Geforce RTX: BIOS-Flash endlich wieder möglich - auch auf RTX-4000-Grafikkarten
Eigentlich verhindert Nvidia seit Jahren den BIOS-Flash bei Grafikkarten - doch zwei neue Tools können die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Damit ist nun auch bei den neuen RTX-4000-Grafikkarten ein BIOS-Wechsel möglich.
Moderne Grafikkarten können sich zwar schon in vielen Punkten wie beispielsweise dem Takt, dem Power-Limit oder der Lüfterkurve angepasst werden, doch ist man bei all diesen Veränderungen den Limitierungen der aufgespielten Software unterworfen. Früher konnte hier ein BIOS-Flash helfen: Die Software der Grafikkarte wurde einfach durch eine eigene ausgetauscht, die die Limitierungen entfernte oder zumindest veränderte. Mit den GTX-900-Grafikkarten (Maxwell) unterband Nvidia diese Möglichkeit zwar, doch jetzt ist ein BIOS-Flash endlich wieder möglich.
Endlich wieder flashen
Laut der Website Techpowerup kann der mit Maxwell hinzugefügte Sicherheitschip "Falcon" offenbar endlich umgangen werden. Passend dazu wurden im Techpowerup-Forum zwei entsprechende Tools vorgestellt: OMG Vflash vom Nutzer Veii und Nvflashk von Kefi. Beide werden unabhängig voneinander entwickelt, ermöglichen aber dasselbe: Sie bauen auf dem bekannten Programm Nvflash auf und erweitern es so, dass man trotz des Falcon-Chips ein eigenes BIOS aufspielen kann.
Mit OMG Vflash und Nvflashk lassen sich also auch neuere Grafikkarten wie beispielsweise die aktuellen RTX-4000-Modelle mit einem angepassten BIOS versehen. Das kann sich beispielsweise bei der Geforce RTX 4090 lohnen: Spätere Modelle sind auf eine maximale GPU-Spannung von 1,07 Volt begrenzt, wohingegen anfangs 1,1 Volt möglich waren. Spielt man ein altes BIOS auf, ist die neue Limitierung aber hinfällig. Dasselbe gilt außerdem auch für günstigere Grafikkarten: Diese kann man jetzt mit der Software eines High-End-Modells versehen, um beispielsweise beim Power-Limit weniger Einschränkungen zu haben.
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Wie früher ist das Flashen der eigenen Grafikkarte aber natürlich auch heute noch mit Risiken versehen und geschieht auf eigene Gefahr. Wer die gesetzten Limits verletzt, kann beispielsweise Beschädigungen riskieren, und die Garantie ist nach einem BIOS-Flash ebenso hinfällig. Ein Flash lohnt sich damit eher für Übertakter, Spieler mit entsprechender Vorerfahrung oder keiner allzu hohen, emotionalen Bindung zum eigenen Pixelbeschleuniger.
Quelle: Techpowerup

Meine GTX 1080 hab ich öfters geflasht damals. Mehrere BIOS ausprobiert. Wäre die über den Jordan gegangen, wäre das nicht so schlimm gewesen. War erheblich günstiger als meine aktuelle Karte.