Die Musikindustrie bleibt bei ihrem Kurs.
Das erste Quartal 2002 war wieder einmal ein Desaster für die Musikindustrie. Viele Millionen Euro sind ihr aufgrund von MP3-Tauschbörsen und CD-Brennern durch die Lappen gegangen. Und wieder einmal wurde eine große Tauschbörse verklagt. Diesmal aber vergeblich: Die Richter in Belgien und Amerika stellten sich auf die Seite der Betreiber des Kazaa-Netzwerkes. Da stellt sich mir die Frage: Was hat die Musikindustrie das letzte Jahr außer Jammern und Klagen eigentlich getan, um ihre Probleme zu lösen? Die CDs kosten nach wie vor unverschämt viel Geld. Neue Geschäftsmodelle, die das Medium MP3 nutzen, anstatt es Monat für Monat zu verteufeln, sucht man immer noch vergebens. Die Musikindustrie bleibt also bei ihrem Kurs und hofft weiter, dass sich das Problem MP3 von selber löst. Viel Glück!
