Nvidia Broadcast: Update 1.3 soll die Systemlast verringern

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Nvidia Broadcast: Update 1.3 soll die Systemlast verringern.
Quelle: Nvidia

Die neben Geforce Experience separat erhältliche Software Nvidia Broadcast wurde mit dem jüngst veröffentlichten Update 1.3 mit weiteren Funktionen und einer reduzierten Performance-Last verbessert. Die alten Systemanforderungen bleiben dennoch gültig, GTX-Grafikkarten werden nicht offiziell unterstützt.

Unter den Funktionen der Broadcast-App von Nvidia schlummern seit einiger Zeit durchaus beeindruckende KI-Features wie Rausch-/Lärmunterdrückung, Greenscreen-Modi ohne Greenscreen, Auto-Frame-Gesichtsverfolgung und das Entfernen von Videorauschen bei Webcams. Grundvoraussetzung für das Gesamtpaket ist mindestens eine beliebige RTX-Grafikkarte, die dann die KI-Berechnung übernimmt. Ältere GTX-Grafikkarten werden wohl auch zukünftig nicht mit Nvidia Broadcast zu verwenden sein. Die einzelnen Teile der App können je nach Bedarf von Drittprogrammen wie OBS Studio zum Aufnehmen und Streamen genutzt werden.

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Update 1.3 verspricht geringere Systemlast

Kritikpunkte der Broadcast-Software waren weniger auf die KI-unterstützten Ergebnisse von Ton und Bild, sondern mehr auf die deutlich verringerte Performance beim Verwenden gerichtet. Die Vorversion 1.2 erlaubte den Nutzern, Effekte auch übereinander anzuwenden, wodurch der Videospeicher stärker genutzt wurde. In Update 1.3 soll diese Auslastung des VRAM nach Nvidia um rund 40 Prozent reduziert worden sein. In Spielen soll daher je nach Grafikeinheit eine solidere Gaming-Performance erzielt werden, konkrete Daten werden allerdings nicht geliefert.

Verbesserung des Lärm-Algorithmus

Tastaturklackern und Bohrarbeiten bei Sprachaufnahmen konnten bereits die Vorversionen zuverlässig rausfiltern. Problematisch wurde es dagegen, wenn sich die Stimme in Tonhöhe und Lautstärke plötzlich veränderte. Denn dann kam es auch vor, dass diese Stimmanteile vom Algorithmus entfernt wurden. Mit dem neuen Update will Nvidia diesen Mangel beseitigt haben, sodass Freudenschreie und abrupte Änderungen des Broadcasters zukünftig nicht entfernt werden sollten.

Unterstützung weiterer Videokanäle

Beim Video-Input werden mit Version 1.3 auch virtuelle Kanäle wie Capture-Karten von Spielaufnahmen oder Kamera-Dienstprogramme von Canon, Nikon und Sony unterstützt, sodass auch hochwertige Spiegelreflexkameras leichter mit der Broadcast-Suite genutzt werden können. Die sonstigen Änderungen umfassen vor allem die Oberfläche und kleinere, nicht näher benannte Fehlerbehebungen.

Quelle: Nvidia, Changelog

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