RAM-Overclocking: G.Skill verkündet neuen Weltrekord mit DDR5-8888
Hersteller G.Skill hat einen neuen Weltrekord im Bereich des RAM-Overclocking verkündet. In Kooperation mit Asus hat man abermals eine neue Bestmarke erzielt. Dieses Mal wurden Geschwindigkeiten von 4.444 MHz (DDR5-8888) unter Verwendung einer Flüssigstickstoff-Kühlung erzielt. Festgehalten wurde der Moment zudem in Form eines Videos.
Der letzte RAM-Overclocking-Rekord, bei dem G.Skill-Arbeitsspeicher verwendet wurde, liegt erst wenige Monate zurück. Erst im November vergangenen Jahres erzielte Extreme-Overclocker Hocayu aus Hong Kong mit einem G.Skill Trident Z5-Speichermodul Werte von DDR5-8705. Nun verkündet der Hersteller einen abermaligen Weltrekord.
Dieses Mal wurden Geschwindigkeiten von DDR5-8888 (4.444 MHz) erzielt. Gleichbleibend gegenüber dem vorangegangenen Weltrekord bleibt die Verwendung von Arbeitsspeicher aus der Trident Z5-Reihe, dieses Mal allerdings aus einem F5-6000U4040E16G-Speicher-Kit. Dessen Standard-XMP-Geschwindigkeit ist mit DDR5-6000 identisch.
Beim Mainboard gibt es derweil keine Änderung. G.Skill betont in der zugehörigen Pressemitteilung die Zusammenarbeit mit Asus, sodass wie zuvor auf ein Asus Maximus Z690 Apex gesetzt wurde. Geändert hat sich unterdessen die genutzte CPU. Beim aktuellen Weltrekord wurde auf der Hauptplatine ein Core i9-12900K in Form eines Engineering Samples verbaut, während Flüssigstickstoff für die notwendig niedrigen Temperaturen sorgte. Zuvor nutzte man einen Core i7-12700KF.
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Das Resultat wurde letztlich in der Datenbank von CPU-Z validiert. Festgehalten ist hier die final erreichte Geschwindigkeit mit DDR5-8888 (4.444 MHz) bei Timings von CL88-88-88-88. Erzielt wurde der Weltrekord, der übrigens auch in Form eines Videos festgehalten wurde, welches Sie unterhalb der Meldung finden, von Extreme-Overclocker "lupin_no_musume".
Quelle: G.Skill
RAM-Overclocking: G.Skill verkündet neuen Weltrekord mit DDR5-8888 (1)

Aber davon abgesehen sind das nur theoretische Werte die auf die Realperformance, extrem latenzkritische Anwendungen ausgelassen, fast gar keinen Effekt haben. Da die Caches in den CPUs immer größer werden (und Caches aktuell weitere große boosts erfahren mit 3D-Cache und InfinityCaches usw.) werden Latenzen beim RAM immer unwichtiger und Bandbreiten wichtiger. Es hat ja einen Grund, warum man DDR5 konsequent auf höhere MT/s optimiert und Latenzen keine große Rolle spielen - 6400 CL40 ist einfach real nahezu immer bedeutend schneller als 4000 CL20 obwohl die Latenz schlechter ist (als Beispiel).
Seht es mal so - die reale interne Zugriffszeit auf eine Speicherzelle in Nanosekunden hat sich über Ewigkeiten praktisch nicht geändert:
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...dennoch würde niemand auf die Idee kommen, lieber DDR2-1066 CL4 zu benutzen als DDR5-8000 CL50 weil da die Latenz ja sooo viel besser ist.
Die ganze Latenznummer ist halt nur eine Kenngröße von zig verschiedenen. Das Gesamtpaket von DDR5 ist deutlich performanter und hat sehr viel mehr Potential nach oben als sein Vorgänger (die ganzen Entwicker dahinter haben sich durchaus was dabei gedacht - und sind erstaunlicherweise wirklich schlauer als die vielen Helden in den Foren die bei jeder DDR-Generation seit es diesen Speicherstandard gibt wieder glauben "aber aber die Latenz ist so schrecklich das taugt nix!!!").