Portal 2 auf der E3: PCGH spricht exklusiv mit Valve - jetzt mit ersten Screenshots
Von wegen ausgeschaltet: Der irre Computer GlaDOS ist quicklebendig und arbeitet mit Hochdruck daran, neue, noch tödlichere Testräume zu konstruieren - ob es wenigstens dieses Mal einen Kuchen gibt? Für PC Games Hardware sprach Roland Austinat mit Valve.
Was eigentlich nur als eine Dreingabe zu Half-Life 2: Episode 2 und Team Fortress 2 geplant war, entwickelte sich seit dem Erscheinen von Valves Orange Box zum Geheimtipp: Portal, das 3D-Knobelspiel, in dem Sie mithilfe einer Teleportationskanone 19 Aufgaben, sprich Räume lebend durchqueren müssen, die vor Fallen nur so strotzen. Valve erhielt für Portal so viele Preise und Auszeichnungen, dass die Entscheidung schnell fest stand: Das Spiel braucht einen zweiten Teil.
Portal 2: Redselige Freunde
"Drei Elemente des ersten Portal liegen uns besonders am Herzen", erklärt uns Designer Erik Johnson von Valve auf der E3 in Los Angeles. Wie so viele seiner Kollegen aus Seattle besitzt auch er keine Berufsbezeichnug. "Die Geschichte, die Fähigkeit, den Spieler zu überraschen und ihm das Gefühl zu vermitteln, etwas besonderes erreicht zu haben, und natürlich die Musik." Der Reihe nach: Ursprünglich bekam Portal die Story um den verrückten Computer GlaDOS und dessen Menschenversuche erst gegen Ende der Entwicklung verpasst - bei Portal 2 waren die Geschichtsschreiber von Anfang an dabei. Das bedeutet, dass es mehr Charaktere als beim Vorgänger geben soll, bei dem der rosafarbene Begleitungswürfel das höchste der Gefühle war. Hauptdarstellerin Chell wird etwa von einer "Persönlichkeitssphäre" aus dem Tiefschlaf geholt: einer fußballgroßen Kugel mit riesigem Auge, die technisch so versiert wie R2-D2 ist und mit australischem Akzent so viel wie C-3PO plappert.
Portal 2: Kombiniere, kombiniere
Das Gefühl, etwas erreicht zu haben, stellte sich bei Portal vor allem ein, wenn man nach einigem Probieren die richtige Position der Portal-Ein- und Ausgänge herausgefunden hatte. Das soll sich auch in Portal 2, angekündigt für 2011, nicht ändern. "Wir wollen das Spiel nicht einfach nur schwerer machen", sagt Erik Johnson. "Wenn Portal 2 zu einem Titel mutiert, in dem es mehr auf schnelle Reaktion und Action als auf intelligente Puzzles ankommt, haben wir versagt." Beruhigend. Gleichzeitig gibt es zahlreiche neue Elemente, die Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen können und müssen: Luftströmungen, die in Verbindung mit den Portalen eine Art Rohrpostsystem erzeugen, Bodenplatten, die Chell wie Sprungbretter durch die Luft katapultieren, Laserstrahlen, die mit einem Prisma umgelenkt feindliche Objekte wie Selbstschussanlagen ausschalten, Riesenstaubsauger, die Mensch und Material in sich verschwinden lassen und zwei Flüssigkeiten, die auf dem Boden für höhere Laufgeschwindigkeit und weitere Sprungweiten sorgen.
Portal 2: Gibt's wirklich keinen Kuchen?
Portal war mit etwa drei Stunden Spieldauer kein besonders langes Spiel. Das wissen die Entwickler, und als eigenständiger Titel soll Portal 2 daher "deutlich länger" sein, so Erik Johnson. Zu der von ihm angesprochenen Musik, dem legendären Stück, das GlaDOS am Ende von Portal singt, will er jedoch nicht mehr verraten. Na gut, GlaDOS' Stimme ist melodisch wie eh und je, aber das war es dann erst einmal. Die Rückkehr in das Labor von Aperture Science verspricht jedenfalls, spannend zu werden - nicht zuletzt, weil die Räumlichkeiten sich teilweise dramatisch von denen im ersten Teil unterscheiden. Manche Räume stehen unter Wasser, mit Wänden, die vor sich hinrosten, andere sind von Planzen überwuchert, wieder andere werden wie von Geisterhand von Robotergreifarmen repariert und in das kalt-nüchterne weiß und grau des ersten Teils versetzt. Spannend!
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Hmm. Ich weiß nicht, was ihr alles an dem Modell auszusetzen habt. Die Umrisse dürften gar nicht mal soweit von Alyx weg sein, Gesichter hat man auch schlimmere gesehen. Was in Sachen eine Attraktivität eine Katastrophe ist, ist das Outfit.
Aber Überraschung: Die Hauptfigur von Portal ist nicht auf Undercovermission in einer Modeshow, sondern ein Versuchskaninchen beim Ausbruch.
Ich denke mal beim Design der Protagonistin dachte man an eine "harte" markante Frau, die sich in einem Sci-Fi szenario eben allein durch eine tödliche Welt kämpft, ganz nach dem Vorbild von Sigourney Weaver in Alien.
Und mal ehrlich, etwas verstörned fände ich das schon wenn man selbst ein bildhübsches Püppchen spielen würde, das würde irgendwie überhaupt nicht ins Setting passen. Mit dieser, zugegeben nicht gerade sexy, Frau kann ich mich irgendwie viel besser identifizieren. Und in Mass Effect versucht man ja, sofern man einen männlichen Sheppard spielt, die ganzen hübschen Frauen (und Aliens) auch flachzulegen. Wer sollte die Testkandiatin in Portal flachlegen wollen? GlaDOS? Der companion cube?
Hey, Portal 2 wird klasse, weiss schon jemand ob die wieder so ein pack machen wie die orangebox, wo dann alles mit enthalten sein wird?
Zu dem Frauen-thema.. ich glaube jede sexy "Frau" würde in so einer Aufmachung sehr viel an charme verlieren.. ist halt ein grauer anzug..
ne Art graue Maus..
da passt das schon.. und sehen tut man von der eh nicht viel.. denke ich zumindest.. Egal.. freu mich total auf das Game!
*freu freu freu* klasse Trailer!
Noch soooo lange warten aaaah gg
Ich bitte euch Valve, so muss doch keine Frau aussehen. So gut das Spiel auch sein mag (bzw. wird), aber so ein Design geht nun mal echt nicht.
Da lob ich mir Spiele wie Mass Effect 2, da sieht ne Frau noch aus wie ne Frau und das meine ich keineswegs sexistisch.