30 brandneue Pentium MMX: Ans Taktlimit für die Silicon Lottery
Ein russischer Übertakter hat über 30 fabrikneue Prozessoren erstanden. Die Rede ist nicht etwa vom Core i9-9900K oder Ryzen 9 3900X, sondern vom über 20 Jahre alten Intel Pentium MMX mit 200 MHz. Damals war das mit dem Übertakten noch ein bisschen komplizierter, dennoch hat er jedem einzelnen Chip auf den Zahn gefühlt und sie nach ihrer Taktbarkeit sortiert.
Man muss schon ein bisschen älter sein, um die Glanzzeit des Pentium MMX bewusst erlebt zu haben. Das Modell mit 200 MHz, das sich der Übertakter Maxim Romanov kürzlich vor die Brust genommen hat, erschien im Jahre 1997, wurde erstaunlicherweise aber noch bis ins Jahr 2004 produziert. Der Preis lag damals auf einem ähnlichen Niveau wie heute der des Core i9-9900K. Dieser Tage werden die CPUs bei Ebay natürlich für einen Bruchteil des Preises gehandelt. Romanov, der erst einen Satz CPUs für jeweils 25 Dollar das Stück kaufte, konnte den Händler überreden, ihm gleich 30 Stück zu überlassen. Fabrikneue Chips aus dem letzten Produktionsjahr wohlgemerkt, die nie ihrem eigentlichen Zweck zugeführt worden waren.
Overclocking war schon damals Thema, zumal die Prozessoren mit ihren 4,5 Millionen Transistoren lediglich eine TDP von 17 Watt am Start hatten, sich also zumindest die Hitze relativ leicht bändigen ließ. Doch die Chips hatten seinerzeit andere Tücken, wie der Übertakter berichtet. Man konnte die Frequenz nicht mal eben in 1 MHz Schritten erhöhen, sondern musste recht aufwendig mit Jumpern hantieren, um das richtige Verhältnis aus Frontsitebus und Multiplikator zu ermitteln. Außerdem gab es zusätzlich zum CPU-Cache noch einen externen auf dem Mainboard, der recht empfindlich auf höhere Taktraten reagiert. Zu allem Überfluss hatte jedes Sockel-7-Board einen anderen Cache - mal mehr, mal weniger mürrisch.
Das sollte den Übertakter aber nicht darin hindern, die Chips nach ihrer Taktbarkeit hin zu sortieren. Es sollte nur deutlich länger dauern, als es heutzutage dauert, wenn man Derartiges im Sinn hat. Die Erkenntnisse, die der Übertakter aus seiner Fleißarbeit erzielt, sind allerdings nicht nur für Nostalgiker von Interesse. Damals wie heute fallen besonders taktfreudige Chips nicht von den Bäumen. Vielmehr kommt es einer Lotterie gleich.
So sind zwar 70 Prozent der getesteten Chips in der Lage, bei 2,8 Volt und 300 MHz Super Pi 1M zu bewältigen, 315 MHz machen aber nur noch 23,3 Prozent der Pentiums mit. 6,7 Prozent kamen nur auf 292 MHz. Bei 3,2 Volt schafften es viele mit nochmals deutlich angehobenen Taktraten nicht mal mehr über den POST-Screen. 350 MHz waren noch bei 46,7 Prozent der Stichproben drin, 367,5 MHz mit 13,3. Für den Postmarkt reduzierte der Übertakter die Frequenzen wieder etwas. 60 Prozent der Proben kamen bei 3,2 Volt auf 315 MHz, aber nur 20 auf 330 MHz.
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Viele weitere Details finden Sie im umfangreichen Originaltitel. Dort geht der Übertakter in russischer Sprache sehr detailliert auf sein Vorgehen ein, auch die Rolle der unterschiedlichen Chargen und Produktionsnummern kommt darin zur Sprache.
Quelle: Overclockers.ru (maschinelle Übersetzung)

Ich habe seit 23 Jahren den Mobilen Pentium MMX mit 266Mhz im Schrank liegen.
Der ist wie ein normaler Sockel 7 Prozessor aufgebaut.
Durch ein Video auf Youtube wird beschrieben, wie man den für das ASUS P5A flott bekommt.
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Sprich welche Brücken man auf dem Tillamook installieren muss um den L2 Cache, 4er Multi und die VCore korrekt funktionieren zu lassen. Eins vorweg, die rote Brücke habe ich nicht eingerichtet, weil das System sonnst nicht mehr bootet. Ab der Minute 4:15 seht ihr die Schaltung mit den jeweiligen Beschreibungen.
Mein Pentium MMX läuft auf 450Mhz. (112Mhz * 4)
Cache ist aktiv bei 128MB RAM CL2.
Das ganze rundet die gute alte Voodoo 3 3000 ab.
Hier mal ein paar Bilder:
Mit einem 5960X auf 4,5 Ghz getaktet hat man auch ein plus von 50% bei allcore Szenarien.
@PCGH_Raff
Der eine Pentium III kam über/ gleich 650MHz. Ist ein Intel Pentium III 500/512/100/2.0V S1 SL35E mit einem speziellen CoolerMaster Kühler + Delta Eletronics Lüfterchen. An die genaue Bezeichnung von Motherboard (war ein Asus) und die RAM Riegel kann ich mich nicht mehr erinnern.
Der zweite steckt/e in einem Siemens Xpert, mit den selben Spezifikationen. Mit neuer WLP, und Lüfter, kam dieser auf 600MHz, alles drüber, und wenn es nur 1MHz war, mochte dieser absolut nicht. Der steckt wieder im Siemens Xpert, dort läuft er sturr @Stock.
MfG,
Raff