Geforce GTX 1080 im Test: Benchmarks und Fazit
In diesem Artikel
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Geforce GTX 1080 im Test: Einführung und Technik
- 1.1 Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Spezifikationen
- 1.2 Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: GDDR5-Speicher: Nun mit X
- 1.3 Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Neue Architektur oder "nur" Maxwell 3.0?
- 1.4 Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Neue Display-Engine mit H.265, VP9, HDR und DP1.2-1.4
- 1.5 Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Kühlung
- 1.6 Overclocking-Test mit Bordmitteln ...
- 1.7 ... und mit starker Nachrüstkühlung auf der Jagd nach 2 GHz Kerntakt
- Seite 2 Geforce GTX 1080 im Test: Benchmarks und Fazit
- Seite 3 Bildergalerie
Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Spiele-Leistung
Wie schlägt sich Nvidias neue Pascal-GPU in Spielen? Einen Einblick wollen wir Ihnen in diesem Online-Artikel bieten, die komplette Berichterstattung samt weiterer ausführlicher Tests, weiteren Vergleichs- und Overclocking-Resultaten, Lautheits- und Verbrauchsmessungen finden Sie auf mehr als einem Dutzend Seiten in der kommenden PCGH-Ausgabe 07/2016. An dieser Stelle können Sie die GTX Titan X, GTX 980 Ti - jeweils übertaktet und mit Referenz-Frequenzen -, die Radeon R9 Fury X sowie weitere Vergleichskarten dazuwählen sowie neben Ultra-HD auch Full-HD und 1440p anzeigen lassen. Weitere Details zu den dynamischen Benchmarks erläutern wir auch im Video. Selbstverständlich haben wir für alle Benchmarks die jeweils neuesten Grafiktreiber von AMD und Nvidia verwendet; aufseiten AMDs kommt die Radeon Software 16.5.2 zum Einsatz und bei Nvidia der GTX-1080-Pressetreiber Geforce 368.16.
Wie erwähnt, verspricht Nvidia bei der Geforce GTX 1080 einen "typical GPU Boost" von 1.733 MHz. Dabei handelt es sich wie gehabt um einen Mittelwert, der für eine Spanne unterschiedlicher Grafikkarten und Einsatzzwecke gilt. Vor der Benchmarkession hat PC Games Hardware überprüft, wie nahe das vorliegende Muster an den typischen Boost herankommt. Hierfür haben wir die GTX 1080 im Freiluftaufbau durch den nunmehr 20 Spiele umfassenden Parcours gescheucht - in Ultra-HD-Auflösung, schließlich handelt es sich um eine High-End-Grafikkarte. Das sind die Ergebnisse des Protokolls:
| Spiel | Boost nach 10 Minuten Aufheizzeit |
|---|---|
| Assassin's Creed Unity - Ferronnerie | 1.797 MHz |
| Bioshock Infinite - New Eden | 1.797 MHz |
| CoD Advanced Warfare - Seoul Survivor | 1.696-1.721 MHz |
| Crysis 3 - Fields | 1.683-1.696 MHz |
| Crysis Warhead - Train 3.0 | 1.721-1.734 MHz |
| Dragon Age Inquisition - Hinterlands | 1.721-1.734 MHz |
| F1 2015 - Catalunya | ~1.797 MHz |
| Far Cry 4 - Rocky Rider | 1.658-1.709 MHz |
| GTA 5 - Grapeseed | 1.772-1.797 MHz |
| Metro Last Light Redux - Crossing | 1.721-1.797 MHz |
| Risen 3 Enhanced Ed. - Polly on fire 2.0 | 1.658-1.683 MHz |
| TES 5: Skyrim - Secunda's Kiss | 1.772-1.797 MHz |
| Ethan Carter Redux - Tracks | 1.645-1.683 MHz |
| The Witcher 3 - Skellige Forest | 1.645-1.696 MHz |
| Wolfenstein TOB - Canals | ~1.810 MHz |
| Rise of the Tomb Raider - Geo Valley | 1.683-1.696 MHz |
| Fallout 4 - Dark Road | 1.721-1.772 MHz |
| The Division - Madison Hospital | 1.645-1.683 MHz |
| Hitman - Sapienza | 1.645-1.683 MHz |
| Anno 2070 - Bäm! | ~1.607 MHz |
| Unteres Mittel: | 1.710 MHz |
| Oberes Mittel: | 1.735 MHz |
Eindeutig ist die große Spanne des automatischen GPU-Boosts, welche direkt mit den Anforderungen der Spiele zusammenhängt. Wird die GPU aus unterschiedlichen Gründen nicht optimal ausgelastet, kann sie ihren Takt weiter oben halten als in Spielen, bei denen sie richtig gefordert wird.
Im Falle unserer Karte bei unseren Testbedingungen und Spielen passt Nvidia Angabe des typischen Boosts wie die Faust aufs Auge, weshalb wir die GTX 1080 ruhigen Gewissens anschließend mit 1.733 MHz durch den PCGH-Benchmark-Parcours scheuchten. Die Ergebnisse in 10 Spielen sehen Sie im Folgenden. Abweichend zu den meisten vorherigen PCGH-Grafikkartentests mischen hier nicht nur Referenzkarten von AMD und Nvidia mit, sondern ausnahmsweise auch ein Herstellerdesign: die MSI Geforce GTX 980 Ti Lightning. Sie hat sich mehrfach als schnellste GTX 980 Ti (werkseitig) herausgestellt, mit einem Regel-Boost von 1.430 MHz sowie milder Speicherübertaktung. Diese Karte stellt die Messlatte für alle Enthusiasten dar, welche sich fragen, ob die GTX 1080 eine Aufrüstung wert ist - Spannung garantiert!
Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Spezialbenchmarks und Compute
Als Enthusiasten-Grafikkarte muss sich die Geforce GTX 1080 jeder anspruchsvollen Aufgabe stellen. Eine davon ist der Ultra-HD-Standard mit 3.840 x 2.160 Pixeln, welcher Teil des PCGH-Parcours ist. Einige Werte haben Sie oben bereits gesehen; an dieser Stelle erhöhen wir für die GTX 1080 den Schwierigkeitsgrad: Sie muss sich nicht mehr nur gegen die GTX 980 Ti Lightning behaupten, sondern auch gegen eine bis zum Anschlag übertaktete Titan X und eine ebenso unsanft motivierte Fury X. Um das Geschehen weiter zu würzen, präsentieren wir Ihnen eine Reihe neuer Benchmarks, welche wir bereits fertig validiert haben und in Zukunft regelmäßig einsetzen werden, darunter Fallout 4, Rise of the Tomb Raider und The Division.
Auch den Einfluss von Asynchronous Compute wollen wir uns näher ansehen. Als prominentes Beispiel haben wir uns Ashes of the Singularity herausgepickt - natürlich in der aktuellen Version 1.11.19556. (genauer: die DRM-freie von gog.com). Wie zuvor schon stellen wir auch bei der GTX 1080 einen leichten Performance-Anstieg bei der Deaktivierung von Asynchronous Compute über die settings.ini (AsyncComputeOff=1) fest. Immerhin ist der DX12-Pfad jedoch merklich flotter als die DX11-Version. Letzteres gilt für die zum Vergleich mit aktuellem 16.5.2.1-Hotfix-Treiber mitgetestete Fury X in noch stärkerem Maße. Doch legt diese auch mit Asynchronous Compute noch ein wenig zu.
Update 19.05.2016: Offenbar deaktiviert AotS noch immer die Async-Compute-Funktion beim erkennen einer Nvidia-Hersteller-ID. Das erklärt natürlich auch, warum wir keine relevanten Unterschiede messen konnten. Der leichte Anstieg ohne AC könnte innerhalb der Meßschwankung gelegen haben.
Eine von AMD programmierte n-Body Gravitationssimulation zeigte gar einen Performance-Rückgang. Eine Anfrage, ob Asynchronous Compute im Review-Treiber 368.16 eventuell noch gar nicht aktiv ist, läuft noch.
Abschließend noch ein paar Werte im 3DMark Firestrike - selbstverständlich mit den aktuellen Treibern 368.16 (Geforce) und RSCE 16.5.2.1 Doom-Hotfix (Radeon) und wie immer im HQ-Modus.
| 3DMark Time Spy (1440p) | Graphics Score | GT1 | GT2 | CPU | - | Overall Score |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Geforce GTX 1070/8G | 5.663 | 37,4 | 32,1 | 20,2 | - | 5.711 |
| Geforce GTX 1060/6G | 4.045 | 26,7 | 23,0 | 20,2 | - | 4.253 |
| Radeon RX 480/8G | 3.830 | 25,6 | 21,5 | 19,6 | - | 4.038 |
| 3DMark Fire Strike (1080p) | Graphics Score | GT1 | GT2 | PT1 | CT1 | Overall Score |
| Geforce GTX 1080/8G | 22.027 | 106,8 | 86,8 | 46,4 | 42,4 | 18.094 |
| Geforce GTX 1070/8G | 18.308 | 87,5 | 73,0 | 46,4 | 34,8 | 15.483 |
| Geforce GTX 1060/6G | 13.219 | 63,0 | 52,8 | 46,5 | 22,0 | 11.343 |
| Radeon RX 480/8G | 12.407 | 58,3 | 50,2 | 46,0 | 20,0 | 10.634 |
| Radeon R9 Fury X/4G | 16.558 | 77,5 | 67,2 | 46,4 | 31,5 | 14.217 |
| Radeon R9 390X/8G | 12.928 | 62,2 | 51,3 | 45,6 | 23,6 | 11.340 |
| Geforce GTX 970/3,5+0,5G | 11.115 | 53,3 | 44,2 | 46,6 | 19,7 | 9.871 |
| 3DMark Fire Strike Extreme (1440p, AF) | Graphics Score | GT1 | GT2 | PT1 | CT1 | Overall Score |
| Geforce GTX 1080/8G | 10.320 | 54,2 | 38,3 | 46,3 | 21,4 | 9.552 |
| Geforce GTX 1070/8G | 8.841 | 43,6 | 31,7 | 46,5 | 17,1 | 7.917 |
| Geforce GTX 1060/6G | 6.131 | 31,6 | 23,1 | 46,4 | 12,2 | 5.858 |
| Radeon RX 480/8G | 5.345 | 25,9 | 21,1 | 45,9 | 10,4 | 5.115 |
| Radeon R9 Fury X/4G | 7.765 | 38,8 | 29,9 | 46,5 | 15,6 | 7.316 |
| Radeon R9 390X/8G | 5.638 | 29,0 | 21,2 | 45,8 | 11,8 | 5.470 |
| Geforce GTX 970/3,5+0,5G | 5.078 | 26,8 | 18,7 | 46,8 | 10,5 | 4.948 |
| 3DMark Fire Strike Ultra (2160p,AF) | ||||||
| Geforce GTX 1080/8G | 4.980 | 27,7 | 17,8 | 46,7 | 12,3 | 5.029 |
| Geforce GTX 1070/8G | 4.127 | 22,3 | 15,0 | 46,7 | 10,0 | 4.191 |
| Geforce GTX 1060/6G | 2.909 | 15,8 | 10,5 | 46,7 | 7,2 | 3.003 |
| Radeon RX 480/8G | 2.586 | 12,6 | 10,1 | 45,9 | 6,0 | 2.643 |
| Radeon R9 Fury X/4G | 3.945 | 20,1 | 15,0 | 46,4 | 9,0 | 3.965 |
| Radeon R9 390X/8G | 2.841 | 14,7 | 10,7 | 45,7 | 6,9 | 2.922 |
| Geforce GTX 970/3,5+0,5G | 2.456 | 13,3 | 8,9 | 46,7 | 6,0 | 2.541 |
Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: 6K- und 8K-Benchmarks mit und ohne OC
Handelt es sich bei der GTX 1080 womöglich um die erste Grafikkarte, welche 6K- und 8K-Auflösungen stemmen kann? Das überprüfen wir mit denselben Grafikkarten im Vergleich, diesmal darf die mit einem Accelero Xtreme IV bestückte Geforce GTX 1080 jedoch ebenfalls mit werkseitiger Übertaktung antreten.
Bemerkenswert: Während die GTX Titan X dank 12 GiByte Speicher Bioshock Infinite in 8K ohne träges Streaming wegsteckt, stockt die GTX 1080 beim Wechsel von 6K auf 8K mehrere Sekunden und lässt Texturdetails vermissen - hier genügen 8 GiByte Grafikspeicher nur haarscharf. Da beide Modelle jedoch selbst maximal übertaktet nur rucklige Bildraten ausgeben, ist diese Beobachtung akademischer Natur. Dass 6 GiByte in jedem Fall zu wenig sind, zeigen die miserablen 8K-Werte der beiden GTX-980-Ti-Karten.
[COLOR=textColor3]Update vom 07.10.16: Spieleleistung nach 5 Monaten
Inzwischen befindet sich Nvidias Geforce GTX 1080 schon fast fünf Monate auf dem Markt. Daher lohnt sich ein Blick, was sich seit der Veröffentlichung leistungstechnisch getan hat. Und hier lässt sich die Aussage tätigen: Nichts. Ausgehend von der Geforce GTX Titan X mit inzwischen zweifelsohne "fertig"-optimierter Maxwell-Architektur hatte die GTX 1080 im Index vor fünf Monaten 22 Prozent mehr Leistung. Der Wert ist jetzt nahezu gleich geblieben. Im PCGH-Index ist die GTX 1080 optisch nur abgestuft wurden, weil die Titan X Pascal nachgefolgt ist. Anders verhält es sich bei AMDs Polaris-Radeons, was in Sachen Performance-Optimierung für Nvidias Treiber-Abteilung spricht.
Update-Ende
Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Fazit
Auch wenn die Geforce GTX 1080 keine revolutionär neue Architektur mit sich bringt: Nvidia hat beim GP104-Chip mithilfe der 16-nm-Fertigung und behutsamen Optimierungen an den für den Großteil der Gamer richtigen Schrauben gedreht und eine enorm schnelle Grafikkarte entwickelt, an der es zurzeit nur wenig zu kritisieren gibt. Sie ist die neue 100-Prozent-Marke im PCGH-Leistungsindex (15 Spiele, drei Auflösungen, HQ-AF) und im Schnitt schon bei Standard-Boost von 1.733 MHz flotter als die schnellste GTX 980 Ti mit Werks-OC (1.430 MHz), hängt eine Standard-980-Ti um 28 %, eine Fury X um 31 % und eine GTX 980 um 56 % ab, kostet aber auch mehr als all diese Modelle. Nur die Titan X als Single-GPU-Karte ist derzeit teurer, aber auch sie wird im Mittel um 23 % zurückgelassen. Dem einstigen Topmodell bleibt gegenüber der GTX 1080 nur ihr 12 GiByte großer Speicher, allerdings ist uns kein Fall bekannt, bei dem sich dieser gegenüber 8 GiByte in spielbaren Fps-Gefilden positiv bemerkbar macht.
Mit einem typischen Maximalverbrauch von 180 Watt, den Nvidia über GPU-Boost 3.0 gut in hohen Takt umsetzen kann, ist die Geforce GTX 1080 überdies nicht allzu stromhungrig, zum Betrieb genügt ein einzelnes 8-Pol-Kabel vom Netzteil. Dank 8 Gigabyte Grafikspeicher, fortschrittlicher Display-Engine inklusive 8K-/HEVC/10-Bit- und HDR-Support dürften hier auch längerfristig die meisten Wünsche erfüllt werden. Kurzfristig sollten es sich zumindest Besitzer einer hochgezüchteten GM200-Grafikkarte (Titan X, 980 Ti) zweimal überlegen, ob die GTX 1080 ein lohnenswertes Upgrade darstellt. Strom lässt sich auf jeden Fall sparen - aufgemotzte Versionen der genannten Karten verbrauchen gut und gerne 300 Watt -, ein fühlbares Leistungsplus ist jedoch selbst dann rar, wenn die GTX 1080 ebenfalls ausgereizt wird.
Die Founders Edition der Geforce GTX 1080 macht mit einer UVP von 789 Euro ab 27. Mai den Anfang, später im Juni sollen Partnerkarten folgen, die dann sowohl bis zu 100 US-Dollar schmalere als auch nochmals besser gefüllte Overclocker-Geldbeutel ansprechen sollen. Für die meisten Nutzer dürfte das Warten auf den 10. Juni spannender sein: Dann soll der Startschuss zur GTX 1070 fallen, deren voraussichtlicher Founders-Edition-Einstand bei weniger als 500 Euro beginnt.
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Ob ich dann 45 oder 54 oder 60 Frames hatte, war mir zu dem Zeitpunkt egal, ich konnte es problemlos spielen, dass zählte für mich.
Wenn ich jetzt nach den letzten DLCs noch mal von vorne anfange, läuft´s eben noch flüssiger als damals, kann mir nur recht sein.
Da Amd ja nicht nur für dich Treiber entwickelt, könnte derjenige profitieren, der es jetzt erst spielt
was hilft mir zb wenn amd jetzt einen treiber für Rise of the Tomb Raider bringt wenn ich das spiel vor 6 Monaten gespielt hab....
Auch da mal drüber nachgedacht....
Auch da mal drüber nachgedacht....