Hitman und The Division im Technik-Test, Geforce GTX 1080 im Mai: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick
Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Hitman und The Division im Technik-Test, Geforce GTX 1080 im Mai
Mit Hitman wurde am 11. März 2016 nicht nur eine beliebte Spieleserie erweitert, sondern auch ein Vorreiter veröffentlicht, was die Unterstützung von DirectX 12 betrifft. Gegenüber DirectX 11 beobachtete PCGH im Benchmark-Test von Hitman (2016) sowohl bei manchen AMD- als auch Nvidia-Karten eine leicht höhere Framerate, allerdings auch viele Problemchen. In einigen Fällen sinkt die Framerate und Framelocks bei 60 Fps erschwerten die Leistungsanalyse. Kreative Lösungen wie das Anschließen eines zusätzlichen 144-Hz-Monitors ermöglichten der Redaktion dann aber doch noch die Veröffentlichung korrekter Leistungsdaten. Im PCGHX-Forum war die Community praktisch live beim Erstellen der Benchmarks dabei, da der Artikel regelmäßig aktualisiert wurde. Ein Aushängeschild für DX12 ist Hitman im aktuellen Zustand allerdings nicht: "Es steckt also noch viel Arbeit drin, bis DX12 endlich mal reibungsfrei funktioniert", meint DaHell63. Frittenkalle meint zur Optik des Spiels: "Schlecht sieht es nicht aus, jedoch auch nicht viel besser als der Vorgänger."
Diese Woche hat sich PCGH nicht nur Hitman angesehen, es gibt nämlich auch einen Technik-Test von The Division. Das Spiel stellt New York in einer nahen Zukunft dank der Snowdrop-Engine sehr detailliert dar, was für maximale Details natürlich auch flotte Hardware erfordert. In der PCGH-Testszene muss es schon eine 980 Ti oder Fury X für 60 Fps in Full HD sein; die Karten stämmen aber immerhin auch Ultra HD noch mit 30 Fps. Grafikkarten mit 2 GiByte sind stark von automatisch vorgenommenen Optimierungen der Engine betroffen, etwa niedrig aufgelöste Texturen oder spät eingeblendete Objekte. 3 GiByte oder mehr lindern das Problem (in Full HD). Wie bei vielen Spielen lohnt sich bei Vierkernprozessoren das Zuschalten von SMT, bei sechs Kernen bremst SMT hingegen leicht. Im Kommentar-Thread wurde unter anderem darüber diskutiert, wie sinnvoll es ist, auch Mittelklasse-Grafikkarten mit Ultra-Details zu testen. PCGH und dem Feedback zufolge auch die Mehrheit der Leser vertreten die Meinung, dass dies sinnvoll ist, um einen Leistungsvergleich zwischen unterschiedlichen Grafikkarten zu bieten. An das individuelle System angepassten Optimierungen ersetzt das natürlich nicht.
Nvidias Pascal rückt näher, nach aktuellen Gerüchten erscheint im Mai die Geforce GTX 1080 mit 8 GiByte GDDR5(X). Es gilt als wahrscheinlich, dass Nvidia die Grafikkarte wenige Tage vor der Computex vorstellt. Auf der Grafikkarte wird voraussichtlich der Grafikchip GP104 verbaut. Offen ist noch, welcher Speichertyp auf der Grafikkarte verbaut wird. Da GDDR5 im Zusammenspiel mit einem 256-Bit-Interface wohl eine angesichts der vermuteten Rohleistung zu niedrige Tranferrate bietet, wäre GDDR5X eine Option. Anfangs könnten die Kontingente daher knapp sein, da die Massenproduktion des GDDR5-Nachfolgers erst im Sommer anlaufen soll. In der Community hoffen viele Diskussionsteilnehmer, dass 8 GiByte zum Standard in der oberen Mittelklasse werden. Für Besitzer einer aktuellen High-End-Grafikkarte lohnt sich die GTX 1080 wohl nicht - das meinen zumindest mehrere Community-Mitglieder.
