GTX 1080 Ti muss in Rente: Wie kann man einen Ryzen-3000-PC sinnvoll aufrüsten?
Ein aktuelles Thema im PCGHX-Forum liefert einige Vorschläge, wie ein Gaming-PC mit Ryzen-3000-Prozessor und Geforce GTX 1080 Ti sinnvoll aufgerüstet werden kann. Neben einem GPU-Upgrade wird aufgrund des noch recht aktuellen Sockels dabei auch eine schnellere CPU empfohlen.
Jeden Tag tauchen im PCGHX-Forum Anfragen auf, wie man einen alten Gaming-PC aufrüsten oder gar komplett ersetzen kann. Schon gestern berichteten wir dabei über einige Vorschläge, wie ein zehn Jahre alter Computer ersetzt werden könnte. In einem anderen Thema geht es hingegen um ein wesentlich jüngeres Modell, bei dem die Grafikkarte als älteste Komponente "erst" sechs Jahre alt ist.
Ein GPU-Austausch dürfte genügen
Trotzdem wird die genutzte Geforce GTX 1080 Ti von EVGA den Ansprüchen von PCGHX-Mitglied Krolgosh nicht mehr gerecht, und so soll ein Austauschmodell gefunden werden. Im Gegensatz zum bereits angesprochenen, zehn Jahre alten Gaming-PC könnte ein reines GPU-Upgrade hier dabei durchaus sinnvoll sein, da der genutzte Ryzen 3 3900X noch recht gut mit aktuellen Spielen zurecht kommt. Je nach Anwendungsprofil könnte aber auch hier ein Upgrade sinnvoll sein, um ein CPU-Limit zu vermeiden. Aufgrund des genutzten AM4-Sockels wäre ohne Mainboard- und RAM-Tausch ein Wechsel auf einen Ryzen 5000 möglich.
Im Fokus stehen vorerst aber die Grafikkarte und das Netzteil - ein Dark Power Pro 11 mit 550W. Aus der PCGHX-Community gibt es dabei einige Vorschläge, wie das mit den 1.500 Euro Budget am besten angegangen werden könnte. Moderator Olstyle bringt beispielsweise eine Kombination aus CPU-Upgrade und GPU-Gebrauchtkauf ins Spiel, um den Rechner mit einem Ryzen 7 5800X3D und einer Geforce RTX 3090 auszustatten. Moderator Incredible Alk gibt hingegen einige Tipps zur Geforce RTX 4080 von PNY, die Krolgosh bereits ins Auge gefasst hat. Mit weniger Spannung und einem reduzierten Powerlimit könnte diese demnach wohl noch mit dem alten Netzteil genutzt werden - mit gleicher oder gegebenenfalls etwas weniger Rechenleistung, aber dafür höherer Effizienz.
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Einen weiteren Vorschlag hat zudem Community-Mitglied eXquisite parat: Dort wird auf die Möglichkeit einer Radeon RX 7900 XTX verwiesen, da es dort bereits Upgrade-Erfahrungen mit einem ähnlichen System gibt. Auch eine RTX 4080 wird von ihm noch einmal ins Spiel gebracht, und eine solche dürfte es am Ende wohl auch werden. Zumindest aktuell steht nach der PCGHX-Forenberatung eine PNY RTX 4080 Verto auf dem Plan, die mit einem Fullcover-Wasserkühler von Alphacool ausgestattet werden soll. In einem weiteren Schritt soll dann außerdem bald ein Ryzen 7 5800X3D folgen, um ein CPU-Limit auszuschließen.
Quelle: PCGHX-Forum

Vorinstallierten Wasserkühler hatte die Karte bereits, ergo habe ich cirka 600€ für die "nackte" Karte gezahlt. Bis eine RX 6900XT so 600€ kostet, wird viel Zeit vergehen/nie eintreten. Von daher, alles "richtig" gemacht.
Ne, in UWQHD und 4K ist der Vega bei neueren Spielen einfach die Luft ausgegangen, hab deswegen Cyberpunk und Warhammer 3 nicht gespielt. Das ist für mich der Punkt, wo ein Upgrade "in Ordnung" geht.
Viele empfehlen hier große Karten wie ne 3090, 7900xt/x und wir wissen nicht einmal ob die da problemlos reinpasst..
Die Total War SPiele sind da gute Beispiele für.
Die Anforderungen sind seit TWW I nicht exorbitant gestiegen (von dem Aussetzer auf Ultra-Gras in Troy abgesehen, das war schlicht ein Bug den sie warum auch mehr nie gefixt haben).
TWW3 und 2 haben sogar fast dieselben Anforderungen, den grössten Sprung macht man da noch bei der CPU und naja, danach, dass TW mehr CPU Power nutzt würde auch lange geschrien.
Außerdem hat TW das Problem, dass man die Unterschiede erst im Detail sieht, aber kaum jemand so nah Heranzoomen.
Persönlich nehm ich sehr gerne mit der Einheitensteuerung direkt am Kampf Teil, reite also mit meinem General die Reihen ab und in die Schlacht, schieße selbst mit der Artillerie und beobachte die Einschläge aus der Ego, da sieht man das. Aber sonst ist's kaum zu entdecken.
Die Anzahl der Einheiten wurde auch stetig erhöht. Aber auch hier, schwer zu bemerken. Es bleibt nämlich bei 20 Einheiten pro Armee und 2 Armeen. Auch die Einheitengrösse ist weiter zwischen 20 und 250 Mann (grob, es gibt soviele verschiedene). Aber sieht man genauer hin, merk man es: Wo bei TWW 1 noch ganze Einheiten wie ein Mann agiert haben (weil sie auch wie ein Mann berechnet wurden), wären es in TWW 2 schon 20er Gruppen, in TWW 3 sind's eher kleine Swuads von 5-10 Mann, bald bewegt sich wirklich jeder Soldat einzeln xD.
Ob all das sinnvoll ist oder den Aufwand wert sind muss jeder selbst wissen, ich wollte nur anmerken.
Bei den neuen Spielen ist mir auch aufgefallen, die Grafik wird kaum besser, aber die Performance immer schlechter, kein Wunder das man neue Hardware dann braucht.
Die Total War SPiele sind da gute Beispiele für.
Ein 5900X oder noch besser 5800X3D wäre natürlich wesentlich besser und sinnvoller. Da stimme ich dir zu.