PCGH Print 08/08: Test des OCZ Neural Impulse Actuator - aka Brainmouse

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Bereits auf der Games Convention hatte PCGH-Redakteur Daniel Möllendorf die Gelegenheit, die sogenannte Brainmouse auszuprobieren. Mit großer Verzögerung bringt OCZ den NIA getauften Controller nun auf den Markt - PCGH macht den Test.

Spiele steuern per Gehirn - ja, das funktioniert wirklich. Wie viel Spaß der Neural Impulse Actuator von OCZ macht und welche Praxisprobleme es gibt, haben mehrere PC-Games-Hardware-Redakteure mit der finalen Version geprüft.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Der Neural Impulse Actuator (einfacher zu merken: "Brainmouse") ersetzt nicht die Maus. Stattdessen lassen sich damit übliche Tastaturbefehle wie Schießen, Laufen, Zweitwaffenmodus oder Inventar belegen - zum Zielen brauchen Sie trotzdem die Maus. Ausgelöst werden die Befehle per Augenbewegung, Muskelaktivität im Gesicht oder mit Alpha- sowie Beta-Gehirnwellen.

OCZ Neural Impulse Actuator - besser bekannt als 'Brainmouse' - im PCGH-Test (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH OCZ Neural Impulse Actuator - besser bekannt als "Brainmouse" - im PCGH-Test (Bild: PCGH) "Brainmouse" im Einsatz
Nach dem Spielstart rufen Sie das NIA-Profil mit "Strg" und "F12" auf. Die ersten Bots mussten schnell dran glauben - Schießen war kein Problem: Kurz die Zähne zusammenbeißen oder blinzeln genügt. Nebeneffekt: Wenn Sie niesen müssen, schießen Sie womöglich einem Kameraden in den Rücken. Auf einmal setzte die "Brainmouse" jedoch für mehrere Minuten keine Befehle mehr um. Das Problem trat bei allen Testern auf. Wir machten uns an die Konfiguration eigener Profile: Mit der Software wählen Sie die gewünschte Eingabe (Muskeln, Augenbewegung, Alpha- oder Beta-Gehirnwellen) und legen bis zu vier Zonen fest (etwa: leichte Muskelaktivität, größere Aktivität etc.), bei denen eine Aktion ausgeführt wird. So bestimmen Sie etwa, dass bei großer Muskelaktivität (Zähne zusammenbeißen) ein Linksklick ausgeführt wird. Mit simplen Profilen spielten wir nach einer Weile deutlich besser, allerdings ist viel Training und Eingewöhnung nötig.

Fazit: "Brainmouse"
Der Neural Impulse Actuator lässt sich nicht vergleichen. Er eignet sich für Tüftler, die viel Zeit für Training und Konfiguration haben, sowie Profis, die ihre Reaktionszeit senken wollen.

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