Geforce RTX 4090: Zotac-Modelle für über 2.100 Euro bei Caseking gelistet

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Die Geforce RTX 4090 von Nvidia ist nun erstmals bei einem deutschen Händler gelistet. Die Zotac-Modelle kosten dort allerdings alle über 2.100 Euro.
Quelle: Zotac

Die am 12. Oktober erscheinende Geforce RTX 4090 von Nvidia ist nun erstmals bei einem deutschen Händler gelistet. Caseking bietet Custom-Modelle von Zotac in den drei Ausführungen AMP Extreme Airo, Trinity und Trinity OC an. Die Preise aller drei Modelle liegen über 2.100 Euro und damit 200 Euro über dem Listenpreis.

Beim deutschen PC-Komponentenhändler Caseking trudelt derweil neue Ware ein. Erst wurden die neuen Raptor-Lake-Prozessoren einen Tag nach der offiziellen Vorstellung gelistet, jetzt lassen sich auch Angebote des neuen Ada-Lovelace-Flaggschiffs Geforce RTX 4090 von Nvidia auf der Webseite finden.

CEO Jensen Huang stellte die neue High-End-Grafikkarte aus dem neuen Line-up inklusive der Geforce RTX 4080 in den Ausführungen mit 12 und 16 GiByte Speicher im Rahmen des GTC-Keynotes vergangene Woche vor. Die Geforce RTX 4090 setzt auf die AD102-GPU und ist mit 24 GiByte GDDR6X ausgestattet; die UVP hierzulande beträgt 1.949 Euro - ein Preis, der schon so einige Enthusiasten auf die Barrikaden brachten.

Zotac-Modelle der RTX 4090 für über 2.100 Euro gelistet

Nun trudeln die ersten Händlerpreise für Nvidias neues Flaggschiff beim deutschen Händler Caseking ein. Dort werden derweil die drei Custom-Modelle von Hersteller Zotac angeboten. Diese kommen in den Varianten AMP Extreme Airo, Trinity und Trinity OC. Das Trinity-Standard-Modell ist mit 2.169 Euro am günstigsten gelistet, gefolgt vom Trinity-OC-Modell für 2.199 Euro und die AMP Extreme Airo als kostspieligste Variante, die vom Käufer 2.279 Euro abverlangt.
Die drei Zotac-Custom-Modelle der Geforce RTX 4090 bei Caseking. Quelle: Caseking Die drei Zotac-Custom-Modelle der Geforce RTX 4090 bei Caseking. Dabei zeigt sich, dass es egal ist, für welches der drei Modelle man sich entscheidet, bei Caseking muss man mindestens 200 Euro über der UVP auf den Tisch legen, was bei Custom-Designs natürlich zu erwarten war. Ein Blick in den PCGH-Preisvergleich verrät, dass im deutschsprachigen Raum, abgesehen von den Angeboten bei Caseking, noch keine weiteren Listungen der Geforce RTX 4090 vorhanden sind.

Passend dazu: Geforce RTX 4000: Warum DLSS 3 so wichtig für Nvidia ist - eine Analyse

Vergleicht man das Ada-Lovelace-Spitzenmodell mit dem Ampere-Vorgänger RTX 3090, so zeigt sich, dass aktuell ebenfalls das Trinity-OC-Modell von Zotac für den aktuell günstigsten Preis von 1.098 Euro zu haben ist. Der Unterschied beläuft sich hierbei zwischen den beiden Generationen bei etwa 1.100 Euro. Offiziell erscheint die Geforce RTX 4090 am 12. Oktober im Handel. Bis dahin gibt es auf der Preisebene möglicherweise noch einige Verschiebungen.

Quelle: Caseking

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    • Kommentare (87)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Flatline00
        Kleiner Einwand, was für mich mein größter Fehler war, ist das ich 2003 über 500€ für eine ATI 9800XT ausgegeben habe.

        Also sind die ~500€ für die Topmodelle wohl ehr schon vor fast 20 Jahren angefangen.
        Das ist sogar länger her. Was ich meinte war, dass man selbst zu GTX 400/500/600 Zeiten >immer noch<
        um die 500€ bezahlt hat.

        Die MSRP der 80er Modelle seit 2005 hat idr. zwischen $299 und $649 geschwankt.
        Und die Modelle die darüber lagen, GTX 8800 Ultra ($829) und GTX 590/690 ($699/$999)
        waren allesamt "spezial" Modelle z.B. Dual-GPU-Modelle.
        Selbiges gilt für die GT bzw. 70er Modelle, die üblicherweise um die $350-$450 gekostet haben
        und das mindestens von 2005(Curie)-2016(Pascal).
        Erst mit dem aufkommen der 700er Serie, den "Ti" und TITAN Modellen gingen die Preise
        Schrittweise merklich nach oben.
        Ich habe sogar noch eine intakte GeForce 3 Ti 500 von ASUS die anno 2001
        knapp über 1000DM gekostet hat. Also auch gut ~500€.

        Und es mag ja eines sein, dass nach 20 Jahren die Modelle mal ein bischen teurer werden, insb.
        in einer "Chip-kriese" und steigender Inflation. Aber von ~530€ anno 2013 zu 1469€+ anno 2022
        ist nicht mehr mit rationalen wirtschaftlichen Vorgängen zu erklären...

        Zwar sollte man wissen, dass auch wenn nicht so extrem, Intel und AMD Prozessoren,
        Gaming Monitore, Motherboards uvm. ähnlich drastische Steigerungen hingelegt haben
        und das nicht nur beim Preis...
        Andererseits ist die Kost die man derzeit von AMD und Intel serviert bekommt traditionell gesehen
        Mittelklasse und nicht High-End. Und trotzdem mindestens genau so teuer wie vorige HEDT Plattformen.

        So oder so ich werde wohl zu meinem altbekannten 4-5 Jahres Rhythmus zurück gehen.
        Ob "bezahlbar" oder nicht, das ist mir einfach aus rationaler Sicht zu viel.
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Flatline00
        Kleiner Einwand, was für mich mein größter Fehler war, ist das ich 2003 über 500€ für eine ATI 9800XT ausgegeben habe.

        Also sind die ~500€ für die Topmodelle wohl ehr schon vor fast 20 Jahren angefangen.
        Das ist sogar länger her. Was ich meinte war, dass man selbst zu GTX 400/500/600 Zeiten >immer noch<
        um die 500€ bezahlt hat.

        Die MSRP der 80er Modelle seit 2005 hat idr. zwischen $299 und $649 geschwankt.
        Und die Modelle die darüber lagen, GTX 8800 Ultra ($829) und GTX 590/690 ($699/$999)
        waren allesamt "spezial" Modelle z.B. Dual-GPU-Modelle.
        Selbiges gilt für die GT bzw. 70er Modelle, die üblicherweise um die $350-$450 gekostet haben
        und das mindestens von 2005(Curie)-2016(Pascal).
        Erst mit dem aufkommen der 700er Serie, den "Ti" und TITAN Modellen gingen die Preise
        Schrittweise merklich nach oben.
        Ich habe sogar noch eine intakte GeForce 3 Ti 500 von ASUS die anno 2001
        knapp über 1000DM gekostet hat. Also auch gut ~500€.

        Und es mag ja eines sein, dass nach 20 Jahren die Modelle mal ein bischen teurer werden, insb.
        in einer "Chip-kriese" und steigender Inflation. Aber von ~530€ anno 2013 zu 1469€+ anno 2022
        ist nicht mehr mit rationalen wirtschaftlichen Vorgängen zu erklären...

        Zwar sollte man wissen, dass auch wenn nicht so extrem, Intel und AMD Prozessoren,
        Gaming Monitore, Motherboards uvm. ähnlich drastische Steigerungen hingelegt haben
        und das nicht nur beim Preis...
        Andererseits ist die Kost die man derzeit von AMD und Intel serviert bekommt traditionell gesehen
        Mittelklasse und nicht High-End. Und trotzdem mindestens genau so teuer wie vorige HEDT Plattformen.

        So oder so ich werde wohl zu meinem altbekannten 4-5 Jahres Rhythmus zurück gehen.
        Ob "bezahlbar" oder nicht, das ist mir einfach aus rationaler Sicht zu viel.
      • Von Flatline00 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DragonX1979
        Es ist kaum 10 Jahre her da hat man noch ~500€ für Topmodelle bezahlt und das über ein Jahrzehnt lang stabil.
        Kleiner Einwand, was für mich mein größter Fehler war, ist das ich 2003 über 500€ für eine ATI 9800XT ausgegeben habe.

        Also sind die ~500€ für die Topmodelle wohl ehr schon vor fast 20 Jahren angefangen.
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von wr2champ
        Bezieht das PKW, Fernseher, Kühlschränke und alles mit ein, oder ist die Überproduktion nur bei GPU-Chips?
        Kann nur von BMW München reden. Seit Wochen keine fehlenden Chips mehr und so mit auch keine Unterbrechung der Produktion.
        Ganz im Gegenteil, wir geben Vollgas. Fahren mit Springer, das heißt Band steht nur zur Mittagspause und Samstag arbeiten wir auch...
      • Von sonny1606
        Zitat von wr2champ
        Bezieht das PKW, Fernseher, Kühlschränke und alles mit ein, oder ist die Überproduktion nur bei GPU-Chips?
        Ist ein Artikel von heise.de. Da stehen die Details. Geht u.a. auch um 4-5 Nm Chips damit wohl auch GPU/CPU Chips, Dram, Nand. Also die ganze Bandbreite. Ist ja auch verständlich, wer eine cpu ab 6000er Intel I5/7 bzw. Ryzen der 1. Generation hat, braucht sicher nicht zwingend zum zocken ein Upgrade. Genauso ists mit gpu's ab gtx980 bzw. Gtx1000er reicht es aus zum Zocken solange man kein 4k mit 100fps versorgen will. Viele zocken noch auf fullhd und ab 60fps ist alles zumindest mal akzeptabel.
        Daher können viele den Preiswucher aussetzen. Die Miner sind weg. Autos gibt es eh mehr als genug auf dem Planeten. Verstehe gar nicht warum wir überhaupt noch Autos bauen?
      • Von wr2champ Software-Overclocker(in)
        Zitat von sonny1606
        Hab gerade gelesen das Chipmangel Geschichte ist. Aktuell gibt es eine Überproduktion und Nachfrageeinbruch bei den Chip Produzenten.
        Bezieht das PKW, Fernseher, Kühlschränke und alles mit ein, oder ist die Überproduktion nur bei GPU-Chips?
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