Ein erstes Fazit, auch zur Technik
Hoffnung für Siedler-Fans: Wie schätzt PCGH nun die Early Access-Fassung von Pioneers of Pagonia ein?
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Pioneers of Pagonia: Ein erstes Fazit, auch zur Technik
Die größte Stärke von Pagonia ist der Aufbau mitsamt seinen vielfältigen Warenketten. Hier haben die Entwickler die meisten Arbeitsstunden investiert und das merkt man vom kleinsten Brunnen bis hin zur größten Garnison. Alles greift sinnvoll ineinander, denn jedes Gebäude und jeder Pagonier trägt seinen Teil zur Siedlung bei. Der Koch, der Bauer auf dem Feld, der Holzfäller, der Soldat an der Grenze, der Bergarbeiter oder der Waffenschmied, Sie werden im Laufe des Baus Ihrer Siedlung jeden einzelnen zu schätzen wissen. Das macht riesigen Spaß und wir könnten die ganze Insel mit Gebäuden zupflastern und den Pagoniern beim Siedeln zusehen. Gerne dürfen noch 100 Gebäude und 200 Waren dazu kommen, wenn die ebenso sinnvoll verzahnt werden.
Quelle: PC Games Hardware
Sie entscheiden, welcher Typ von Soldat sich in den Türmen breitmacht. Wachen (oben) erweitern dabei das Gebiet, Soldaten (darunter) sind eher dazu gedacht, Feinde anzugreifen. Sie können natürlich auch mischen.
Dringend nachbessern müssen die Entwickler jedoch beim Drumherum. Neutrale Dörfer sind eine tolle Idee, bieten aber bisher nur die Option zu handeln. So mancher Handel löst bei uns allerdings nur Fragezeichen aus: Vom Dorf "Eisenblick" etwa erhalten wir 205 Stücke Kohle - ohne Gegenleistung oder etwas anderes dafür machen zu müssen. Das ist so viel mehr Kohle, als in unsere Lager passt, dass wir extrem viel Platz schaffen müssen und die Eigenproduktion ganz einstellen können. Ein anderer Handel sieht vor, dass wir 115 Fuhren Silbererze erhalten. Schön, dass uns das neutrale Dorf damit satte 115 Silberbarren organisiert (Silbererz + Kohle = Silberbarren), doch als Spieler verstehen wir nicht, warum wir so früh im Spiel so viele Geschenke erhalten. Andere Handelsoptionen sind dagegen sinnvoller, etwa drei Silbermünzen für ein Eisenschild.
Und dann sind dann noch die Kämpfe. Diese sind schön inszeniert, jedoch ohne Feedback darüber, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Soldaten-Typen haben, nicht viel Wert. Wir haben uns am Ende eine große Garnison gebaut und von jedem Typ fünf Soldaten stationiert. Diese Truppe haben wir dann den Feinden entgegengeworfen, in der Hoffnung, dass Masse statt Klasse die richtige Antwort ist. Hier fehlt noch etwas Liebe, aber Pioneers of Pagonia befindet sich auch erst am Anfang seiner Entwickler, und zwar ab dem 13. Dezember gemeinsam mit den Fans.
Quelle: PC Games Hardware
Das Optionsmenü bietet ausreichend Möglichkeiten, das Spiel an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Moderne Techniken wie Upscaling (etwa DLSS 3.5 oder FSR 3) sucht man jedoch vergebens. Mit an Bord ist nur FSR 1.0 und das verschlimmbessert das Gesamtbild derart, dass wir dafür keine Empfehlung aussprechen können.
Rein technisch können wir Sie dagegen insgesamt beruhigen, denn Pagonia benötigt keinen starken PC, um flüssig zu laufen. Wir haben testweise einen Ryzen 3 3300X aufgebaut, der etwa sechs bis sieben Jahre alte CPU-Leistung liefert und haben damit spielend knapp 100 Fps erreicht, bei maximalen Details. Wir sind nun gespannt, ob Sie zum Early Access zuschlagen werden. Oder warten Sie auf den finalen Release? Wir freuen uns wie immer über Feedback.

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Für mich persönlich ist Siedler 3 das Beste. Gut, ich habe den ersten und zweiten Teil auch nie gespielt und dann auch nur bis zum fünften Teil.
Bei der Siedler-Reihe ist mein Favorit Siedler4.