160 Mark für einen Kühler? Das ist eindeutig zu viel!
Neulich, ich will den Zweitrechner aufrüsten: Ein Athlon 1.333 soll den altersschwachen Duron 800 ersetzen. Alles läuft bestens - bis zum ersten Start. Der Rechner bleibt mit einem Bluescreen hängen. Schnell ist der Fehler diagnostiziert: Der Prozessor wird zu heiß, der CPU-Kühler, ein Alpha 6035 Silent, bläst nicht genug Luft auf den Chip. Also gut, ein neuer CPU-Kühler muss her. Ich suche nach meinem Wunschmodell, einem Alpha 8045 Silent. Doch dann trifft mich fast der Schlag: 80 Euro soll der neue Kühler kosten - fast 160 Mark! Andere aktuelle Sockel-A-Kühler kosten ebenfalls horrende Summen, jedenfalls wenn sie leise und leistungsstark sind. Wie hoch mögen bei solchen Produkten die Materialkosten, wie hoch die Gewinnspannen sein? Ich jedenfalls bin nicht bereit, 160 Mark für einen Kühler zu zahlen. Was mit meinem Zweitrechner passiert ist? Der läuft bestens, ich habe den Athlon auf 1.200 MHz runtergetaktet. Dafür reicht der Kühler gerade noch.
