Nvidia Geforce GTX 1170: Angeblicher Fire-Strike-Benchmark zeigt 2.500 MHz GPU-Takt und 16 GiB RAM
Zurzeit macht ein abfotografiertes 3DMark-Fire-Strike-Ergebnis die Runde, das eine Geforce GTX 1170 auf dem Leistungsniveau einer GTX 1080 Ti zeigen soll. Die angegeben Werte machen auf den ersten Blick stutzig: 2.500 MHz GPU-Takt und 16 GiByte Speicher. Hinkommen könnten die Angaben allerdings.
Im Falle von Nvidias Grafikkartengeneration Turing wird zunächst eine Geforce GTX 1180 und GTX 1170 auf Basis der GT104-GPU erwartet. Letztere Variante möchte ein Pole bereits durch den 3DMark -Fire-Strike-Benchmark gejagt haben. Ein abfotografiertes Bild davon wurde im Forum von overclockers.co.uk gepostet (via 3DCenter), ein Link zum Datenbankeintrag hingegen fehlt. Grundsätzlich ist die Gefahr eines Fakes hoch, da der Ersteller einfach einen Screenshot bearbeitet und abfotografiert haben könnte.
Den Gedanken einer Fälschung unterstützen auf den ersten Blick auch die Angaben: Die GPU soll mit gut 2.500 MHz getaktet haben, was zumindest mit Pascal-GPUs nur unter einem LN2-Pot mit Flüssigstickstoff funktionieren würde. Der Grafikspeicher wäre mit einer Kapazität von 16 GiByte als groß zu bezeichnen, wobei die 2.552 MHz RAM-Takt für 3DMark-Angaben zu hoch erscheinen.
Geforce GTX 1170: Denkbare Spezifikationen
Komplett abwegig erscheint das Ganze jedoch nicht: Mit Maxwell und Pascal hat Nvidia die GPU-Taktraten schon erheblich angehoben. Mit Turing könnte der Chiphersteller das Design auf noch höhere Frequenzen aufgelegt haben - zusammen mit der 12FFN-Fertigung von TSMC lägen 2.500 MHz durchaus im Bereich des Möglichen. 16 GiByte sprächen für ein 256 Bit breites Speicher-Interface und lägen am oberen Ende der Erwartungen. 3DMark hält sich bei der RAM-Taktangabe an die Schreibweise von techpowerup.com, achtelt im Falle des QDR-Standards GDDR5X also die "effektive" Frequenz - aus 11 Gbps werden 1.376 MHz. Bei den angegebenen 2.552 MHz der angeblichen GTX 1170 entspräche das dann über 20 Gbps, was keinerlei Sinn ergäbe. Sollte 3DMark jedoch künftig eine Vierteilung vornehmen, wie es logisch wäre, kämen wir bei 10 Gbps heraus, was wiederum realistisch wäre.
Lesenswert zum Thema: Test der Geforce GTX 1080 Ti: Titan-X-Thronfolger von Nvidia für 819 Euro
SK Hynix und Micron haben 10-Gbps-GDDR6 bereits in ihr Portfolio aufgenommen. Nvidia könnte bei der Geforce GTX 1180 und GTX 1170 die gleiche RAM-Menge verbauen und wie bei der GTX 1080 sowie GTX 1070 eine Differenzierung durch die Geschwindigkeit vornehmen, zum Beispiel 14 vs. 10 Gbps. Letztendlich würde auch das Leistungsbild den Erwartungen entsprechen: Die GTX 1180 soll 20 bis 30 Prozent schneller ausfallen als die GTX 1080 Ti. Das Fire-Strike-Benchmark-Ergebnis liege folglich passend auf dem Niveau des bisherigen Geforce-Topmodells. Da sich das abfotografierte Ergebnis letztendlich aber nicht verifizieren lässt, sollten die Erwartungen nicht zu hoch geschraubt werden.

Hoffentlich wird der 2600X dann nicht zum Flaschenhals.
Die neue.. 80 wird das sicherlich knacken, aber kein Grund sein die direkt zu kaufen. Erst die neue Ti würde mich zum grübeln bringen, aber ich denke auch die sollte ich überspringen und bei der übernächsten Ti zuschlagen.
AMD Radeon RX Vega 64 Liquid video card benchmark result - AMD Ryzen 7 1700X,ASRock X370 Taichi
Finde den Score eigentlich ganz ok
im Physiktest gebe ich dir aber recht da stimmt was nicht oder lassen sich die 20k knacken mit einen i5 8600k oc aber sonst warum sollte die 1170 nicht soviel Leistung haben oder sollten es weniger sein.
Das macht mich traurig, das nimmt mir den Spaß an Hardware, das ist mein Standpunkt.
Wie gesagt: wenn du noch genug Stoff hast, dann freut mich das.
Ich bekomme aber langsam ein Problem mit meinem Hobby.
Ich verbringe viel Zeit in X, aber auch in Kingdom Come Deliverance - das Erkunden und Trainieren macht Spaß.
Und Civ sieht mich auch immer wieder...
AAA Spiele haben mich zu oft als Blender enttäuscht...
Und da sich seit 2014 nichts mehr im Bereich von 300-400€ getan hat, komme ich noch bestens mit meiner R9 290 klar.
Ein "Upgrade" auf eine 1060 6GB, oder RX 580 wäre nur ein verringerter Stromverbrauch.
Der Performancesprung ist mir zu klein.
Ich hoffe da auf Navi nächstes Jahr.
Edit 1:
Nun muß man sich ein Konzept überlegen, dass auch mit unter 50.000 verkauften Heften oder wesentlich weniger tragbar ist. Reportagen sind da eine tolle Sache, sie sind einerseits meist von Zuhause aus zu erstellen, ein Redakteur liefert genug Seiten ab, sie sind so nicht einfach im Internet aufzufinden und Urheberrechtsmäßig gut geschützt.
Die nicht vorhandenen bzw. vermurksten Apps helfen da nicht weiter...
Im Zweifel muss eben die Trennung der Redaktionen aufgehoben werden und wieder ein gemeinsames Heft erscheinen... oder / und man greift auch auf Know How von den Kollegen von Golem.de zurück,
Die Spiele auf der DVD sind für mich kein Kaufargument.
Gamestar bemüht sich im letzten Jahr mit den Hintergrundartikeln und Rückblicken um mehr qualitativen Inhalt.
Bei PCGH merkt man zu oft, dass das Seitenlimit zuschlägt.
Und Artikel wie der große Vergleich zwischen Freesync und G-Sync war... eher frei von Informationen - Bevor der Artikel richtig los ging stand schon das Kürzel des Autors drunter.
Die Abschnitte der Testberichte zu Produkten sind meist nach Ranking sortiert. Warum sollte ich mir dann noch die hinteren Teile durchlesen?
Und das obwohl mir dann wahrscheinlich ein paar Infos durch die Lappen gehen.
Aber es fehlt wahrscheinlich am Geld, den Karren nochmal rauszuziehen und das Blatt zu wenden... Schade drum.
Edit2:
Wenn es also darum geht, meine Erwartungshaltung für eine neue GPU Generation einzugrenzen, schau ich mir einfach ganz nüchtern an, was beim letzten Generationenwechsel passiert ist.
Also von Maxwell auf Pascal:
Takt: 1500 MHz auf 2100 MHz max. OC Luft/Wasser (+ 600 MHz / + 40 %)
Vram: 4 GiB auf 8 GiB (+ 100 % )
Performance: 1070 = 980Ti
Leider auch Preisanstieg.
Gemessen daran erscheinen mir die Daten des Screenshots absolut plausibel zu sein.
Ehrlich gesagt wären die 2500 MHz sogar eher konservativ geschätzt...
Aber billig wird der ganze Spaß sicher wieder nicht.
Diesmal ist es nur ein neues Label für den gleichen Prozess, weil die Sicherheitsabstände verringert werden konnten - sofern Turing wirklich in 12nm kommt, und nicht in 7nm.
Daher würde ich die Erwartungen nicht so hoch schrauben, wie bei Pascal.
Nvidia hat natürlich noch die Option, den Chip deutlich zu vergrößern.
Denn auch bei Maxwell auf Pascal wurde die Kernzahl deutlich erhöht.
Das bedeutet zwar geringere Ausbeute, aber Nvidia kann bei einem Leistungsplus von 20%+ ja auch die Preise entsprechend anheben... Käufer gibt es offensichtlich genug.
Für durchgehendes 4k @60 fps wird das zwar noch immer nicht reichen, aber das wäre ja dann auch erst die dritte "4k ready" Generation von Nvidia...