"Mein Fail des Jahres 2015 ..." - das meinen die PCGH-Redakteure
Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Mein Fail des Jahres 2015 ..."
Unser einst als "Redaktion intern" gestartete Format gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Die Redaktionsmeinungen erscheinen wöchentlich: Sonnabends um 11:45 Uhr.
Heutiges Thema "Mein Fail des Jahres 2015 ..."
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Hintergrund: "Mein Fail des Jahres 2015 ..."
Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten und folgerichtig gibt es neben tollen, überraschenden und/oder innovativen Dingen auch Entwicklungen die einfach nur enttäuscht haben. Sei es, weil die Erwartungshaltug im Vorfeld von Medien oder dem Hersteller selbst bis in übertriebene Höhen geschürt wurde, das Produkt aber eigentlich recht brauchbar ausfällt oder weil das Produkt ganz einfach nur schlecht ist. Nachdem wir in den letzten Woche bereits die meistfavorisierten Spiele und (Hardware-) Produkte der PCGH-Redakteure vorgestellt hatten, sind nun die Enttäuschungen des Jahres 2015 an der Reihe. Aus den Bereichen Hard- und Software fallen aus dem Stegreif etliche Dinge ein, die für kleinere Skandale oder Skandälchen gesorgt haben - das GTX-970-Memorygate, die Fury-X-Pumpe oder der Rückzieher von Batman seien als Beispiele genannt - doch auch ganze Technologiezweige können aus verschiedenen Gründen weiter auf ihren Durchbruch warten, Preise können unangemessen hoch erscheinen und vieles mehr.
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Mein Fail der Jahres 2015: Windows 10, auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen.
Eher 2000+ DM in die Röhre. Damals. Und ja, es stimmt, dass die meisten Spiele mit einer vernünftigen 400-DM-Karte auch gut liefen. Performance-Unterschiede gab's aber schon (s. d. erwähnten Retro-Artikel), aber nicht immer mit „Vorteil Matrox“.
Aber auch AMD hat's genommen, wenn man sich dazu in der Lage sah: HD 7990 999 US-Dollar, HD 7970 499 Euro, HD 6990 vergleichsweise zahm 629 EUR, HD 5970 599 US-D, HD4000-2000 allesamt günstig, Single-GPU maximal 400 Euro, X1900 XTX 649 EUR, X850 XT-PE 530 Euro, 9800 XT 499 US-D, 9700 Pro 449 EUR.
Die Inflation dürft ihr gern selbst dazurechnen.
Damals liefen 99 Prozent aller Spiele auch mit einer 200 Euro Karte exakt genauso gut, wie mit dem 700 Euro Modell. Als Spieler hat man sein Geld eher in die CPU investieren müssen, Luxus-Grafikkarten waren vor der 3D-Revolution (zu deren Verlierern Matrox zählt) eine Frage der Bilddarstellungsqualität. Für hohe Auflösungen bei hohen Bildwiederholraten brauchte es ein Exemplar mit ausreichend Speicher und guten RAMDAC – und genau dafür war die Millenium bekannt. Damit man davon etwas hatte sollte man auch noch mindestens 1.000, eher 2.000 DM in einen High-End-CRT investieren.
Win 10
140 Watt CPU-TDP (Intel) 14nm ?
Highend-Grafikkarten Luftkühler
Neue unausgereifte Spiele
(Ot.,Die einfache Steuerklärung)