Assassin's Creed Unity und die fehlende Ehrlichkeit - PCGH-Meinung der Woche
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat. Zum Abschluss dieser Woche äußert sich Tom über die verbesserungsfähige Qualität von Ubisofts Assassin's Creed Unity.
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat: Heute äußert sich Tom über die verbesserungsfähige Qualität von Ubisofts Assassin's Creed Unity.
Wie es scheint, war 2014 kein besonders gutes Jahr für Ubisoft. Das mit zahlreichen Vorschusslorbeeren bedachte Hacker-Epos Watch Dogs ist für viele Spieler eine der größten Enttäuschungen des Jahres – kleine Indie-Titel wie der Goat Simulator haben hingegen für positive Überraschungen gesorgt. Dieses spezielle Spiel trotz oder gerade wegen seiner Absurdität. Und auch mit dem gerade erst veröffentlichten Assassins Creed: Unity haben sich die Franzosen tierisch ins eigene Fleisch geschnitten.
Wundern muss das letztlich Niemanden. Ubisoft hat sich ein Beispiel an EA genommen und in den vergangenen Jahren offensichtlich mehr Geld in das PR- und Marketingbudget investiert als in kompetente Entscheider, die am eigentlichen Produktionsprozess ihrer Spiele beteiligt sind, seien es nun Game Designer, Programmierer oder auch Producer. Wozu das am Ende führt, zeigt der Shitstorm, der sich rund um den Release von Assassins Creed: Unity entfaltet. Ein Autor von Forbes.com behauptet gar, Ubisoft sei das neue EA und damit ein heißer Kandidat für den begehrten Titel "Schlimmste Firma der Welt".
Auch hier ist Überraschung fehl am Platz. Wenn mir als Konsument im Zuge großer Messen wie der E3 spektakuläres Video- und Gameplaymaterial gezeigt wird, gepaart mit einer Grafik, bei der ich mir nur die Finger lecken kann, als ob ich gerade vor einer leckeren Portion Spare-Ribs sitzen würde, dann erwarte ich, dass das beworbene Produkt bei Release auch entsprechend aussieht. Funktionierendes Gameplay nicht zu vergessen. Von den teils absolut überzogenen Vorbestellerpreisen und der Vielzahl an Versionen, die von Watch Dogs oder anderen Ubisoft-Spielen verkauft wurden, rede ich hier aber noch gar nicht.
Wie dem auch sei: Ich denke, dass Ubisoft, EA & Co ganz leicht viel Vertrauen der Konsumenten zurückgewinnen können. Und wie? Indem sie sich ein Beispiel an den Entwicklern des Goat Simulators nehmen. Der Titel strotzt nur so vor Bugs und Glitches und das Spielprinzip ist ein Witz, hier herrscht reine Monotonie. Warum nur haben dennoch so viele Nutzer Spaß daran und echauffieren sich nicht über die vielen Macken des Titels? Vielleicht ganz einfach deswegen, weil der Entwickler Coffee Stain von Anfang an klar gestellt hat: "Dieser Titel ist eine einzige Bugwüste, darüber müsst ihr Euch im Klaren sein. Und übrigens: Die einzigen Fehler, die wir (vielleicht) bereinigen werden, sind solche, die das Spiel zum Absturz bringen."
Mein Tipp also an die großen Entwickler und Publisher da draußen: Seid einfach ein wenig ehrlicher bei der Promotion eurer Titel und vielleicht gewinnt ihr so ein paar Sympathiepunkte bei den Endkunden zurück. Aber was sind schon zufriedene Kunden gegen harte Investorendollars, gell?
Redaktions-Kolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Hierbei handelt es sich nicht zwingend um die Meinung der Redaktion, sondern um die Meinung des jeweiligen Redakteurs.


Es muss ein Setting sein,welches sich 1.von den bisherigen abhebt und irgendwie anders
2.es muss schon irgendwie zu Assassinen passen (wobei nagut nach Piraten X Assassinen wundert mich nix mehr )
3.es muss eine Zeitepoche/ ein Setting sein,was für genug Leute zuordbar ist bzw anspricht
Nur ein Tapetenwechsel zb nach Spanien (auch wenns nen Cooles Land ist) tuts nicht
Da machen die Leute irgendwann nicht mehr mit ,vorallem weil Ubisoft auch noch Kulissen für andere Titel wie FC,WD braucht
dieser Reihe wird irgendwann das Gleiche wiederfahren wie Cod ,irgendwann erreicht man sein Zenit und dann gehts bergab
Viel passt nicht mehr zu nem Assassinen,und irgendwo muss das Setting ja auch spektakulär sein
antikes Rom/Griechenland/Ägypten wäre interessant,aber das würde noch vor dem 1.Teil spielen,und damit wäre Templer/Assassinen Konflikt noch älter
Wobei ich traue Ubisoft nen Wilden Western X Ac Teil zu
Viel passt nicht mehr zu nem Assassinen,und irgendwo muss das Setting ja auch spektakulär sein
antikes Rom/Griechenland/Ägypten wäre interessant,aber das würde noch vor dem 1.Teil spielen,und damit wäre Templer/Assassinen Konflikt noch älter
Wobei ich traue Ubisoft nen Wilden Western X Ac Teil zu