Wunderkiste P800

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Wunderkiste P800 PC Games Hardware macht den Praxistest mit dem Multifunktionstalent P800 von Sony Ericsson. Telefonieren, spielen, surfen: Das P800 musste in unserem Dauertest viele Disziplinen absolvieren.

Mit der neuen Smartphone-Generation wird der Traum vom mobilen Alleskönner wahr. PC Games Hardware hat den Vorreiter dieser Geräte, das Sony Ericsson P800, ins Labor gebeten und ausführliche Praxistests durchgeführt.

Komfortabel telefonieren

Was sollte man mit einem Smartphone auf jeden Fall können? Telefonieren! Und das P800 ist dazu natürlich in der Lage - und das nicht nur in Deutschland, sondern fast auf der ganzen Welt, da es ein Triband-Gerät ist. Doch schon auf den ersten Blick versprechen das stark leuchtende Display und der schnelle ARM9-Prozessor mit 156 MHz viele weitere Funktionen, die man von einem normalen Handy nicht gewohnt ist. Das fängt schon bei den umfangreichen Sonderfunktionen an, wenn es ums Telefonieren geht. So lässt sich in den Telefoneinstellungen nicht nur eine Midi-Melodie auswählen, man kann auch ein echtes Soundfile einstellen, das ohne Verzögerung bei einem Anruf abgespielt wird (beispielsweise den aktuellen Lieblingssong als Wave-File). Im Test ließ sich damit eine ungleich bessere Musikqualität als mit polyphonen Klingeltönen erreichen. Auch die Spracherkennung wurde von Sony Ericsson kräftig erweitert. So kann man bei sämtlichen Telefonbuch-Einträgen die Sprachwahl aktivieren, eine Begrenzung ist nicht vorhanden. Die Magic-Word-Funktion sorgt dafür, dass das P800 jedes gesprochene Wort analysiert und auf ein Wahlkommando reagiert; man muss vorher keinen Knopf zur Aktivierung drücken. Im Praxiseinsatz zeigte sich allerdings, dass die Magic-Word-Funktion teilweise zu sensibel ist. Das P800 wählte mehrmals munter drauflos, ohne dass dies gewollt war - trotz eines sehr selten genutzten Schlüsselwortes zur Aktivierung der Spracherkennung.

Multimedia für unterwegs

Ein derartiges Gerät ist natürlich auch in der Lage, den Nutzer während eines Ausflugs zu unterhalten. So lassen sich sowohl MPEG4-Filme als auch MP3s abspielen. Zudem ist auf der Rückseite eine kleine Kamera integriert, mit der man Bilder schießen kann - und das selbst nachts. Für längere Fahrten sehr interessant ist die Videowiedergabe des P800. Auf einem 128-MByte-Memory-Stick-Duo, dem leider recht teuren Wechselspeicher des P800, kann man ohne Probleme einen abendfüllenden Film speichern. Zuvor ist allerdings meist eine Konvertierung notwendig. Das Programm mpegable X4 live ist hierzu besonders gut geeignet. Es ist als kostenlose Testversion im Netz verfügbar - neben vielen Freeware-Programmen zum Abspielen weiterer Audio- und Videoformate. Die Qualität der Multimedia-Wiedergabe auf dem P800 ist dabei sehr gut. Die mitgelieferten Kopfhörer erlauben bereits einen akzeptablen Musikgenuss und MPEG4-Filme spielt das Gerät relativ flüssig ab - allerdings nur im Fenster-Modus. Bei der Vollbild-Wiedergabe ruckelt das Bild stark.

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