Anwendungsbereiche & Arten
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Anwendungsbereiche & Arten

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Was ist eine Powerbank?

Eine Powerbank stellt eine mobile Stromquelle für Kleingeräte dar. Es handelt sich dabei um einen größeren Akku, der Energie in Form von Strom speichert und ihn bei Bedarf weitergibt. Hierzu ist die Powerbank mit mehreren Anschlüssen versehen und weist eine wesentlich höhere Akkukapazität als ein Smartphone auf. Dadurch sind mehrere Ladungen möglich und die Akkulaufzeit des Smartphones oder anderer angeschlossenen Geräte wird erweitert. Die Powerbank ist somit eine "Notfallsteckdose", die überall und unter widrigsten Bedingungen verwendbar ist. Wofür benötige ich eine Powerbank?

Wofür benötige ich eine Powerbank?

Die Möglichkeiten mit einer Powerbank sind beinahe unendlich, und gerade deshalb ist es so schwer, einen genauen Anwendungszweck zu finden. Die häufigsten und sinnvollsten Verwendungen einer Powerbank sind jedoch diese:

Eine Anker-Powerbank vor weißem Grund Quelle: Anker Anker ist der Klassiker unter den Powerbanks. Da kann man sich auf die Qualität verlassen, das Design ist einigermaßen schlank und schlicht - mit Anker macht man nichts falsch.

Auf Reisen

Egal, ob Bus, Bahn oder Flugzeug. Strom ist nie garantiert, und während der Fahrt oder des Flugs ist Unterhaltung gefragt. Smartphone, Tablet sowie Bluetooth-Kopfhörer sind dabei, aber nach mehreren Stunden ist der Akku leer. In diesen Fällen helfen Powerbanks, denn sie können alle Geräte laden und der Nutzer kann sie weiterhin während der Reise benutzen. Aber auch auf ferneren Reisen bieten sich Powerbanks an, um mehrere Tage im Dschungel oder anderen entfernten Ländern weiterhin eine mobile Stromquelle für den Notfall zu haben.

Auf Wanderungen

Früher ist der Bergsteiger mit einer Karte und einem klaren Plan Richtung Gipfelkreuz gewandert, hat exakt auf die Schilder geachtet und sich stellenweise sogar verirrt. Heutzutage wandern sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene mit Apps wie Komoot oder Strava. Beide greifen auf das GPS des Smartphones zurück und verbrauchen erheblich Strom. Damit der Nutzer nicht bereits vor dem Gipfel orientierungslos und ohne Smartphone durch die Wälder irrt, packt er den mobilen Akku in den Wanderrucksack und kann selbst mehrtägige Gipfelrouten antreten.

Auf Festivals

Festivals sind Zeltlager für Erwachsene, die gerne Musik hören und Dosenbier trinken. Was darf dabei nicht fehlen? Die eigene Musikbox am Zeltplatz. Doch auch die benötigt Strom, der zwar aus dem eigenen Akku stammt, aber nach dem ersten Festivaltag bereits an seine Grenzen kommt. Powerbanks unterstützen den Festivalbesuch und halten die Musik am Zeltplatz am Laufen.

Bei nachlassender Akkulaufzeit von Akkugeräten

iPhones, Android-Smartphones oder Tablets haben alle einen Akku, der nach circa 500 bis 1.000 Ladezyklen keine Funktion mehr zeigt. Doch bereits nach 300 Ladezyklen ist ein deutlicher Verfall der Akkulaufzeit bemerkbar. Statt nun direkt ein neues Gerät zu kaufen oder den Akku für einen hohen Betrag wechseln zu lassen, bieten sich Powerbanks zur Überbrückung an. Die Geräte stellen den Akku zwar nicht wieder her, verlängern aber die Akkulaufzeit.

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Welche Unterschiede gibt es bei Powerbanks?

Bei allen Arten handelt es sich immer um einen Zusatzakku zur mobilen Bereitstellung von Strom. Die Unterschiede sind hingegen in den Anwendungszwecken zu finden. Folgende Arten von Powerbanks sind erhältlich:

Outdoor-Powerbanks

Outdoor-Powerbanks sind zum Wandern, für Ausflüge oder ungeschickte Personen geschaffen. Das Gehäuse der Geräte besteht nicht aus Plastik oder einer dünnen Schutzschicht, sondern aus einem robusten Material, das den empfindlichen Akku vor Stürzen, Stößen und Erschütterungen schützt. Überdies sind jegliche Anschlüsse entweder versiegelt oder hinter einer Klappe versteckt, damit die Modelle wassergeschützt sind. Sie zeigen eine IP67-Zertifizierung, die sie vor Strahlwasser sowie Untertauchen schützt. Für den Alltag sind die robusten Geräte hingegen nicht notwendig und eignen sich ausschließlich für Outdoor-Abenteuer.

Solar-Powerbanks

Solar-Powerbanks werden immer beliebter, da sich die Nutzer von ihnen unlimitierten Strom zum Mitnehmen versprechen. Das ist ein Trugschluss, denn Solar-Powerbanks sind zwar mit kleinen Solarmodulen bestückt, aber deren Leistungsfähigkeit ist aufgrund der Größe begrenzt. Um diese Geräte rein mit Sonnenenergie vollständig zu laden, müsste das Solarmodul mehrere Tage in der Sonne liegen. Außerdem beißen sich Solar-Powerbanks bei der Funktionsweise selbst in den Schwanz, denn ein Solarmodul benötigt Sonnenlicht, um Strom zu produzieren. Ein Akku sollte stattdessen möglichst im Schatten liegen und präferiert eher kühle Umgebungen, um die volle Leistung abzurufen. Legt der Nutzer die Solar-Powerbank in die pralle Mittagssonne, kann der Akku sogar aufblähen. Deshalb sind Solar-Powerbanks mit externen Solarmodulen sinnvoller, um die Powerbank in den Schatten zu legen, während das Solarmodul die Sonnenstrahlen empfängt. Diese Art der Powerbanks ist daher ausschließlich für Personen geeignet, die dem Gerät die nötige Zeit zum Laden geben könnten. Beim Wandern, Camping oder auf Festivals, wenn die Solarzelle indirekter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Powercases

Die dritte Art stellt die raffinierteste Art dar, ist aber ausschließlich für Smartphones erhältlich - Powercases. Powercases, auch Akku-Hüllen genannt, sind Powerbanks, die direkt als Hülle oder magnetisch am Smartphone haften. Dadurch schützen sie das Handy und laden es gleichzeitig auf. Das einzige Problem an dieser Art ist die vergleichbar geringere Kapazität und dass die Geräte ausschließlich mit Smartphones kompatibel sind. Selbst ein Smartphone laden sie maximal zweimal auf, statt mehrere Male, wie bei konventionellen Powerbanks.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Danke für die Eindrücke und den Test. Allerdings muss ich Bedenken zu den Geräten mit fest verbauten Kabeln einwerfen: Ich finde, dass sowas eine Sollbruchstelle ist. Man packt so eine Powerbank gerne in Rücksäcke, Taschen, usw. und die sind auch gerne mal voll. Somit knickt man zwangsläufig immer mal wieder die Kabel um. Früher oder später bekommt man sicher Kabelbrüche. Lieber Geräte mit Buchsen benutzten.
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Danke für die Eindrücke und den Test. Allerdings muss ich Bedenken zu den Geräten mit fest verbauten Kabeln einwerfen: Ich finde, dass sowas eine Sollbruchstelle ist. Man packt so eine Powerbank gerne in Rücksäcke, Taschen, usw. und die sind auch gerne mal voll. Somit knickt man zwangsläufig immer mal wieder die Kabel um. Früher oder später bekommt man sicher Kabelbrüche. Lieber Geräte mit Buchsen benutzten.
      • Von MAiKAeFeRLiKoER
        Wollt ihr mal einen Blick auf die Ifory 100W Power Bank werfen?
      Direkt zum Diskussionsende
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