Oil Rush: Finale Version des DX11-Strategiespiels im Technik- und Gameplay-Check
Oil Rush basiert auf der Unigine-DX11-Engine DirectX 11 und mischt Echtzeitstrategie mit Tower Defense. PC Games Hardware nimmt das Gameplay sowie die Technik unter die Lupe und prüft, ob Oil Rush eine Empfehlung wert ist.
Seit einigen Monaten entwickeln die russischen Entwickler der mit Sitz in Tomsk Unigine Corp ihr erstes Spiel. Oil Rush basiert auf der vom Heaven-Benchmark bekannten Unigine-Engine und spielt auf hoher See. Seit heute ist der Titel offiziell verfügbar - wenngleich trotz der integrierten Steam-Unterstützung derzeit via kostenpflichtigem Download auf der Unigine-Webseite. Dort zahlen Sie 20 US-Dollar, die Boxed-Version erscheint in einigen Woche, ein Release bei Steam ebenfalls.
Quelle: PC Games Hardware
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Oil Rush: Setting und Gameplay
Wie die Story der Einzelspieler-Kampagne klar macht, spielt Oil Rush nach einem verheerenden Atom-Krieg auf der nun überfluteten Erdoberfläche - das klingt ein bisschen nach Waterworld. Die Menschheit kämpft gegeneinander um die letzten Ressourcen in Form von Öl, welches im Spiel eine Art Währung darstellt. Ziel ist es, jegliche Ölplattformen und Produktionsstätten zu erobern, die vom Gegner gehalten werden. Sie starten mit mindestens einem Gebäude, welches als Ausgangspunkt dient. Öl wird von Türmen gefördert, die eingenommen werden wollen - anschließend geht das schwarze Gold in Ihren Besitz über, maximal 500 Barrel sind möglich (außer Sie erobern ein Lager, das 200 Barrel zusätzlich speichert).
Produktionsstätten spucken automatisch kostenlose Jetskis, Helikopter, Flugzeuge oder dicke Schlachtschiffe bis zum Einheitenlimit aus und können mit aufrüstbaren Raketen, Gatling-Guns oder Kanonen befestigt werden - das kostet allerdings Öl. Bohrtürme dagegen müssen Sie mit Einheiten schützen, weswegen die taktische Komponente von Oil Rush darin besteht, die Wasser- und Luftfahrzeuge strategisch klug auf Ölplattformen und Produktionsstätten zu verteilen. So können Sie zwar die Anzahl der Einheiten sowie den Typ separieren, nicht aber einzeln steuern.
Erledigte feindliche Einheiten oder Verteidigungsanlagen bringen Punkte, welche Sie in Spezialfähigkeiten investieren: Diese reichen von einem kleinen Radar über eine stärkere Panzerung der Einheiten bis zu Minenteppich, Napalm oder Nuklearschlag. Alle aktiven Spezialfähigkeiten kosten beim Einsatz Öl und benötigen eine Cool-down-Zeit. Das Zusammenspiel aus taktischen Überlegungen, Tower Defense und Ressourcen-Management macht Oil Rush zu einem recht flotten Titel - wenngleich das eigentliche Spielprinzip eher simpel ist. Die KI erweist sich auf höheren Schwierigkeitsgraden als recht anspruchsvoll, mangels Spielern konnten wir den Multiplayer-Part bisher nur sehr sporadisch ausprobieren.
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Oil Rush: Optik und Sound
Als technischer Unterbau dient die Unigine-Engine. Diese bietet vier APIs für den Renderer an: DirectX 9, DirectX 10, DirectX 11 und Open GL. Die einstige 64-Bit-Version ist mittlerweile gestrichen, dafür läuft das Strategiespiel unter Windows, Linux und Mac OS X. Optisch ist Oil Rush wenig überraschend nicht so beeindruckend wie der Heaven-Benchmark - vor allem bei näherer Betrachtung trüben der niedrige Polycount sowie zweckmäßige Texturen das Bild. Die zwei- bis achtfache Multisampling-Kantenglättung kann bei Performance-Problemen durch Nvidias FXAA ersetzt werden. Generell ist Oil Rush aber kein Hardware-Killer, wenngleich maximale Einstellungen eine flotte Grafikkarte benötigen (der Hersteller empfiehlt eine Geforce GTX 460 oder Radeon HD 5850). Im Test lief das Spiel übrigens nicht auf AMDs brandneuer Radeon HD 7970 in Kombination mit dem Supersampling-Catalyst 8.921.2 RC11.
Herausgezoomt sieht der Titel äußerst stimmig aus: Der durchscheinende Ozean schwappt sauber animiert, Gebäude und Gelände sowie Explosionen spiegeln sich in ihm und er reagiert auf schippernde Boote oder abstürzende Flugzeuge (die alle einen Schatten werfen!), die Druckwelle der detonierenden Atomrakete schiebt das Wasser vor sich her. Ohnehin gefällt Oil Rush dann am besten, wenn es kracht und scheppert: Vielfältige Explosionen erhellen die Umgebung, Raketen ziehen einen brennenden Schweif hinter sich und der aufsteigende Rauch ist herrlich plastisch - klemmen Sie sich per F-Taste an das Heck eines Helikopters, erleben Sie die Schlacht zudem aus nächster Nähe. Die Maps zeigen überdies Wettereffekte wie Regen oder Schnee, das steigert die Immersion.
Oil Rush: Ein erstes Fazit
Technisch gibt es an Oil Rush wenig auszusetzen, vor allem angesichts des günstigen Preises. In wie weit sich die 16 Kampagnen-Missionen als motivierend herausstellen, können wir Ihnen noch nicht sagen - dafür macht der Multiplayer dank 15 Maps für bis zu vier Spieler viel Laune.


Für Kurzweil habe ich das "Oil Rush Bundle" via Steam geladen und installiert.
So weit, so gut ... aber spielen kann ich nicht
"Preparing for launch" und dann startet das Spiel im Window Mode ... mit schwarzem Bild. Sehen tue ich nichts, nur hören.
Infolgedessen, kein Spielgenuss, nur Frust.
Hat jmd ein ähnliches Problem gehabt ? Oder weiß jmd so Abhilfe ?
I7-920
12GB DDR3
ASUS RIIE
HD5870
2*SSD830
Win7 x64
Cat 12.7 Beta
MOD SDK soll in ca. einem Monat folgen.
Where is the mod/map SDK? - Oil Rush Forum
PS: Patch 1.01 ist auch schon da.
Changes from 1.0:
* Fixed memory leak induced crashes.
* Fixed loading saved settings by the launcher.
* Better compatibility with Mesa on Linux (improved support of open source video drivers).
* Steam overlay notifications are moved to the left bottom corner.
* Changed default video mode to fullscreen with native screen resolution in Steam version.
* Fixed sound on/off logic.
* Fixed minor GUI layout problems in Russian version.
* Slightly increased level loading speed.
Naja, ein bisschen Graifk wär nicht schlecht, aber meiner Erfahrung nach ist das eines der Genres, wo die Grafik weniger wichtig ist.