Q9300, Q6600, E8500 und Phenom 9850 im OC-Check
Vierkern-CPUs sind mittlerweile recht günstig und versprechen beste Leistung bei kommenden Spielen wie Alan Wake. Wir zeigen, wieviel das Overclocking bringt.
Aktuelle Intel-CPUs erreichen zum Teil über 4 Gigahertz mit Overclocking - doch wie verhalten sich Quadcore-Prozessoren? PCGH macht den Test mit vier verschiedenen Prozessoren von Intel und AMD.
Gute Kühlung ist gerade bei hochgetakteten Vierkern-Prozessoren wichtig. Ab ungefähr 1,4 Volt Kernspannung steigt die Abwärme zum Beispiel beim Q6600 im G0-Stepping deutlich an, ein guter Luftkühler oder gleich eine Wasserkühlung ist empfohlen.
In zwei repräsentativen Benchmarks (Cinebench R10 und Anno 1701) haben wir sowohl den Standardtakt als auch den höchsten im Testlabor erreichen Overclocking-Takt miteinander verglichen. Vier Prozessoren wurden getestet: Intels E8500, Q9300, Q6600 sowie AMDs Phenom 9850. Ergebnisse weiterer CPUs finden Sie in der aktuellen PC Games Hardware 06/2008.
Quadcores im OC-Check: Anno 1701 v.1.02
Die gewählten Prozessoren sind zum einen relativ günstig, zum anderen weisen sie ein exzellentes Overclocking-Potenzial auf: Mit einer guten Kühlung sind 3,6 Gigahertz für einen Q6600 im G0-Stepping keine Seltenheit.
Die neue Penryn-Generation ist dagegen nicht so einfach zu übertakten. Zwar ist deie Leistungsaufnahme durch den 45-nm-Prozess gesunken, doch sind die Multiplikatoren durch FSB1333 bei den Einstiegsmodellen zu niedrig, um hohe Taktraten zu erreichen: der FSB müsste deutlich höher liegen als bei einer CPU mit einem hohen Multiplikator. Der Ausweg "Extreme-Edition" mit freiem Multiplikator ist leider auch extrem kostspielig.
Quadcores im OC-Check: Cinebench R10
