[03/10/2025] Meine kleine Liste besteht nicht nur aus Grafikkarten, die ich mal besessen habe, sondern vor allem aus GPUs, an die ich teils witzige Erinnerungen habe. Angefangen bei der RTX 2080, die ich mein Eigen nenne und die meinen ersten (und erfolgreichen) Umbau auf einen Wasserblock erleben durfte. Eine sehr in die Jahre gekommene GTX 770 rettete vor einigen Jahren unsere gemeinsamen Gaming-Sessions, konnte ich doch mit der für 60 Euro erworbenen 2-GiB-Karte einen funktionsfähigen 170-Euro-Rechner für einen Freund bauen. Intels Arc B580 ist mir hingegen durch ihr buntes Farbspiel in Erinnerung geblieben. Und hier ist nicht die RGB-Beleuchtung gemeint, sondern die verschiedenfarbige Darstellung von Cyberpunk während eines VRAM-Übertaktungs-Tests für PCGH. Ebenfalls einen besonderen Platz in meinem Herzen genießt die GTX 970, die ich im Zuge eines PCGH-Projekts mit einem 3D-gedruckten Kühler inklusive eigener Beleuchtung versehen durfte. Doch ich möchte auch an ein paar Grafikkarten aus dem PCGH-Bestand erinnern, die uns im Lauf der Jahre verlassen haben und als Notfälle auf meinem Löttisch gelandet sind. Die folgenden Modelle konnten leider nicht mehr gerettet werden:
RX 6800: Eine aufgeschmolzene Platine
RTX 2080 Ti: Space Invaders durch gebrochene Lötstellen am VRAM
GTX 1060: Ein Abgerissener IC und von der Platine abgelöste Leiterbahnen
RX 570: Kein Bild und Piepgeräusche
RIP – ihr habt viel zur PCGH-Geschichte beigetragen.
(Jan Hauck)