Facebook kauft Oculus VR, Titanfall im Benchmark-Test, Nvidia Geforce GTX Titan Z vorgestellt: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick

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Geforce GTX Titan Z (3)
Quelle: Nvidia

Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Facebook kauft Oculus VR, Titanfall im Benchmark-Test, Nvidia Geforce GTX Titan Z vorgestellt

Facebook ist auf Einkaufstour: Nach Whatsapp hat sich der Social-Media-Riese Oculus VR einverleibt. Oculus VR ist bekannt für seine Virtual-Reality-Brille Oculus Rift, die sich zwar noch in der Entwicklung befindet, aber bereits als Dev-Kit von Interessierten erworben werden kann. Facebook hat für Oculus VR zwei Milliarden US-Dollar hingelegt. Die Verkaufsmeldung sorgte bei vielen Oculus-Rift-Unterstützern für Irritationen: Auf welche Art und Weise wird Facebook die Entwicklung beeinflussen? Wird ein Facebook-Zugang Pflicht zur Nutzung der Virtual-Reality-Brille? Diese Fragen beschäftigen auch die PCGH-Community, wie sich dem Kommentar-Thread zur News entnehmen lässt. Für Unmut sorgt vor allem aber, dass Oculus VR sich in der Frühphase via Crowdfunding von Enthusiasten finanziell unterstützen ließ und nun für einen vielfach höheren Preis gekauft wurde - "dreist" finden das ryzen1 und andere Leser.

Der Multiplayer-Shooter Titanfall basiert auf einer modernisierten Version der Source-Engine, was ihm eine etwas altbackene Optik verleiht. Wie PC Games Hardware im Benchmark-Test zu Titanfall herausgefunden hat, verfügt der Titel aber dennoch über einen ansehnlichen Hardware-Hunger. Erstaunlicherweise liefert eine GTX 770/2G in der Testszene in Full-HD-Auflösung samt 4 x MSAA kaum mehr Fps als eine GTX 660/2G. Für 60 Fps reicht die Leistung nicht aus - dafür muss es schon mindestens eine GTX 680/4G sein. Titanfall benötigt relativ viel Videospeicher, auch wenn sich dank eines im Artikel beschriebenen Tricks der Speicherbedarf etwas reduzieren lässt, ohne an der Grafikqualität zu drehen. Dieser Umstand stieß in der Community teilweise auf Unverständnis. So meint etwa Bandicoot: "So toll sieht es für den Leistungshunger gar nicht aus." Ob4ru|3r kommentiert sarkastisch: "Da sieht man mal wieder, wie gut auf dem PC optimiert wird."

Ganz sicher keine Probleme mit zu wenig Videospeicher hat die neu vorgestellte Geforce GTX Titan Z von Nvidia. Die mit zwei GK110-GPUs bestückte Grafikkarte kann auf satte 2 x 6.144 MiByte Speicher zurückgreifen und kostet mit 2.999 US-Dollar mehr als so mancher Spiele-PC samt Peripherie. Nvidia zufolge wurde der Boost-Modus für die Grafikkarte so überarbeitet, dass beide Grafikchips stets gleich schnell laufen und sich somit nicht ausbremsen. Da Nvidia den Boost-Takt mit inoffiziell 694 MHz aber gegenüber einer GTX Titan Black oder auch GTX 780 Ti deutlich reduziert hat, dürfte für viele Anwender das Hinzustecken einer zweiten Grafikkarten die schnellere und günstigere Lösung sein. Im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum wurde dementsprechend auch primär das Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Nvidia-Grafikkarte kritisiert.

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