Nvidia stellt Geforce GTX 700M-Serie vor
Nachdem Anfang letzten Monats die GT-Karten der neuen 700M-Reihe vorgestellt wurden, enthüllt Nvidia nun die vier Enthusiasten-Modelle mit dem wohlklingenden Präfix "GTX". Das Mutterschiff ist hierbei die Nvidia Geforce GTX 780M, welches mit momentanen Mittelklasse-Desktop-Karten gleichzieht und somit die Kluft zwischen Notebook- und Desktop-Gaming enger schnüren soll.
Anfang April stellten wir ihnen die Mainstream- und Performance-Karten der neuen 700M-Reihe von Nvidia vor. Nun kommen auch Enthusiasten auf ihre Kosten, denn die Highend-Modelle der Notebook-Grafikchips wurden bekannt gegeben. Hierbei handelt es sich um die Geforce GTX 760M, GTX 765M, GTX 770M sowie GTX 780M.
Die vier schnellsten Modelle der Geforce-700M-Reihe werden wie gehabt mit 28-Nanometer-Strukturbreite gefertigt und basieren auf der Kepler-Architektur. Außerdem gleichen sie sich beim Speicherstandard, es kommt durchgängig GDDR5 zum Einsatz. Sowohl die GTX 760M als auch die GTX 765M zeichnet ein VRAM-Takt von 2.000 MHz und 768 Shader-ALUs aus. Weiterhin ist das Speicherinterface bei beiden 128 Bits breit. Den Leistungsunterschied bringt der Kerntakt, da die GTX 765M mit einem 122 MHz höherem Takt ins Rennen geht – Nvidia setzt beim kleinsten GTX-Modell der 700M-Reihe auf 628 MHz Basistakt und rüstet die GTX 765M mit 850 MHz aus.
Ein Leistungsschub von bis zu 55% soll gegenüber der 600M-Reihe möglich sein
Das nächstgrößere Modell, die GTX 770M, taktet zwar nur mit 811 MHz in der Basis, bekommt aber mit 960 ALUs deutlich mehr Rechenwerke, womit der Leistungsschub gesichert ist. Außerdem fällt dank dem 192-Bit-Interface die Datenübertragung zum Speicher, welcher ebenfalls mit 2.000 MHz taktet, um 50 Prozent höher aus.
Das Flaggschiff der Nvidia-700M-Reihe ist die Geforce GTX 780M. Diese Highend-Grafikkarte für den mobilen Bereich hat gegenüber den ersten zwei genannten Enthusiast-Modellen die doppelte Anzahl an Shader-Einheiten (1.536) sowie 256 Bits zur Datenübertragung. Der bis zu 4 GiByte große RAM wird mit 2.500 MHz getaktet und der Basistakt des Chips liegt bei 823 MHz (+Boost).
| Modell | Fertigung | Architektur | Shader-ALUs | Kerntakt | VRAM-Takt | Interface | Speicher |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GTX 780M | 28 nm | Kepler | 1.536 | bis zu 823 MHz + Boost | 2.500 MHz | 256 Bit | GDDR5 |
| GTX 770M | 28 nm | Kepler | 960 | bis zu 811 MHz + Boost | 2.000 MHz | 192 Bit | GDDR5 |
| GTX 765M | 28 nm | Kepler | 768 | bis zu 850 MHz + Boost | 2.000 MHz | 128 Bit | GDDR5 |
| GTX 760M | 28 nm | Kepler | 768 | bis zu 628 MHz + Boost | 2.000 MHz | 128 Bit | GDDR5 |
| GT 750M | 28 nm | Kepler | 384 | bis zu 967 MHz + Boost | bis zu 2.500 MHz | 128 Bit | GDDR5 / DDR3 |
| GT 745M | 28 nm | Kepler | 384 | bis zu 837 MHz + Boost | bis zu 2.500 MHz | 128 Bit | GDDR5 / DDR3 |
| GT 740M | 28 nm | Kepler | 384 | bis zu 980 MHz + Boost | bis zu 2.500 MHz | 128 Bit | GDDR5 / DDR3 |
| GT 735M | 28 nm | Kepler | 384 | bis zu 889 MHz + Boost | bis zu 1.000 MHz | 64 Bit | DDR3 |
| GT 730M | 28 nm | Kepler | 384 | bis zu 719 MHz + Boost | bis zu 1.000 MHz | 64 Bit | DDR3 |
| GT 720M | 28 nm | Fermi | 96 | bis zu 469/938 MHz | bis zu 1.000 MHz | 64 Bit | DDR3 |
| 710M | 28 nm | Fermi | 96 | bis zu 400/800 MHz | bis zu 900 MHz | 64 Bit | DDR3 |

Aber besser mal nur die Hälfte des Versprochenen erwarten
Selbst dann muss ich sagen, werde ich mir wohl bald ein neues Notebook anschaffen.
Zumal ich mit meinen mobilen AMD Chips nicht zufrieden war bis jetzt.
Komischerweise zu viele Probleme...