will AMD mit den Ryzen-7000-Prozessoren einen XMP-Konkurrenten namens RAMP einführen. Diese dürfte vermutlich denselben Einsatzzweck haben und außerdem zu XMP 3.0 kompatibel sein.
Seit DDR3 bietet Intel mit XMP (Extreme Memory Profile) einen Standard zur leichteren Übertaktung von RAM-Modulen an. Nach fehlgeschlagenen Bemühungen in der Vergangenheit, will AMD mit DDR5 nun offenbar wieder versuchen, hier eine Konkurrenz zu etablieren. Mit dem Sockel AM5 und damit AMDs ersten Prozessoren mit DDR5-Support (Ryzen 7000) soll angeblich ein AMD-Standard namens RAMP (Ryzen Accelerated Memory Profile) eingeführt werden.
RAMP für Ryzen 7000
Der Begriff RAMP war in der Gerüchteküche dabei bereits seit längerem anzutreffen, doch kürzlich wurde die Technik im Changelog einer Beta von HWiNFO v7.17 erwähnt. Die Website Computerbase hat daraufhin beim Autor nachgefragt und erfahren, dass RAMP wie XMP 3.0 dazu dienen soll, um DDR5-Module außerhalb der JEDEC-Spezifikationen zu betreiben.
Laut PCGH-Preisvergleich unterstützten dabei knapp zwei Drittel aller DDR4- und DDR5-Module XMP 2.0 beziehungsweise XMP 3.0. Für die Verbreitung und Akzeptanz von RAMP wäre es daher vermutlich gut, wenn AMD auf dieser starken Verbreitung aufbaut und die Technik schlicht zu Intels XMP 3.0 kompatibel macht Für Marketing-Zwecke könnte das Unternehmen dann, wie beispielsweise früher bei AMP (AMD Memory Profile), Partnerschaften eingehen und somit ein paar Riegel extra für die eigenen Prozessoren auf den Markt bringen.
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Ob AMD es dabei tatsächlich schaffen wird, mit RAMP dieses Mal nennenswert am RAM-Markt Fuß zu fassen, bleibt abzuwarten. Im Vergleich zu früheren Versuchen dürfte dem Unternehmen dabei die deutlich stärkere Konkurrenzsituation helfen, denn inzwischen hat AMD bei den CPU-Marktanteilen deutlich aufgeholt.
Quelle: Computerbase via Videocardz

Und dass der ursprünglich von Intel stammt interessiert doch heute keinen mehr.
Damit es dann garantiert klappt, braucht man immer noch ein Mainboard in passender Qualität (also formell eins, dass diesen RAM auf der QVL hat) und gegebenenfalls noch etwas Glück mit der CPU, aber es ist in aller Regel prinzipiell möglich, die Settings irgendwo zum laufen zu bringen. Auf AMD-Systemen sieht die Sache schon ganz anders aus. XMP 3.0 mit deutlich mehr möglichen Profilen würde es zwar erlauben, ein zusätzliches Profil mit niedrigerem Takt und schärferen Latenzen zu hinterlegen (oder umgekehrt, je nachdem wie AM5 zu 1700 stehen wird), aber das müsste der Nutzer dann immer noch manuell auswählen. Mit einem eigenen Standard könnte man die Situation dem Anwender gegenüber also deutlich übersichtlicher gestalten – wenn AMD denn genug Anteil am DDR5-Markt hat, um einen Standard auch durchzusetzen.
Noch besser wäre es, wenn das Bios, gleich nach Inbetriebnahme des Rams, auch den richtigen Takt erkennt und einstellt. Zumindest für die Laien. Für erfahrene User ist das ja kein Problem mal kurz XMP oder DOCP einzustellen.
Im Grunde wäre es gut, wenn es da ein Konsortium gäbe, dass wie bei PCIe die tecfhnischen Rahmenbedingungen abstecken würde. Bei einem Duopol ist das aber leider nicht drin.