Overclocking: Galax mit speziellen Übertakter-Produkten
Der Grafikkartenhersteller Galax, in Europa als KFA2 bekannt, soll laut einer asiatischen Webseite zwei neue Produkte für Overclocker anbieten. Dabei handelt es sich um einen LN2-Kühler für Arbeitsspeicherriegel sowie einem Power-Board, was Power-Mods von Grafikkarten vereinfachen soll. Letzteres bietet bis zu 450 Watt und 1,6 Volt für die GPU.
Der Nvidia-exklusive Boardpartner Galax, in Deutschland unter der Marke KFA2 bekannt, soll, laut Berichten aus dem asiatischen Raum, zwei Produkte speziell für Extrem-Übertakter veröffentlichen. Zum einen soll der Hersteller ein "Graphics Card Power Board" für eine externe Stromversorgung von Grafikkarten anbieten, zum anderen soll ein Flüßigstickstoffbehälter für Speicherriegel angeboten werden. Genauere Informationen zu Preis und Verfügbarkeit sind nicht bekannt.
Der HOF Memory Cooler LN2 besteht aus einem LN2-Behälter sowie anscheinend zwei Kühlkörperabdeckungen für die RAM-Riegel. Er besteht aus anaerobischen Kupfer mit einer Reinheit von 99,95%, wurde aber anscheinend vernickelt. Auf dem Behälter ist das Hall-Of-Fame-Logo von Galax eingestanzt. Das System soll Temperaturen von -268° bis +1083° Celsius aushalten können, allerdings sind dies offensichtlich rein hypothetische Werte; kein Speicherchip auf einem Riegel DDR4-Arbeitsspeicher kann bei Temperaturen von deutlich über 100°C arbeiten, es handelt sich wohl um den Schmelzpunkt der verwendeten Kupferlegierung.
Das HOF Graphics Card Power Board dient zur Verbesserung der Strom- und Spannungsversorgung einer Grafikkarte. Dank drei Acht-Pin-Stromanschlüsse können bis zu 450 Watt zusätzlichen Stroms zur Verfügung gestellt werden. Der eingebaute IR3595A-PWM-Controllchip unterstützt Schaltraten von bis zu 2 Gigahertz. Die in dem Graphics Card Power Board integrierte DrMOS liefert bis zu 60 Ampere, während die 16 VRM-Phasen mit Eingangsströmen von bis zu 960 Ampere umgehen können. Um die Stromstärke auch unter Last stabil zu halten, werden Panasonics SP-CAP 470uf-Aluminium-Polymer-Kondensatoren verwendet. Die GPU-Spannung lässt sich mittels des Power-Boards von Galax im Bereich von 0,9 bis 1,6 Volt auf einen genauen Wert anpassen. Verschieden Messpunkte erlauben eine Echtzeitüberwachung der Spannung, während ein Passivkühler die Temperatur der VRMs niedrig halten soll.
Quelle: xfastest.com via TechPowerUp.com

Für Sockel 775 gab es Mainboards mit bis zu 2×8 Phasen und sogar ein paar Exoten mit Volterra. Ich glaube nicht, dass die bislang mit Cedar Mill erreichten Taktraten durch die Stromversorgung limitiert werden.
Ich möchte sehen, wie das jemand an einen Pentium 4 anbastelt und die 10GHz knackt.
...wer traut sich eigentlich, son Ding an eine Vega-Karte zu löten...?
Die bieten gar keine Grafikkarte an, sondern nur ein Teil, um die Grafikkarte übertakten zu können?
Wie soll das denn gehen?
(Man muss die originalen Spulen auslöten, Massefläche freischmirgeln und dann das Power-Board als alternative Stromversorgung anlöten.)