2 Jahre alte Grafikkarten jetzt (fast) zur UVP lieferbar ... Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "2 Jahre alte Grafikkarten jetzt (fast) zur UVP lieferbar ... "
Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
2 Jahre alte Grafikkarten jetzt (fast) zur UVP lieferbar ...
Bildergalerie
Hintergrund: Grafikkarten-Preise
Die Kalenderwoche 28 gab sich Mühe, das berühmt-berüchtigte Sommerloch mit Leben zu füllen. Neben Amazons Kaufrausch-Festival, das Sie kaum übersehen konnten, gab es frische Gerüchte-Happen zu den kommenden Grafikkarten-Serien Geforce RTX 4000 und Radeon RX 7000, welche den Mund eines jeden PC-Spielers wässrig machen. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah? Seit Anfang des Jahres 2022 sinken die Preise für Grafikkarten stetig, nachdem PC-Bastler und Gaming-Fans eine harte Phase mit teils horrenden Preisen für einige High-End-Modelle durchstehen mussten. Diese Entwicklung treibt interessante Blüten - wie die Tatsache, dass eine Grafikkarte zum unverbindlichen Preis (UVP) als günstig beworden wird und Angebote unterhalb der UVP geradezu Schnäppchen-artig wirken. Und doch bleibt ein Grummeln in der Bauchgegend, dass man zwei Jahre alte Technik kauft und das somit doch nicht günstig ist. Fakt ist: Weil sich das Angebot von Grafikkarten am Markt erholt und zusätzlich der Crypto-Mining-Crash viele Miner ihre gebrauchten GPUs verkaufen lässt, können Verbraucher entsprechende Hardware derzeit so günstig kaufen wie seit Jahren nicht mehr. Was die PCGH-Redakteure dazu sagen, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie, werte Leser? Team Kaufen oder Team Warten? Diskutieren Sie mit!

Guck lieber auf meinen schönen Hut
*Duckundweg*
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Gruß
Da schreiben leute, dass sie jetzt mal die gpu auslassen und haben dann ne 3080, ti oder 3090. Wtf?! Ich hab damals mit den zähnen geknirscht als ich die 2070s geholt hab.
Ist euch die umwelt so egal? Stromverbrauch und damit geld auch? Hauptsache den längsten, tollsten pixelbeschleuniger?
Übel...
Finanziell und auch für das Klima ist der Stromverbrauch bei normaler Nutzung dagegen weniger wichtig. Wer einen Job hat (und den nicht, wie ich, damit verbringt im Home Office High-End-Hardware zu betreiben), der spielt unter der Woche maximal zwei Stunden am Tag und am Wochenende kommen vielleicht noch zweimal fünf. Sind 20 Stunden in einer normalen Woche, 1.000 Stunden im Jahr. Aber einen Teil des Jahres ist man auch noch in Urlaub, bei Verwandten, hat Besuch, macht Ausflüge oder spielt schlichtweg kein topaktuelles, GPU-lastiges Spiel, sondern hängt im Limit des Monitors. Wer noch andere Hobbys oder ein Reallife hat, kommt so möglicherweise auf 500 Volllaststunden im Jahr. Selbst 200 W Mehrverbrauch gegenüber einer sparsamen Karte machen so nur 100 kWh, also 30-40 Euro im Jahr aus.
Verglichen mit 1.000 bis 2.000 Euro Anschaffungspreis einer High-End-Karte ist das selbst über eine Nutzungsdauer von drei Jahren recht wenig. Auch die Karte selbst hat vom Sandkorn bis zum Eintreffen des Pakets in den heimischen vier Wänden schon deutlich mehr CO2-Verursacht, als sie es im normalen Betrieb je könnte. Ich beklage mich zwar, gerade wegen der Geräuschentwicklung (neben der Kühlung auch der Spannungswandler) selbst über die Verbrauchseskapaden aktueller GPUs, aber der Stromverbrauch ist nur für Miner das entscheidende Kriterium. Die kommen halt auf 8.544 Volllaststunden pro Jahr und einen so großen Balkon muss man wirklich erstmal haben.^^
Aber wenn die Anlage vorher angemeldet ist (sowohl beim VNB, als auch im Mastr) dann darf die Anlage in Betrieb gehen. Zählerstände (Zähler + ggf WR) vorher abfotografieren und dann rein mit der Sicherung, oder willst du ein dreiviertel Jahr und mehr warten bis der Zähler getauscht wird?
Verbrauch und Einspeisung wird dann anhand der Zählerstände vor Inbetriebnahme/ bei Austausch und mit dem Vorjahresverbrauchs geschätzt.
Wenn du es genau wissen willst, dann frag mal im Photovoltaikforum nach.
Wenn das Teil nicht angemeldet ist, dann ist natürlich die Hölle los.
Die liegt bei 0%. Da müsste man sich schon absprechen, damit man so etwas schafft.