Echtzeit-Path-Tracing: Nvidia zeigt Demos auf einer RTX 3090
Im Rahmen der vor einiger Zeit abgehaltenen GTC 2022 präsentierte Nvidia die Technik hinter dem Echtzeit-Path-Tracing. Dafür nutzte das Unternehmen eine Geforce RTX 3090 bei einer Auflösung von 1080p. Aaran Lefohn von Nvidia zeigte nun einige Demos in kurzen Clips via Twitter.
Path Tracing ist eines von vielen Themengebieten, neben Raytracing beispielsweise, mit denen sich Nvidia beschäftigt. Laut dem Chiphersteller stehen die Echtzeitgrafiken an der Schwelle zu einem historischen Übergang zum Path Tracing, das sie als einen der größten Durchbrüche für Echtzeitgrafiken seit vielen Jahren bezeichnen.
Path Tracing sei die genaueste Art des Renderns, aber auch rechenintensiv aufgrund der Simulation der Licht-/Materialinteraktion durch viele Bounces. Mit den jüngsten Fortschritten in Hardware-Raytracing, Systemforschung, stochastischem Licht-Sampling und Entrauschen baue Nvidia einen Weg zur Pfadverfolgung von Szenen mit Milliarden von Dreiecken und Millionen von Lichtemittern in Echtzeit.
Beeindruckende Demos zum Echtzeit-Path-Tracing
Während der GTC 2022 präsentierte Nvidia, was sich mit Echtzeit-Path-Tracing aktuell auf die Beine stellen lässt. Dabei zeigte das Unternehmen eine Vielzahl von Demos, die mithilfe einer Geforce RTX 3090 in 1080p erzeugt wurden. Kurze Ausschnitte davon hielt Nvidias Vice President of Graphics Research, Aaron Lefohn, über Twitter fest.
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In der ersten Demo ist das Pariser Opernhaus zu bewundern. Diese Szene soll mehr als 160 Millionen instanzierte Dreiecke enthalten (60 Millionen einzigartige Dreiecke). Nvidia habe hierbei Path Tracing mit bis zu drei Bounces von indirekter Beleuchtung angewendet. Weiterhin sollen 500.000 strahlende Dreiecke für die Hauptbeleuchtung genutzt und 30 dynamische Spot-Lights hinzugefügt worden sein. Die Szene läuft mit 30 Fps auf einer Geforce RTX 3090 bei 1080p.
Eine andere Szene zeigt einen Tiger, der sich langsam durch einen Dschungel bewegt. Dieser hat 3 Milliarden instanzierte Dreiecke, während der Tiger über 3,5 Millionen Haarsegmente verfügen soll. Der Lichttransport werde mit bis zu 30 Bounces des Path Tracings simuliert und anschließend entrauscht. Wie auch die Demo im Pariser Opernhaus läuft diese Szene mit 30 Fps auf einer Geforce RTX 3090 bei 1080p.
Aaron Lefohn hat noch einige weitere Demos via Twitter geteilt, die die unterschiedlichsten Szenen mit Path Tracing zeigen. Die Technologie soll bislang nur in älteren Spielen wie Quake 2, Serious Sam und Minecraft (RTX) Anwendung gefunden haben. Bis moderne Spiele in den Genuss von Echtzeit-Path-Tracing kommen werden, kann es noch ein Weilchen dauern.


Nicht neben, liebe PC Games, Path Tracing gehört zu Raytracing dazu. Die Formulierung macht also keinen Sinn. Bitte korregiert das mal.
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Dafür müsste sich die Leistung ja mindestens vervierfachen, bzw. für 4K@60 sogar theoretisch verachtfachen.
Wenn wir allerdings realistisch einen Performanceanstieg von 30-40% haben von 3090->4090 ist das leider Utopie, leider bringen dort auch Multikaretnlösungen nichts, da SLI tot ist und per Treiber nicht, bzw . schlecht unterstützt wird. Gut mit DLSS kannst Du vielleichtncoh 10% rauszaubern, aber nativ glaub ich nicht dran.
Ja. Gibts natürlich schon länger, aber ich fand cool, dass man mit wenig Aufwand recht viel aus alten Games rausholen kann und genau das zeigt uns Ray/Path und natürlich Patch-Tracing seit ein paar Jahren.
Bei modernen Spielen ist der Unterschied kleiner, ja. Aber für Fotorealismus wohl notwendig
Ich denke auch, dass Path Tracing der Schlüssel für zukünftige, realistische Grafik ist.
Ich war immer wieder überrascht, wie "echt" sich das in Q2 anfühlt, trotz der wenigen Polygone.
Kommt auf Screenshots kaum rüber, deswegen schimpfen hier immer alle.