GTX statt RTX Voice? Workaround schaltet Geräuschunterdrückung auf älteren Grafikkarten frei

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GTX statt RTX Voice? Workaround schaltet Geräuschunterdrückung auf älteren Grafikkarten frei (1)
Quelle: PC Games Hardware

Nvidia hat unter den Namen RTX Voice eine Software zur Geräuschunterdrückung veröffentlicht. Eigentlich setzt der Betrieb eine RTX-fähige Grafikkarte voraus. Nutzer haben es allerdings hinbekommen, dass die Beta-Software auch auf älteren Grafikkarten läuft.

Unter dem Namen RTX Voice bietet Nvidia neuerdings eine Software an, die auf Basis von Deep Learning störende Hintergrundgeräusche aus Sprachchats tilgen soll. Das Programm, das aktuell noch Beta-Status hat, setzt zum Betrieb aber eine RTX-fähige Grafikkarte voraus. Eigentlich. Mittels Workaround brachten Anwender es auf älteren Pixelbeschleunigern zum Laufen.

Den Anfang machte ein User von Guru3D. Nachdem er sich kleinerer Kniffe bemächtigte, konnte er die Software auch mit seiner Geforce GTX 1080 und Titan V nutzen. Seitdem haben es ihm einige Nutzer nachgetan und bestätigen, dass der Workaround funktioniert. GTX Voice scheint mit allen Grafikkarten der GTX 10- und 16-Serie zusammenzuarbeiten. Bei der 900er-Serie kam es hingegen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Manche bestätigen, dass die Geräuschunterdrückung funktioniert, andere haben Probleme.

Auch auf Windows 7

Interessanterweise soll sich nicht nur die Beschränkung auf Pixelbeschleuniger der RTX-Serie aushebeln lassen, sondern auch die auf Windows 10 gleich mit. Zunächst ging sogar die Meldung steil, dass sich RTX Voice zur Zusammenarbeit mit einer neun Jahr alten Geforce GTX 580 überreden ließ. Doch da hatte man sich offenbar zu früh gefreut.

Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Nvidia die Umgehung mittels Patch aus der Welt schafft. Trotzdem bleibt die Frage im Raum, warum Nvidia den Einsatz der Software auf RTX-Grafikkarten limitiert, wenn sie offenbar auch mit gewöhnlichen CUDA-Kernen zusammenarbeitet. GTX-Modelle wie die Geforce GTX 1660 Ti gehören außerdem zum aktuellen Line-Up. Eine Möglichkeit wäre, dass es mit Non-RTX-GPUs zu stärkeren Frame-Einbrüchen oder Problemen kommt, wenn man RTX Voice bei grafiklastigen Titeln nutzt.

Mehr zum Thema: RTX Voice: Nvidia bringt Software zur Geräuschunterdrückung für Spieler und im Home Office

Möglicherweise stecken auch simple Marketing-Überlegungen dahinter. Mit RTX Voice erhält man für den Kauf von RTX-Modellen schließlich ein weiteres Argument. Am Nutzen von RTX Voice gibt es anscheinend wenig zu beanstanden, wie ein Video veranschaulicht. Endlich kann man beim Voice-Chat den Hammer schwingen, ohne seine Zuhörer zu verstören ...

Quelle: Tom's Hardware, Guru3D Forum

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Redbull0329 BIOS-Overclocker(in)
        Also ich kann überhaupt keinen Unterschied zwischen RTX Voice On oder Off feststellen auf meiner 1080 Ti. Mache ich irgendwas falsch?
      • Von Redbull0329 BIOS-Overclocker(in)
        Also ich kann überhaupt keinen Unterschied zwischen RTX Voice On oder Off feststellen auf meiner 1080 Ti. Mache ich irgendwas falsch?
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von h_tobi
        Discord bekommt die Soundaufnahme und Wiedergabe überhaupt nicht vernünftig geregelt, ob Krisp oder nicht.

        Höre bei jedem die mech. Tastaturen und muss die Lautstärkeeinstellungen alle paar Tage nachjustieren,
        da sie nicht konstant bei den gleichen Nutzern gehalten wird. TS3 war da wesentlich weiter und besser!

        Hatte die Probleme sowohl mit einer XFI-PCI, einer XFI-PCIe als auch aktuell mit meinem Onboardsound.
        Ich nutze Discord nicht mit Sprache, daher Danke für die Einschätzung.
        Die Variante im aktuellen Soundblaster Pro Studio funktioniert ganz OK.

        Andere Stimmen wird auch die Nvidia Software nur begrenzt ausfiltern. Ab einer bestimmten Lautstärke ist nicht mehr unterscheidbar, ob es der Nutzer am PC, oder jemand anderes ist.
        Mein Kleiner hat z.B. ein ziemliches Organ. Das dürfte eine Herausforderung sein, da noch festzustellen, was gewollte und nicht gewollte Stimmen sind.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Khabarak
        ..............
        Edit: Hab grad gesehen, dass Discord schon Krisp einsetzt. Da kann man spontan mal vergleichen.
        Discord bekommt die Soundaufnahme und Wiedergabe überhaupt nicht vernünftig geregelt, ob Krisp oder nicht.

        Höre bei jedem die mech. Tastaturen und muss die Lautstärkeeinstellungen alle paar Tage nachjustieren,
        da sie nicht konstant bei den gleichen Nutzern gehalten wird. TS3 war da wesentlich weiter und besser!

        Hatte die Probleme sowohl mit einer XFI-PCI, einer XFI-PCIe als auch aktuell mit meinem Onboardsound.
      • Von simosh Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Pu244
        Man sollte auch über seinen eigenen Horizont blicken...
        Dafür bin ich hier doch nicht

        Ich habs echt nicht gerafft wofür es sein sollte, jetzt aber, danke
      • Von eclipso
        Die Matrixoperationen werden auf den Tensorcores ausgeführt und immer dann wenn die nicht da sind, langsamer auf den Shadern. Gibt es schon länger für die Quadroserie.

        Ändert nichts daran, dass es die 2060 dann nur auf Shadern ausführen kann. Wäre ja schön man könnte aus den Cores einen "Pool" machen, aber leider bisher nicht möglich. Du hast grundsätzlich die höhere Shaderpower.

        Knapp 400Euro für Noisecanceling, klar (@2060). Da kauf ich mir einfach ein paar Kopfhörer oder ein Heatset die das können. Wahrscheinlich springen dann sogar noch 200 Euro für eine dedizierte Soundkarte dabei raus, wer nutzt schon den Asic auf dem AMD oder Nv Board, du? Der In- und Output muss nämlich auf das Nv Device legt werden.
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