Nvidia rudert zurück: Geforce-Treiber unterstützt wieder Core-2-CPUs
Im aktuellen Geforce-Grafiktreiber von Nvidia ist plötzlich wieder die Unterstützung für ältere Prozessoren aus der Core-2-Ära aufgetaucht.
Bereits im letzten Jahr hatte Nvidia die Grafiktreiber-Unterstützung für ältere Prozessoren ohne Support für POPCNT-Instruktionen gestrichen, doch die jüngsten Versionen sollen jene CPUs nun wieder zulassen, wie der Tech-Blogger Bob Pony auf seinem X-Kanal vermeldet hat. Dadurch funktionieren jetzt beispielsweise auch wieder altgediente Core-2-Duo- und Core-2-Quad-Prozessoren von Intel ohne POPCNT-Unterstützung mit einer kombinatorisch vollkommen überdimensionierten Geforce RTX 5090, heißt es in dem Beitrag.
Als Beweis wurde dazu auf X auch ein Screenshot veröffentlicht, der zwar ein System mit einer Workstation-Grafikkarte in Form einer Quadro K1200 auf Basis der älteren Maxwell-Architektur zeigt, aber der Clou ist, dass der kürzlich für Doom: The Dark Ages veröffentlichte WQHL-Treiber 576.40 hier mit einem Intel Core 2 Quad Q9650 unter Windows 11 Pro funktioniert. Seit der Streichung des POPCNT-Supports im letzten Jahr musste man bei einer solchen Installation mit Bluescreens und Boot-Schleifen rechnen, wie Pony in einem Beitrag aus dem vergangenen August dargelegt hat.
POPCNT-Anforderung von Windows 11 24H2
Die POPCNT-Instruktion (von "Population Count") zur Feststellung aktiv gesetzter Bits in einer bestimmten Binärzahl wurde als Teil der Befehlssatzerweiterung SSE 4.2 (Streaming SIMD Extensions 4.2) vor gut anderthalb Jahrzehnten veröffentlicht und ist damit schon seit einigen Jahren Standard in halbwegs aktuellen x86-Prozessoren. Vor Nvidia hatte bereits Microsoft Anfang letzten Jahres die Hardware-Anforderung von Windows 11 24H2 dahingehend nach oben geschraubt, und CPUs ohne POPCNT offiziell aus dem Support gestrichen. Warum POPCNT nun im Geforce-Treiber plötzlich keine Voraussetzung mehr ist, ist derweil unbekannt, wie Tom's Hardware Bezug nehmend berichtet.
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Ich hätte mir damals gleich die dicken DDR2 4GB Module kaufen sollen. Die waren zwar pro GB doppelt so teuer, sind dann aber im Wert gestiegen. Aber gut, das konnte keiner wissen.
Ich weiß noch wie ich damals meinen Intel i920 das erste Mal eingesetzt habe und das Gefühl hatte, dass mir jemand gerade heimlich einen Turbo inkl. Kompressor verbaut hatte. Und nach einigen Jahren, als die Leistung nicht mehr passte, konnte man die CPU locker auf neue Leistungshöhen übertakten und war wieder "up to date"
Von solchen Leistungsreserven kann man heute nur träumen.