PS4 Pro: Mit 8 TB-SSD gegen Ladezeiten und aufpoppende Texturen

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PS4 Pro: Mit 8 TB-SSD gegen Ladezeiten und aufpoppende Texturen
Quelle: Samsung

Digital Foundry hat die Playstation 4 Pro einem neuen Test mit einer aktuellen SSD intern und extern unterzogen, um die Performance-Vorteile zu ermitteln.

Bereits zum Release der ursprünglichen Playstation 4 im Jahr 2013 war die Möglichkeit des Festplattentausches zu Gunsten einer SSD eine interessante Möglichkeit, um mehr Geschwindigkeit aus der Konsole herauszuholen, jedoch machten die seinerzeit hohen Preise ein solches Unterfangen vergleichsweise wenig attraktiv. Mit den im Laufe der Zeit gesunkenen Preise änderte sich dies und spätestens mit dem SATA 6Gb/s-Interface der Pro-Version der Konsole sollte die Sache in der Theorie nochmal performanter ablaufen, wobei sich der Vorteil gegenüber dem älteren Interface dann letztlich laut Test doch in Grenzen hielt.

Nun hat sich Digital Foundry die Konsole erneut vorgenommen und mit der 870 QVO mit 8 TB die derzeit größte SATA-SSD von Samsung ausgewählt, die in der PS4 Pro zudem auch vollständig erkannt wird und nutzbar ist. Während die vergleichsweise hohe Speicherkapazität nicht ins Gewicht fällt, zeigten sich in Spieletests wie gehabt teils deutliche Vorteile bei den Ladezeiten gegenüber der standardmäßigen Festplatte, wobei der Geschwindigkeitsunterschied im Vergleich zwischen dem internen und externen SSD-Gebrauch nicht allzu groß ausfällt. Je nach Spiel konnten dabei neben den Ladezeiten auch ansonsten aufpoppende Texturen minimiert werden, etwa in The Witcher 3.
PS4 Pro: Mit 8 TB-SSD gegen Ladezeiten und aufpoppende Texturen Quelle: Screenshot / Digital Foundry PS4 Pro: Mit 8 TB-SSD gegen Ladezeiten und aufpoppende Texturen Hinsichtlich des Betriebssystems beziehungsweise des Hauptmenüs der Konsole halten sich die Vorteile der SSD derweil laut Einschätzung von Digital Foundry in Grenzen. Bei einem Kaltstart sind zwar ein schnellerer Boot-Vorgang zu beobachten und auch der Wechsel zwischen den Spielen geht zügiger, jedoch gibt es bei der Navigation im Menü sonst nur geringe Verbesserungen. Demnach sind die meisten Elemente der PS4-Benutzeroberfläche stärker von der Netzwerkgeschwindigkeit abhängig, wie die Kacheln der Spielebibliothek oder die sozialen Details unter jedem Spiel.

Abschließend wird festgehalten, dass die rund 800 Euro für die 8 TB-SSD angesichts der Kosten der Konsole nur schwer zu rechtfertigen sind, "aber einfach nur zu sehen, ob es funktionieren würde, war Lohn genug". Die gesammelten Ergebnisse zu den Ladegeschwindigkeiten und der Streaming-Qualität der Assets in Spielen sollen dabei zum Release der Playstation 5 Ende des Jahres mit der neuen Konsole erneut geprüft werden. Einen bildhaften Eindruck vom aktuellen SSD-Test der PS4 Pro liefert unterdessen das untenstehende Video.

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Quelle: via eurogamer.net

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nebulus07
        Zitat von Zuriko
        Für PC User könnte es spannend werden wann die Mainboard/GPU und SSD Hersteller die Ansätze der neuen Konsolen übernehmen. Ein Decompression Chip könnte ja auch dort zum Standard werden, direkt auf den Mainboards. Ob es dann gleich die Geschwindigkeiten wie bei der PS5 sein müssen ist sicher fraglich, aber die Ansätze der Xbox Series X wären sicher nicht verkehrt. Am Ende landet man irgendwo dazwischen. Klar, am Ende der Kette ist immer die GPU, die wird wichtig bleiben. Aber es ist löblich dass - hier ja vor allem Sony - versucht einen neuen Ansatz zu bringen der auf Grund der vielen Konfigurationen und Hersteller, am PC bisher eher unbeachtet geblieben ist.
        Ein decompressionschip macht keinen Sinn, da die Daten sowieso komprimiert auf der HD liegen. Das hat man gemacht um Platz zu sparen. Decomprimieren kann die CPU auch ohne Spezialchip. Wenn man eine Kompression nimmt die wenig resourcen benötigt.
      • Von Nebulus07
        Zitat von Zuriko
        Für PC User könnte es spannend werden wann die Mainboard/GPU und SSD Hersteller die Ansätze der neuen Konsolen übernehmen. Ein Decompression Chip könnte ja auch dort zum Standard werden, direkt auf den Mainboards. Ob es dann gleich die Geschwindigkeiten wie bei der PS5 sein müssen ist sicher fraglich, aber die Ansätze der Xbox Series X wären sicher nicht verkehrt. Am Ende landet man irgendwo dazwischen. Klar, am Ende der Kette ist immer die GPU, die wird wichtig bleiben. Aber es ist löblich dass - hier ja vor allem Sony - versucht einen neuen Ansatz zu bringen der auf Grund der vielen Konfigurationen und Hersteller, am PC bisher eher unbeachtet geblieben ist.
        Ein decompressionschip macht keinen Sinn, da die Daten sowieso komprimiert auf der HD liegen. Das hat man gemacht um Platz zu sparen. Decomprimieren kann die CPU auch ohne Spezialchip. Wenn man eine Kompression nimmt die wenig resourcen benötigt.
      • Von Nebulus07
        8TB intern in der PS4 Slim wäre schon der Hammer. Endlich durch alle Spiele scrollen und nichts mehr nachinstallieren. Wieso gibt es keine Festplatte größer 2Tb die in die PS4 passt?
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von czk666
        Ich bin noch unentschlossen ob ich mir nächstes Jahr eine gebrauchte Ps4 pro + ssd kaufe oder gleich eine ps5. Werde ich wohl von Preis und Verfügbarkeit abhängig machen.
        Aber es wird dann wohl eine externe ssd bleiben.

        ???

        Warum sollte man sich diese Frage stellen?

        Also eine gebrauchte Ps4 Pro find ich ja als Gedanke noch OK, aber dann ein SSD Upgrade ist in meinen Augen absolut unwirtschaftlich. 1TB kostet noch rund 100€ und würde damit nochmal die PS4 um gut und gerne 40% teurer machen. Der Unterschied zur PS5 ist zwar preislich nicht wegzudiskutieren, aber soviel Geld in eine hoffnungslos veraltete Konsole zu stecken ist sinnlos. Dann lieber ein halbes Jahr länger warten und eine PS5 holen.
      • Von Zuriko Software-Overclocker(in)
        Zitat von BlackyRay
        Da sieht man in meinen Augen sehr schön dass es sich eigentlich nur bedingt lohnt in das Upgrade zu investieren. Mit na ps4 als Hauptplattform OK aber man wird niemals das volle Potential nutze. Können.

        Und das ist das dumme an den Leuten die die Playstation5 für ihre schnelle SSD belächeln und sagen am PC gäbe es noch schnellere SSD's.

        Stimmt aber was hilft es mir denn wenn ich am PC zwar weniger extreme Bottlenecks wie auf der PS4 aber auch da quasi jegliche SSD's nur im Standgas bedienen kann?

        Ich merke es immer schön in der Praxis dass es ******* Fall ist ob ich ne SATA SSD oder ne nvme nehme.... 5fache Geschwindigkeit aber nur in etwa 10% Leistungsunterschied in der Praxis....
        Für PC User könnte es spannend werden wann die Mainboard/GPU und SSD Hersteller die Ansätze der neuen Konsolen übernehmen. Ein Decompression Chip könnte ja auch dort zum Standard werden, direkt auf den Mainboards. Ob es dann gleich die Geschwindigkeiten wie bei der PS5 sein müssen ist sicher fraglich, aber die Ansätze der Xbox Series X wären sicher nicht verkehrt. Am Ende landet man irgendwo dazwischen. Klar, am Ende der Kette ist immer die GPU, die wird wichtig bleiben. Aber es ist löblich dass - hier ja vor allem Sony - versucht einen neuen Ansatz zu bringen der auf Grund der vielen Konfigurationen und Hersteller, am PC bisher eher unbeachtet geblieben ist.
      • Von BlackyRay Freizeitschrauber(in)
        Da sieht man in meinen Augen sehr schön dass es sich eigentlich nur bedingt lohnt in das Upgrade zu investieren. Mit na ps4 als Hauptplattform OK aber man wird niemals das volle Potential nutze. Können.

        Und das ist das dumme an den Leuten die die Playstation5 für ihre schnelle SSD belächeln und sagen am PC gäbe es noch schnellere SSD's.

        Stimmt aber was hilft es mir denn wenn ich am PC zwar weniger extreme Bottlenecks wie auf der PS4 aber auch da quasi jegliche SSD's nur im Standgas bedienen kann?



        Ich merke es immer schön in der Praxis dass es ******* Fall ist ob ich ne SATA SSD oder ne nvme nehme.... 5fache Geschwindigkeit aber nur in etwa 10% Leistungsunterschied in der Praxis....
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