Park Beyond im Tech-Check: Spaßiger Freizeitpark-Simulator mit flüssiger Unreal Engine
Ihnen ist Planet Coaster zu fummelig und Rollercoaster Tycoon technisch zu altbacken? Dann könnte Park Beyond genau das sein, was Sie suchen. Hier können Sie ganz entspannt einen Park aufbauen und nach Wunsch sogar den verrückten Wissenschaftler heraushängen lassen. Kurz: Das Spiel ist so designt, dass es maximal viel Spaß macht. Und wie steht um die Technik? Die schauen wir uns jetzt genauer an.
In diesem Artikel
Was erwarten Sie von einem Aufbauspiel, wo Sie nach Herzenslust einen Freizeitpark designen können? Die Idee ist keinesfalls neu, denn vor 24 Jahren erschien mit Rollercoaster Tycoon ein Spiel, welches heute noch gerne gespielt wird. Die Formel ist so simpel wie genial: Es muss Spaß machen, soll jedoch auch komplex sein. Wie im geistigen Ur-Vater können Sie auch in Park Beyond viele Stellschrauben verändern, vom Eintrittspreis für die Toilette bis hin zum kleinsten Deko-Objekt in der Nische der Achterbahn, die durch einen Berg verläuft. Doch sind wir ehrlich, das können andere Vertreter des Genres auch. Das, was Park Beyond anders macht, sind die Verrücktheiten, die Sie bauen können. Das nennt sich "Impossification". Damit lassen sich Attraktionen auf absurde Art und Weise aufwerten und können die Physik besiegen. All das geht leicht von der Hand, die Steuerung ist schnell erlernt.
Willkommen zum neuesten PCGH Performance-Brief! Dabei handelt es sich um einen Techniktest "Light", der alle wichtigen Fragen klärt, ohne mit Hunderten von Benchmarks und Tausenden von Textzeichen zu eskalieren. Dieses Format kommt künftig immer dann zum Einsatz, wenn in einer Woche besonders viele Projekte anstehen - wir präsentieren Ihnen lieber einen knackigen Eindruck, als gar keinen. Wie gefällt Ihnen die Idee? Wir freuen uns über jedes Feedback! Nun zurück zu Park Beyond.
Quelle: PCGH
Riesige Achterbahn? Check. Kanonen, welche uns umher schießen? Check. Eine hohe Weitsicht und Blick auf den Park? Check. Spielspaß? Check.
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Park Beyond: Darum geht es
Als Grafikmotor für Park Beyond kommt die Unreal Engine 4(.26) zum Einsatz. Falls Sie angesichts dieser weitverbreiteten, oft stotternden Engine die Nase rümpfen, möchten wir Sie direkt beruhigen: Park Beyond läuft erfreulich flüssig! Ruckeln beschränkt sich auf die erste Spielminute nach dem Laden eines Speicherstands, danach sind hohe Bildraten angesagt. Falls es doch mal klemmt, hilft Upsampling müden Grafikkarten auf die Beine: Neben FSR 2.2 kann das TAAU der Unreal Engine 4 in Gestalt eines Auflösungsreglers verwendet werden. DLSS und XeSS fehlen trotz entsprechender Plug-ins für die UE4. Auch Raytracing kann Park Beyond nicht auffahren, sodass keine Pflicht für DirectX 12 besteht. Tatsächlich bietet das Spiel auch einen DX11-Modus an. Welche API schneller ist, hängt von der Hardware-Kombination ab - mehr dazu auf der folgenden Seite. Die Umstellung kostet Sie nur einen Neustart des Spiels, Probieren geht über Studieren.
| Minimale Hardware | Empfohlene Hardware | |
|---|---|---|
| Festplatte | 30 GB verfügbarer Speicherplatz | 30 GB verfügbarer Speicherplatz |
| Arbeitsspeicher | 12 GiB RAM | 12 GiB RAM |
| Grafikkarte | 1080p/30fps: NVIDIA GeForce GTX 660 2GB / AMD Radeon HD 7870 2GB | 1080p/30fps: NVIDIA GeForce GTX 970 4GB / AMD Radeon R9 290X 4GB |
| Prozessor | Intel® Core™ i7-3770 / AMD Ryzen™ 5 1400 | Intel® Core™ i7-7700K / AMD Ryzen™ 5 3600 |
| Windows | Windows 10,11 64bit | Windows 10,11 64bit |
| Zusätzliche Anmerkungen | Memory: 12 GB - 4K/30fps: NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB / AMD Radeon R9 Fury 4GB | Memory: 16 GB - 4K/30fps: NVIDIA GeForce RTX 2060 Super 6GB / AMD Radeon RX 6700 XT 12GB |
Die Anforderungen von Park Beyond sind erfreulich gering. Ein Ivy-Bridge oder Zen-1-Prozessor gehört inzwischen zum alten Eisen und dürfte schon lange aus Gaming-Rechnern verbannt sein, dennoch lässt sich damit Park Beyond spielen. Dazu genügen laut Entwickler Limbic Entertainment eine Geforce GTX 660 oder Radeon HD 7870 (richtig gelesen, nicht RX 78XX, sondern die zwölf Jahre alte HD-Version alias Pitcairn!). Dennoch lassen sich auch moderne Grafikkarten bestens auslasten, gerade, wer Park Beyond in Ultra HD genießen möchte. Auch dazu gleich mehr.
Das Spiel weist einen charmanten Comic-Look auf, realistische Grafik oder Physik steht nicht auf dem Plan. Das Konzept geht aus unserer Sicht perfekt auf, Park Beyond ist mit seiner quietschbunten Grafik und ihren zahlreichen liebevollen Details mehr als bloß nett anzusehen. Das Gewusel erinnert an Die Siedler und natürlich auch Klassiker wie Theme Park. Und angesichts der guten Bildraten ist es auch verschmerzbar, dass so mancher Effekt etwas schliert oder bröselt und Reflexionen flüchtig sind.
Das Spiel selbst verhält sich dann wie ein klassisches Freizeitpark-Aufbauspiel: Sie beobachten das Geschehen von oben, können sehr weit heraus oder hereinzoomen, sehen auf einen Blick, wie viel Geld Sie noch auf dem Konto haben und ob die Besucher mit Ihrem Park zufrieden sind. Die Schaltflächen und Menüs wirken altmodisch, sind aber auf einen Blick verständlich und übersichtlich. Gut gefallen haben uns die verständlichen Tutorials, die Sie wahlweise auch direkt überspringen können, indem Sie im Sandbox-Modus spielen.
Auf der nächsten Seite geht es ans Eingemachte: Wie läuft Park Beyond am PC? Das haben GPU-Fachredakteur Raff und CPU-Fachredakteur Dave für Sie herausgefunden. Üblicherweise lasten solche Simulatoren zuerst die Grafikkarte und im späteren Spielverlauf den Prozessor aus, aufgrund der hohen Anzahl der simulierten Besucher im Park. Wie das bei Park Beyond?

Es reicht, wenn ichs mir in einen 1 Jahr mal Kaufe und dann mal selber Spiele, mit den ganzen Patches usw. Falls mich das Spiel dann noch interessiert.
Denn Geduld ist eine Tugend!
MfG
Raff
Der Wirtschatsaspekt ist bei beiden Games nicht sonderlich gut und wirkt eher aufgesetzt. Wieso z.B. simuliert man hier nicht auch Lieferketten und Wetter? Regen und Unwetter z.B. würden auch Parkeinnahmen beeinflussen. Oder wie in der Realität eine parkeigene Gärtnerei und Müllabfuhr mit Verwaltung und eigenem Fuhrpark. Wer das nicht möchte, stellt sich das entsprechend ein oder spielt nur im Sandboxmode.
Somit bleibe ich, wie gesagt, bei Planet Coaster und hoffe auf einen guten Nachfolger.
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