Asus Padfone 2 im Hands-on-Test - PCGH vor Ort in Mailand - Video-Update
Noch vor einem Jahr lautet die Frage: Padfone - geniales Konzept oder Wahnsinn? Nun stellt Asus das Padfone 2 in Mailand vor, PC Games Hardware war für Sie vor Ort. Am Konzept hat sich nichts geändert. Das Padfone 2 ist lediglich flacher und leistungsfähiger, sagt unsere Mitarbeiterin Yvonne Göpfert. Jetzt mit zwei neuen Videos zum Padfone 2 im Artikel.
Das Padfone 2 ist aus einem Unibody-Gehäuse gefertigt. Die Rückseite weist ein Rillenmuster auf, das sehr schick aussieht, aber möglicherweise anfällig für Schmutz aus der Jackentasche ist. Das Padfone 2 bietet einen 4,7 Zoll großen Super-IPS+-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel und eine Helligkeit von 550 Nit (cd/m²). Damit soll es auch bei Sonnenlicht gut ablesbar sein. Der Blickwinkel liegt bei 178 Grad - hier kann der Nachbar also mitlesen. Für ein Smartphone ist das nicht unbedingt wünschenswert.
Padfone 2: Kameras, Display, Gehäuse
An der Rückseite ist eine Kamera mit einer Auflösung von 13 Megapixel eingebaut. Die Kamera löst dank Anfangsblendenöffnung von F2.2 auch bei schlechtem Licht schnell aus und schießt im Bustmodus 100 Aufnahmen am Stück mit 6 fps. Asus gibt an, das sei die doppelte Geschwindigkeit des HTC One X. Im Videomodus sind Zeitrafferaufnahmen möglich. Man kann damit beispielsweise aus dem Auto heraus filmen. Aufgrund der hohen Auflösung lassen sich noch viele Bilddetails erkennen. Zudem optimiert die Kamera die Fotos gleich beim Abspeichern. Die Frontkamera ist für Videotelefonie gedacht und macht Bilder mit 1,3-Megapixel.
Das neue Padfone mit seinen abgerundeten Ecken ist mit neun Millimeter und 135 Gramm Gewicht flacher als der Vorgänger. Um das Padfone 2 als Tablet zu nutzen, wird das Smartphone von oben in das Tablet-Display (Querformat) geschoben. Die dicke Wulst, die noch das erste Padfone verunstaltete, ist damit verschwunden. Die Konstruktion ist sehr gut, sodass man das Tablet mit eingestecktem Padfone wild schütteln kann, ohne dass es herausfällt. Insgesamt ist das Design sehr gelungen. Zudem wiegen die Geräte einzeln 135 Gramm (Smartphone) und 514 Gramm (Tablet) - damit lassen sich beide Teile sehr gut mitnehmen und passen gut in jede Aktentasche. Zudem ist die Kombi mit 649 Gramm leichter als das neue iPad.
Das Tablet bietet ein 10,1 Zoll IPS-Display mit einem sehr weiten Einblickwinkel von ebenfalls fast 180 Grad. Hier ist der weite Einblickwinkel gewünscht, da man damit auch zu zweit oder zu dritt ganz gut Fotos und Videos anschauen kann. Die Vorführprodukte liefen unter Android 4.0. Jelly Bean (Android 4.1) soll im Dezember kommen. Asus hat keine eigene Oberfläche auf Android gelegt. Immerhin hat Asus ein paar Software-Leckerbissen: Beispiel Musik: Es gibt verschiedene Soundszenarien: Musik, Film, Telefonate, Tonaufnahme, die in der jeweiligen App den besten Ton bieten. Außerdem gibt es eine Notizbuchfunktion - ähnlich wie auf dem Samsung Galaxy Note 10.1. Der Nutzer kann hier mit dem Finger recht gut schreiben und malen. Drittens hat Asus eine Übersetzerfunktion eingebaut.
Das Konzept: Padfone 2
Das Konzept ist geblieben. Das Smartphone kann entweder allein alsTelefon genutzt werden oder es wird ins Tablet gesteckt. Vorteil: Das Tablet bietet ein größeres Display und einen stärkeren Akku als das Smartphone. Der Smartphone-Akku liefert 2.140 mAh, der Tablet-Akku 5000 mAh. Die Rechenprozesse laufen auf dem Smartphone. Dazu steht ein Quad-Core-Prozessor S4 (APQ8064) von Qualcomm mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz zur Verfügung. Damit hat Asus die Leistung verdoppelt, bei manchen Anwendungen sogar verdreifacht. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf zwei Gigabyte RAM. Wischbewegungen und Scrollen durch Kontaktlisten oder die Fotogalerie läuft extrem flüssig. So macht Bedienen Spaß.
Über die Asus Cloud hat man 50 GB Speicherplatz zur Verfügung. Über die Cloud sollen sich auch andere Asus-Geräte kopppeln lassen. Zudem bietet Asus eine vollständige Microsoft Office Version in der Cloud an. Man kann damit online Dokumente auf dem Cloudserver direkt bearbeiten. Die tatsächlichen Akkulaufzeiten müssen sich in einem ausführlichen Test noch beweisen. Die Angaben von Asus klingen vielversprechend. Browsen soll mit dem Smartphone 13 Stunden lang möglich sein, bis zu 39 Stunden mit dem Tablet. Telefonieren kann man mit dem Smartphone (3G) 16 Stunden, mit der Tablet Power 48h. Die Standby-Zeit soll im 3G-Netz bis zu zwei Wochen fürs Phone und bis zu 6 Wochen fürs Tablet betragen. Videoschauen geht neun Stunden mit dem Phone und 27 Stunden mit dem Tablet, so Asus.
Als Schnittstellen bietet das Padfone 2 Bluetooth 4.0, NFC, WLAN-n, HSPA+ und LTE. Bei LTE werden die Frequenzen 800, 1800 und 2600 MHz unterstützt. Platz für eine microSD-Karte bietet das Padfone 2 nicht. Als SIM-Karte müssen Sie sich eine microSIM holen. Beim ersten Padfone traten mitunter Probleme beim Wechsel von Smartphone-Display auf Tablet-Display auf. Diese Probleme scheinen beseitigt. Bei unserem Hands-on-Test des Padfone 2 traten keine Fehler auf, der Wechsel braucht eine knappe Sekunde.
Erstes Fazit: Padfone 2 im Test
Das Padfone 2 von Asus sieht richtig gut aus und ist klein und leicht. Es arbeitet rasend schnell und hat die Kinderkrankheiten des ersten Padfone nach unserem Ersteindruck größtenteils überwunden. Der Preis ist allerdings happig. Das Padfone 2 inklusive Tablet soll zum Weihnachtsgeschäft 2012 für 899 (64 GB Speicher) oder für 799 Euro (32 GB Speicher) in den Handel kommen. Es stehen die klassischen Farben Weiß und Schwarz zur Auswahl.
Jetzt mit zwei neuen Videos zum Padfone 2 im Artikel.

An Padfone 2 und Padfone 2 Station ist jeweils ein 3,5-mm-Anschluss und ein Asus-eigener 13-Pin-Port, der sich für Micro-USB 2.0 und HDMI eignet.
gerade wenn man es mal auf dem Tisch liegen hat verkratzt da die Rückseite vom Smartphone nicht?
Außerdem scheint mir das auf dem Bild ne wakelige Angelegenheit zu sein, liegt es überhaupt richtig auf dem Tisch oder verhält
es sich wie ne wippe
Smartphone auf dem Tisch liegt?