Ist Windows 8.1 als Betriebssystem für ein Tablet doch besser als sein Ruf? Ein Kommentar vom Spieleonkel Frank Stöwer
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat. Zum Abschluss dieser Woche äußert sich unser Spieleonkel darüber, dass er allen Unkenrufen und Lästereien zum trotz mit Windows 8.1 als Betriebssystem seines neuen Tablets vollends zufrieden ist.
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat: Heute äußert sich Spieleonkel Frank Stöwer über seine positiven Erfahrungen mit Windows 8.1 als Tablet-OS.
Da ich sowohl ein iPhone 5 als auch ein Medion-Tablet besitze, nutze ich mit iOS und Android gleich zwei Betriebssysteme für mobile Geräte und glaube, mich mit den Features und Möglichkeiten des jeweiligen OS auch ganz gut auszukennen. Seit drei Wochen habe ich nun mit dem Lenovo Yoga Tablet 2 einen weiteren mobilen Begleiter auf dem, anders als bei beiden anderen Geräte, eine Tablet-kompatible und damit per Touch-Funktion bedienbare Windows-8.1-Verison (32 Bit) installiert ist. Obwohl ich nicht allzu viel Gutes über die Win-8.1-Tablet-Kombination gehört hatte, wagte ich den Selbstversuch. Nur wenn ich mit allen drei für mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones angebotenen Betriebssysteme gearbeitet habe, kann ich auch entscheiden welche Software für meine Einsatzzwecke, speziell beim der täglichen Tablet-Nutzung optimal ist.
Die anfängliche Skepsis gegenüber Windows 8.1 verschwand mit jeder Minute, in der ich die Möglichkeiten meines neuen Win-8.1-Pads auslotete. Zugegeben, ein Spielpartner wird das Gerät nicht, da haben sowohl der App Store als auch der Playstore mehr zu bieten und für fordernde PC-Spiele reicht die Leistung der CPU und iGPU auch nicht aus. Aber bei allen anderen Anwendungen, egal ob beim abendlichen Surfen, Filme schauen oder Chatten via Skype oder andern Plattformen möcht ich mein Win-8.1-Pad nicht mehr missen. Ich habe mich einfach zu sehr an ein Windows-Betriebssystem sowie den Umgang damit gewöhnt und kann alle Tools, die ich auch auf einem normalen Notebook im Einsatz habe - Outlook eingeschlossen - auch mit dem Pad der Notebook-Tablet-Kombi nutzen. Am meisten gefällt mit, dass ich nun wieder den VLC Media Player zum Abspielen von Flash-Video sowie aus der Mediathek heruntergeladen Filmen und Sendungen aber auch meiner auf einem 64-GByte-Stick gespeicherten Musiksammlung einsetzen kann. Dank vorhandenem Mikro-USB-3.0-Anschluss klappt auch das zuspielen jeglicher Daten perfekt. Kein iTunes, kein Nexus Media Importer oder das umständliche Rumhantieren mit anderer Import-Software mehr. Hier schließe ich einfach den Stick an und kann wie schon seit Jahrzehnten gewohnt Daten hin und her kopieren und kontrolliert verwalten. Und mein Creative Sound Blaster X-Fi Wireless System, das am Android-Pad noch nicht einmal erkennt wurde, kann ich auch wieder aus der Ecke hervorholen, um meinen Sound drahtlos über ein Mischpult an meine aktiven Monitorlautsprecher zu senden. Das freut mich ganz besonders.
Natürlich werden viele Leser dieser Kolumne meine Meinung zum Thema Windows 8.1 als ideales OS für ein Tablet nicht teilen, aber für mein Nutzerprofil - wie es in der IT-Branche ja so schön heißt - passt die Kombination, weil sie mir genau das ermöglicht, was ich mit einem mobilen Gerät machen will. Nicht ohne Grund spiele ich meine Flipper (Zen Pinball und Pinball Classics) auch weiterhin am Android-Tablet und mein nächstes Smartphone wird auch wieder aus Cupertino kommen :)
Redaktions-Kolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Hierbei handelt es sich nicht zwingend um die Meinung der Redaktion, sondern um die Meinung des jeweiligen Redakteurs.

Nur dass MS immer "ehrlich" Geld verdienen wollte, während Google speziell einen auf Samariter macht, um den Anwendern dann hinten rum das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ein außergewöhnlich hinterhältiger Verein!
OK, wieder was dazu gelernt