Desktop aufgemöbelt
2) Mit der Adressleiste und dem Desktop-Symbol ist jede Datei oder Information sekundenschnell erreichbar.
Tipp 3: Systemtray aufräumen
Viele Tools meinen, dass sie unbedingt ein kleines Start- oder Kontrollprogramm im Systemtray unterbringen müssten, und müllen damit das nützliche Fenster zum System zu. Bedenkenlos können Sie die Bildchen von Playern, wie Quicktime oder Realone, und die von Grafikkarten abschalten - denn die werden wirklich kaum gebraucht. Mit Windows XP können Sie die restlichen Icons elegant verschwinden und bei Bedarf wieder auftauchen lassen. Öffnen Sie dazu die Eigenschaften der Taskleiste in der Systemsteuerung. Im Reiter "Taskleiste" finden Sie im Infobereich die Option "Inaktive Symbole ausblenden". Falls Sie aber einige Symbole immer angezeigt haben wollen, können Sie unter "Anpassen" Ausnahmen angeben. Das klappt sogar bei Symbolen, die momentan nicht aktiv sind.
Tipp 4: Mehrere Desktops
Neun verschiedene Desktops auf einem Monitor? Mit einem Desktop-Manager ist das kein Problem. Die Vorteile: Taskleiste und Desktop werden entlastet und wirken deutlich aufgeräumter. Bei einigen Programmen können Sie von Bildschirm zu Bildschirm unterschiedliche Auflösungen, Hintergrundbilder und Desktop-Symbole einstellen. Das sorgt zusätzlich für Ordnung. Zum Schnuppern eignet sich der "Virtual Desktop Manager" aus dem Powertoys-Paket für Windows XP
(WEBCODE 22BA, microsoft.com/windowsxp/pro/downloads/powertoys.asp). Damit lassen sich vier Desktops erstellen. Nach der Installation wird das Programm gestartet, indem Sie "Desktop Manager" als Symbolleiste in der Taskleiste anschalten. Im Rechte-Maustaste-Menü der Symbolleiste können Sie Hintergrundbilder einstellen ("Configure Desktop Images") und Tastenkombinationen zum Wechseln zwischen den Bildschirmen festlegen. Der "Shared Desktop" vereinheitlicht die Taskleiste für alle Desktops. Mit der Preview-Funktion können Sie alle vier Bildschirme gleichzeitig anzeigen. Deutlich mehr Funktionen bietet die Shareware Cool Desk 3.87 (WEBCODE 22BB, virtual-desktop.com). Damit sind neun virtuelle Bildschirme möglich, die jeweils unterschiedlich eingestellt werden können. Wer mag, kann einzelne Anwendungen definieren, die auf allen Fenstern gleichzeitig erscheinen. Insgesamt wirkt Cool Desk deutlich reifer als der Desktop Manager von Microsoft; die Registrierung kostet allerdings knapp 26 Euro.
Tipp 5: Windows-XP-Designs
Seit Windows 95 verkauft Microsoft zum eigentlichen Betriebssystem ein Plus-Paket, mit dem unter anderem auch das Windows-Design angepasst werden kann. Der ehemalige Glanz des Plus-Pakets ist unter Windows XP jedoch vergangen: Die Designs sind lieblos, die Hintergrundbilder grobgepixelt und die Bildschirmschoner langweilig. Zumindest die beigelegten Spiele und Anwendungen sind halbwegs brauchbar. Zum Glück bieten einige Internetseiten wie winxptheme.com, themexp.org oder www. xptheme.info gute und kostenlose Designs an. Einige dieser Designs setzen ein installiertes Style XP voraus, das Sie unter WEBCODE 22BC (tqtsoft.com/download.php) herunterladen können. Mit Style XP können Sie die Themen verwalten und sogar im Rotationsverfahren tauschen. Die meisten Designs lassen sich auch ohne die kostenpflichtige Shareware benutzen. Nach der Installation können Sie in der "Systemsteuerung" unter "Anzeige" - "Designs" aus den kompletten Themenpaketen auswählen. Hier finden Sie übrigens auch den klassischen Windows-2000-Stil.
