Studie: Games sind gut für Jugendliche
Videospiele sind laut der Studie einer britischen Organisation gut für die Entwicklung von Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis ist die wohltätig arbeitende National Literacy Trust gekommen.
Immer wenn der Mensch neue mediale Formen entwickelt, werden diese zunächst kritisiert. Erst nach Jahren, beginnt die Wissenschaft, sich eingehend und objektiv mit der Materie zu beschäftigen, und kommt dann meist zu dem Ergebnis: So schlimm ist das Ganze gar nicht. Das trifft natürlich auch auf Videospiele zu. Laut einer Umfragestudie der britischen National Literacy Trust haben Games bei Jugendlichen sogar positive Einflüsse auf die Kompetenzen Lesen und Schreiben.
Games fördern das Gehirn
An der Studie nahmen rund 4600 Jugendliche im Alter von elf bis sechzehn Jahren teil. Die Prozentangaben haben wir an dieser Stelle auf die vollen Zahlen gerundet. Das am wenigsten überraschende Ergebnis zuerst: Deutlich mehr Jungen (96 Prozent) spielen ab und an Videospiele als Mädchen (65). Zudem sprechen fast doppelt so viele Jungen (70) mit ihrer Familie über Games wie Mädchen (40). 65 Prozent aller Beteiligten sind der Meinung, dass ihnen Videospiele dabei helfen, sich besser in andere hineinzuversetzen.
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Auch in Sachen Kommunikation helfen Games. 76 Prozent sprechen regelmäßig mit Freunden über Spiele und immerhin noch 29 Prozent diskutieren häufig über Bücher. Das Leseverhalten wird ebenfalls angeregt: Gamer lesen Fan-Fiction (19), Bücher über Videospiele (22), Reviews und Blogs (31) und In-Game-Chats (40). Insgesamt lesen 79 Prozent mindestens einmal im Monat etwas über Videospiele. Viele werden auch selbst aktiv: Sie haben Blogs (8), schreiben Fan-Fiction (10), verfassen Guides (22) und schreiben Skripte (28). 63 Prozent schreiben mindestens einmal im Monat etwas über Games.
Die vorliegende Studie ist allerdings aus zwei Gründen mit Vorsicht zu genießen: Sie beinhaltet lediglich Selbsteinschätzungen von Jugendlichen und behandelt nur die positiven Aspekte des Zockens.
Quelle: literacytrust

Wenn Jugendliche außerhalb des Deutschunterrichtes überhaupt noch etwas lesen, dann wohl eher Mangas oder Comics und keine Belletristik. Falls das Ganze dann auf ein Lustiges Taschenbuch hinausläuft, kann man als Eltern noch zufrieden sein 😂
Im Gegensatz zu Kurvendiskussionen etc. ist das ja auch ein wirklich lebenspraktischer Teil von Mathematik.
Die Grammatik/Rechtschreibung+Konzentration wird verbessert. Gerade bei jungen Menschen die teileweise unter Dauer-Aktion sind ist "geistige Reizunterflutung" wichtig für das Gehirn. Weniger ist oft mehr.