Nvidia Gameworks analysiert, Geforce GTX 880 abgelichtet, EAs schwerer Stand bei PC-Spielern: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick
Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Nvidia Gameworks analysiert, Geforce GTX 880 abgelichtet, EAs schwerer Stand bei PC-Spielern
In den vergangenen Wochen war Nvidia Gameworks auf vielen IT-Websites ein Thema - die PCGHX-Community ist hierbei keine Ausnahme. Dies war Anlass genug für PC Games Hardware, einen umfangreichen Artikel zu Gameworks zu veröffentlichen, um zu erklären, was es mit den Modulen auf sich hat, die Entwicklern zur Verfügung gestellt werden, um spezielle Effekte in ihren Spielen zu realisieren. In der Community wurde der Artikel recht gut aufgenommen und angeregt diskutiert. Manche User befürchten, dass Nvidia durch Gameworks einen Vorteil gegenüber AMD erzielt und damit langfristig die Radeon-Konkurrenz aus dem Markt drängt. Andere User sind der Ansicht, dass gezielt falsche Angaben über Gameworks verbreitet werden, um Nvidia schlecht dastehen zu lassen.
Für Gesprächsstoff sorgte auch aufgetauchtes Bildmaterial, das angeblich eine Geforce GTX 880 zeigt. Bei der Platine handelt es sich nicht um eine finale Karte mit Kühler, sondern wohl um ein Bring-Up-Board. Verbaut sein könnte ein rund 430 mm² großer GM204-Chip mit 2.560 bis 3.072 Shader-Einheiten. Die Speicheranbindung ist wohl 256 Bit breit, das Bring-Up-Board ist anscheinend mit 8 GiByte GDDR5-RAM bestückt. Im Handel ist auch mit 4-GiByte-Karten zu rechnen. Bei der Stromversorgung sind anschlussseitig 1 x PCI-E 6-Pin und 1 x PCI-E 8-Pin zu erkennen. In der Leserschaft herrscht die Meinung vor, dass es sich quasi um eine Neuauflage der Geforce GTX 680 handeln könnte: Flott, energieeffizient, aber ohne professionelle Funktionen und möglicherweise nach wenigen Monaten von einem "echten" Topmodell abgelöst. Das Community-Mitglied Lahatiel spricht beispielsweise von einer "Übergangslösung" bis die 900er-Serie erscheint.
Electronic Arts unternimmt seit geraumer Zeit verstärkt Anstrengungen, um das angeknackste Image aufzupolieren. In einem Gespräch gab CEO Peter Moore zu bedenken, dass EA für den PC viel mehr als Microsoft getan habe. Die DRM-Plattform Origin biete außerdem Vorteile wie kostenlose Spiele oder eine Möglichkeit, Spiele innerhalb von 48 Stunden zurückzugeben. Im PCGHX-Forum weht EA dennoch ein eisiger Wind entgegen: Leser me?! entwa kritisiert "DLC-Wahn, Premium-Features und Online-Zwang", Darka123 meint, dass EA in den 90er Jahren "soviele gute Studios geschluckt und erfolgreiche Spieleserien durch immer schlechtere Fortsetzungen kaputt gemacht" hat. Einige Community-Mitglieder würdigen zwar durchaus, dass EA einige starke Spieleserien auf dem PC herausgebracht hat, doch der in den letzten Jahren eingeschlagene Kurs stößt insgesamt auf wenig Gegenliebe.

Gerne hätte ich etwas zu GameWorks und für mich neuen Erkenntnissen geschrieben, aber das war durchaus ein heißes Thema, denn ich war wenige Stunden zu spät, da gab es schon 7 Seiten und in noch ein paar hat sich das verdoppelt.