Klimaanlage statt Luftkühlung: Ryzen 7 3800 XT bleibt auch mit 4,6 GHz kühl
Seinen Computer kostenlos übertakten, also ohne das Anschaffen teuren Kühlequipments? Das verspricht ein Videobeitrag des Youtube-Kanals Tech Ingrediens. Man muss dazu anscheinend "nur" eine Fensterklimaanlage übrig haben und im Basteln bewandert sein. Die Ergebnisse mit einem Ryzen 7 3800 XT können sich sehen lassen.
Hierzulande sind Klimaanlagen weniger verbreitet, doch in den USA hängen sie an vielen Gebäudefassaden. Eine Fensterklimaanlage frei zur Verfügung zu haben, ist nach Ansicht des amerikanischen Techkanals Tech Ingrediens daher auch nicht ganz ungewöhnlich. Praktisch kostenlos könne man damit seinen PC übertakten, das heißt, ohne sich teures Equipment eigens anschaffen zu müssen. Das Ganze scheint sogar diverse Vorteile zu haben - auch wenn es nicht wirklich alltagstauglich ist. Ein Ryzen 7 3800 XT blieb jedenfalls selbst bei 4,6 GHz kühl.
Für das Experiment wurde die Klimaanlage neben dem Rechner platziert. Das Kühlgerät stand auf höhenverstellbaren Stützen, damit man einen aus Holz gebastelten Kühlkanal bündig auf das Gehäuse legen konnte. Die kalte Luft drang also von oben in den Tower ein. 0 Grad Celsius kühle Luft sorgte dafür, dass der Ryzen 7 3800 XT mit seinem Standardtakt von 3,9 GHz auch nach einem Stresstest nur 36 Grad warm wurde. Regulär gekühlt erreichte der Chip 58 Grad. Unter Einsatz des Klimagerätes kam die CPU auch bei 4,6 GHz nicht auf diesen Wert - maximal wurden 56 Grad gemessen.
Klimaanlage verbraucht 400 Watt
Der Ansatz mit der Klimaanlage habe sogar seine Vorteile. Während zum Beispiel bei einer Wasserkühlung, bei der ein Chiller das Kühlmedium stark herunterkühlt, Kondenswasser entstehen kann, soll der PC keinerlei Tropfen abkriegen. Die bilden sich nur an der Klimaanlage, weil dort der kälteste Punkt des Kühlkreislaufs liegt. Außerdem soll das System staubfrei bleiben: Gefiltert wird die Luft bereits von der Klimaanlage. Als Nachteil dürfte sich spätestens im Dauerbetrieb der Stromverbrauch der Klimaanlage erweisen: 400 Watt sind nun mal kein Pappenstiel. Und laut ist das Ganze auch.
Ebenfalls interessant: PC an der Wasserleitung: der8auer legt Wakü-Schläuche vom Badezimmer zum Rechner
Alle weitere Details erfahren Sie in dem knapp 30 Minuten langen Youtube-Video von Tech Ingrediens. Dort gehen die beiden Techniknerds auch auf verschiedene physikalische Hintergründe ein. Ein weiteres spannendes Experiment wagte "der8auer", als er seine Wasserkühlung mit der Wasserleitung seines Badezimmers verband.

Ich habe schon Lüftungen eingebaut, eingestellt und sie laufen 8 bis 12 Jahre mit ausschließlicher und seltener Reinigung von Staub. Gute Lüfter schaffen das.
Mal kurz mit dem Lappen drüber und - läuft.
"Keine Stromtrasse durch unser schönes Tal!"
"Weg mit der Umweltverschandelung!"
Steht bei uns an der B19.
Kann sich jeder ansehen.
Nur Strom wollen alle haben.
Nur keinen kostengünstigen.
Gewissen Schildermalern hätte ich da aber 10ct auf die Stromkosten draufgeknallt,
Leider trifft es wieder die kleinsten.
Die einfachste Lösung ist meist die sinnvollste. Bei Luftkühlung bedeutet der Einbau auch das Ende der Arbeit.
Ich habe schon Lüftungen eingebaut, eingestellt und sie laufen 8 bis 12 Jahre mit ausschließlicher und seltener Reinigung von Staub. Gute Lüfter schaffen das.
Man kann natürlich auch ein Hobby daraus machen bei Benchmarks um einige Zähler herunterzukommen mit entsprechendem Aufwand. Meist ist das jedoch völlig sinnlos.
Ob die CPU mit 72 oder 69 Grad läuft ist uninteressant.
Bezahlt haben wir es aber schon lange.
Das ist alle so absurd. Umverteilung von unten nach oben.
Wir sollten zu Klimaanlagen zurück kommen.
Die sitzen seit 150 Jahren in den Kraftwerken.
Bezahlt haben wir es aber schon lange.
Das Hahndbuch hab ich komplett gelesen.
Die Ökosteuer haben die Grünen als Regierungspartei beschlossen.
Mit dem Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform vom 24. März 1999 (BGBl. I S. 378) wurde als neue Verbrauchsteuer eine Stromsteuer eingeführt. Strom aus regenerativen Energieträgern ist davon befreit, sofern der Strom aus Netzen entnommen wird, die ausschließlich mit solchen Energieträgern gespeist werden. Für industrielle Großverbraucher wurde im Interesse ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit die Steuer ermäßigt.
Von 1999 bis 2003 wurde die Steuer in Schritten von 6 Pf mehrmals erhöht.
Die floß dann in die Energiesteuer ein, damit man die x-fach Besteuerung von Benzin und Diesel verschleiern konnte.
Aufgrund der fehlende Zweckbindung, fehlenden Effizienz und soziale Ungerechtigkeit (die ärmsten leiden am meisten unter den Kosten) sind mehr als zweifelhaft einzuschätzen.
Und bei der neuerliche Steuererhöhung (CO2-Steuer) haben sie auch die Hand gehoben, soweit ich es mitbekommen habe.
Und Herr Schröder hätte früher einen gepflegten Tritt in den Allerwertesten bekommen, wenn er sich zu seiner Bundeskanzlerpension noch mit der zig-fachen Entlohnung in einem Energiekonzern in Rußland versüßt hätte.