PS5: SSD-Upgrade-Möglichkeit per Firmware-Update angeblich im Sommer
Bisher müssen Besitzer der Playstation 5 mit dem begrenzten Speicherplatz der ab Werk verbauten SSD Vorlieb nehmen, was sich aber laut einem Bericht nun auf absehbare Zeit ändern soll.
Zur Markteinführung der Playstation 5 im vergangenen November hatte Sony die interne SSD-Erweiterungsmöglichkeit über den vorhandenen M.2-Slot noch nicht freigeschaltet, da das Feature gemäß früherer Aussagen offenbar noch weiter getestet werden sollte.
Einen Zeitpunkt für die Freischaltung der Funktion blieb Sony seither schuldig, doch laut einem Bericht der für gewöhnlich gut informierten Nachrichtenagentur Bloomberg soll die Funktionalität irgendwann in diesen Sommer per Firmware-Update nachgereicht werden und Nutzer fortan entsprechend eigenständig nachrüsten können, heißt es von anonymen Insider-Quellen.
In diesem Zuge soll es mit dem Firmware-Update angeblich auch eine Freischaltung höherer Lüftergeschwindigkeiten geben, um einer Überhitzung der Konsole vorzubeugen. Sony hatte entsprechende Anpassungen auf Basis erhobener Telemetriedaten von verschiedenen Spielen ebenfalls bereits in Aussicht gestellt, wobei es auch um gegebenenfalls niedrigere Drehzahlen ging.
PS5: Gefragter Speicherplatz
Die Erweiterung des internen Speichers der Konsole wird seit jeher von vielen PS5-Spielern herbeigesehnt, denn mit etwa 667 GB verfügbarem Speicherplatz für Spiele, Apps und Co. bleibt in Zeiten von ausschweifenden Installationsgrößen mancher Top-Spiele, wie dem jüngsten Call of Duty mit über 130 GB Speicherplatz, letztlich nicht viel übrig.
Next-Gen-Spiele für die PS5 können bisher auch nur über den internen Speicher der Konsole ausgeführt werden, wobei es auch zu Zwecken der Auslagerung derzeit keine Möglichkeit gibt, PS5-Spiele von der SSD zu verschieben. Die entsprechende Unterstützung externer Laufwerke via USB ohne Möglichkeit davon zu spielen soll ebenfalls erst noch folgen. Gegenwärtig lassen sich lediglich PS4-Spiele auf einem kompatiblen USB-Laufwerk an der PS5 speichern und spielen.

Was die Überhitzungsgerüchte angeht - denke da geht es nicht um die Konsole sondern um die SSD. Die Konsole ist dermaßen flüsterleise das man selbst bei aufwendigen AAA Titeln gar nix hört*. Aber die Controller dieser SSDs sind ja immer hitzeempfindlich (im Gegensatz zu den eigentlichen Nand Chips).
Es dürfte sich hier um den Fallbackmodus der meisten wenn nicht allen Consumer SSDs handeln welche ja im Falle einer Überhitzung auf eine Fallback Geschwindigkeit drosseln welche etwas langsamer ist als das propagierte write/read Tempo.
Da in der PS5 die SSD nicht nur den Level schneller lädt sondern eben auch während dem Gameplay durch konstantes Streaming von ~9GB/s belastet werden könnte darf hier die Third Party SSD nicht unter einen bestimmt Wert fallen!
Die SSD muss ja eh schon schneller sein als die der PS5 (5,5GB/s raw ) da deren SSD 6 Prioritätslevel für Datenanfragen hat. Der Nand Standart aber nur 2 bietet.
Der PS5 SSD Controller muss diese 4 zusätzlichen Anfragelevel aus der höheren Geschwindigkeit der Third Party SSD abstrahieren.Das ganze erscheint ganz schön "Spitz auf Knopf"- die Third Party SSD muss schneller sein als die 5,5GB/s raw, wahrscheinlich 7GB/s. Darf aber keinesfalls wie beim PC eigentlich üblich sich selbst drosseln. Oder zumindest nicht über einen gewissen Wert droßeln sollten die7GB/snicht ganz gebraucht werden.
In gewissem Maße ist hier Sony mit ihrer Lösung dem PC Markt voraus da in der PS5 die Speicherchips der SSD per 12 Lanes mit dem Controller verbunden sind statt derer 4 bei normalen SSDs. Selbst diese GPU großen Enterprise Grade SSDs mit denen Linustechtipps immer rumfuchtelt haben nur 8 Lanes.
Der Vorteil ist das Sony die SSD dadurch niedriger Takten konnte was natürlich Überhitzung verhindern hilft.
*Es macht Laune der PS5 bei No Mans Sky zu lauschen. Meine PS4 Pro hatte genau bei dem Titel den Fön Modus aktiviert und war echt krass laut.
Die PS5 ist auch mit dem NMS PS5 Update unhörbar. Perfekt!