DDR5-RAM für Alder Lake & Co.: Chinesischer Hersteller kündigt 64-GiB-Modul an

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DDR5-Arbeitsspeicher: Chinesischer Hersteller kündigt 64-GiB-Modul an (1)
Quelle: Asgard

Der chinesische Hersteller Asgard hat seinen ersten DDR5-Arbeitsspeicher angekündigt. Vorgestellt wird ein DDR5-4800-Modul mit einer Kapazität von 64 GiByte, einer Spannung von 1,1 Volt und 40er Timings. Gedacht sei das Modul unter anderem für Intels Alder Lake.

Ob Ryzen 5000 oder Intels Core-i-11000-Serie, noch führt kein Weg an DDR4-Arbeitsspeicher vorbei. Das könnte sich, wenn man aktuellen Meldungen Glauben schenkt, aber schon in der zweiten Jahreshälfte, eher gegen Jahresende, ändern. Passend zu den sich langsam am Horizont abzeichnenden Plattformwechseln hat der chinesische Hersteller Asgard, der zu Shenzhen Jiahe Jinwei Electronic Technology Co., Ltd gehört, sein erstes DDR5-Modul angekündigt.

Es hört auf den kryptischen Namen VMA5AUK-MMH224W3 und ist 64 GiByte groß, angekündigt werden aber auch 32 und 128 GiByte große Module. Optisch präsentiert sich das Ganze bisher unspektakulär, auf der Habenseite stehen dafür DDR5-4800, 1,1 Volt und die Timings 40-40-40. Langfristig stehen bei DDR5 übrigens bis zu DDR5-8400 im Raum, wie aus den Spezifikationen der JEDEC hervorgeht.

Teamgroup hatte bereits im Dezember Module angekündigt

Laut "IThome" hat Asgard noch nicht die Massenproduktion eingeleitet, was Sinn ergibt, wenn zum Beispiel Intel die unveröffentlichte Rocket-Lake-S-CPUs noch mit DDR4 paart. Asgard geht laut Bericht allerdings davon aus, dass Intel mit Alder Lake-S den Sprung auf DDR5 vollzieht. Aufseiten Intels finden auch Sapphire Rapids and Tiger Lake-U (der offiziell LPDDR5-5400 unterstützt) Erwähnung. Auch Van Gogh- und Rembrandt-APUs, die man aufseiten AMDs nennt, sollen mit DDR5-Support aufwarten.

Mehr zum Thema: DDR5-RAM: Teamgroup kündigt Endkunden-Arbeitsspeicher für 2021 an [Update: Validierung]

Im Dezember hatte bereits Hersteller Teamgroup ersten DDR5-Endkundenarbeitsspeicher für das zweite Halbjahr 2021 angekündigt. Ein Modul, mit dem damals bereits Validierungstests durchgeführt worden sein sollen, sei 16 Gib groß, nach DDR5-4800 spezifiziert und ebenfalls mit 1,1 Volt unterwegs.

Quelle: IT Home via Tom's Hardware

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von chill_eule
        Klar steigen die Timings an, wie bei jeder DDR Generation bisher auch.
        Aber 40 finde ich schon extrem.
        Von DDR3 zu DDR4 fand keine Veränderung der Ansteuerung statt, daher gab es da keine extremen Verschlechterungen. Aber DDR4 => DDR5 wird genauso ein Sprung wie 2 => 3, 1 => 2 oder SDR => DDR. Die gingen auch jeweils mit einer annähernden Verdoppelung einher.

        Zitat von MTMnet
        max. 8 große (2 Threads) + 8 kleine (1 Thread) + 1x GPU Kern
        Im Gegensatz zu AMD Intel zählt keine "GPU Kerne". Die 1 in GT1 steht einfach dafür, dass es die kleinste Ausbaustufe ist. "GT2" ist dann doppelt so groß, "GT3" viermal und in einigen Generationen gab es auch noch eine achtmal größere "GT4". Die absolute Größe, also die Zahl der Recheneinheiten, schwankt aber zum Teil stark. Ebenso die Rechenleistung der Einheiten an sich.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von chill_eule
        Klar steigen die Timings an, wie bei jeder DDR Generation bisher auch.
        Aber 40 finde ich schon extrem.
        Von DDR3 zu DDR4 fand keine Veränderung der Ansteuerung statt, daher gab es da keine extremen Verschlechterungen. Aber DDR4 => DDR5 wird genauso ein Sprung wie 2 => 3, 1 => 2 oder SDR => DDR. Die gingen auch jeweils mit einer annähernden Verdoppelung einher.

        Zitat von MTMnet
        max. 8 große (2 Threads) + 8 kleine (1 Thread) + 1x GPU Kern
        Im Gegensatz zu AMD Intel zählt keine "GPU Kerne". Die 1 in GT1 steht einfach dafür, dass es die kleinste Ausbaustufe ist. "GT2" ist dann doppelt so groß, "GT3" viermal und in einigen Generationen gab es auch noch eine achtmal größere "GT4". Die absolute Größe, also die Zahl der Recheneinheiten, schwankt aber zum Teil stark. Ebenso die Rechenleistung der Einheiten an sich.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Wie man an der grünen Platine sieht, sind das auch eher die billigen Module.
        Bei DDR4 also entsprechend so was:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hat auch eine CL von knapp 20, also Latenz größer als 14 ns.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von chill_eule
        Klar steigen die Timings an, wie bei jeder DDR Generation bisher auch.
        Aber 40 finde ich schon extrem.

        Asgard gibts und kennt man jetzt vom deutschen/europäischen Markt gar nicht, also evtl. ist das einfach "billiger" RAM für OEMs etc. in "Fernost"?
        Die übergroßen Module haben eigentlich immer eine recht geringe Frequenz und hohe Latenzen. Es war auch bei allen Vorgängergenerationen, bis runter zu DDR1 so. Das bessert sich üblicherweise erst mit der Zeit. Man muß eben wählen, ob man viel RAM bzw. die Aufrüstoption möchte oder ob man aus der CPU das letzte rausholt.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Immerhin geht es jetzt mit 64 und 128GB Modulen auch bei Normalanwendern voran. Wenn der Preis stimmt, dann wären auch 128GB nicht schlecht und wenn man die mit zwei Modulen realisieren kann, dann sind nachher immernoch bis zu 256GB zusätzlich möglich.

        Interessant wird das aber eh erst in zwei Jahren.
      • Von Xzellenz Software-Overclocker(in)
        Lohnt sich sowieso erst frühestens zwei Jahre nach Release, bis die auf einem annehmbaren Preis-/Leistungsniveau angekommen sind
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