Kaltgestellt - 10 CPU-Kühler im Test
Wer sich einen neuen Prozessor-Kühler kauft, muss meistens einen Kompromiss eingehen. Entweder man hat ein Kühlmonster, das in Sachen Geräuschentwicklung einige mattenschwingende Heavy-Metal-Bands in den Schatten stellt, oder man greift zum flüsterleisen Kühler, der die CPU eher anhaucht als für einen starken Luftstrom zu sorgen. Da ist es schwer, einen guten und günstigen Kompromiss zu finden. Wichtig ist vor allem, dass man keinen schlechten Kühlblock mit einem High-End-Lüfter aufwerten kann - besser gleich etwas tiefer in die Tasche greifen und in einen hochwertigen Kühlblock investieren. Der CAK-II 38 von Global Win ist komplett aus Aluminium gefertigt. Die Kühlflächen sind sehr
filigran gearbeitet (diese werden als "Fins" bezeichnet). Die Kontaktplatte zur CPU ist hochgradig poliert und gewährleistet höchstmögliche Wärmeleitfähigkeit zwischen Kühler und Prozessorkern. Die Halteklammer besteht aus einem Stück und kann auf beiden Seiten mithilfe eines Schraubenziehers befestigt und gelöst werden. Durch seine gute Leistung ist der Kühler zum Übertakten geeignet, der Lüfter ist aber unangenehm laut und nicht zu empfehlen. Die Montage gestaltet sich unproblematisch. Der Kühler ist für Athlon 1.000, Athlon 1.400 und Athlon XP 1900+ geeignet.
Aus dem Hause Dynatron kommt der DC1206BM-O. Die-ser Lüfter ist wie der CAK-II 38 mit Kühlfins ausgestattet - diese sind aber noch eine Spur feiner als beim CAK. Der Kühlblock (Bodenplatte und Fins) besteht komplett aus Kupfer und ist für die Größe relativ schwer. Beim Transport sollte man den Kühler abmontieren. Der Kühlblock ist mit einem Blech verkleidet, welches die Fins vor Beschädigungen schützen soll. Auf dem Blech sitzt der Lüfter, der mit einem Gitter gesichert ist. Wie beim CAK befindet sich ein Strom-Adapter und Wärmeleitpaste in der Packung. In Sachen Lautstärke und Montage ist er dem CAK sehr ähnlich. Er kühlt Prozessoren bis zum Athlon XP 1.900+ ausreichend.
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