Der Nforce2 kommt - VIA muß sich warm anziehen
Quelle: Buffed
Der Nforce2 schleicht sich leise auf den Markt, leiser, als es sein Vorgänger letz-tes Jahr tat. Nvidia ist umsichtiger geworden, da der erste Nforce die Endkunden nicht überzeugte. Wo aber lagen die Gründe für die geringe Akzeptanz? Das größte Problem des Nforce war der Preis, der mit rund 50 US-Dollar viel zu hoch war. Zum Vergleich: VIA-Chipsätze kosteten etwa die Hälfte. Der enorme Preis resultierte aus dem im Nforce 420 integrierten Grafikchip, der auf dem Leistungsniveau einer Geforce2 MX liegt. Für die meisten Spieler war eine Nforce-Platine zu teuer, die Grafikleistung unzureichend. Erst als der günstigere Nforce 415 ohne integrierte Grafik nachgeschoben wurde, konnte Nvidia doch noch ein paar Marktanteile gewinnen. Beim Nforce2 ist man schlauer: Nvidia bietet gleich beide Varianten an, mit und ohne Grafikchip. Da unsere Benchmarks mit den ersten Nforce2-Mainboards sehr vielversprechend sind, wird sich VIA warm anziehen müssen.
