Nvidia stellt Geforce 6800 Ultra vor (Update)
Nvidia hat heute den Startschuss für den Next-Generation-Grafikchip Geforce 6800 Ultra (Codename: NV40) gegeben; das Kürzel "FX" der letzten Generation hat man dabei bewusst weggelassen. Der 6800 Ultra hat ca. 222 Millionen (!) Transistoren und verfügt über 16 Render-"Pipelines", die in 2x2-Blöcken organisiert sind. Die Taktfrequenzen liegen nach Nvidia-Vorgaben bei 400 MHz für den Chip und 550 MHz DDR für den Speicher (GDDR3); allerdings ist zu erwarten, dass die Grafikkarten-Hersteller diese Vorgaben übertreffen werden. Die Shaderleistung hat Nvidia gegenüber dem NV35/NV38 teilweise dramatisch erhöht; in Far Cry und Halo ist der 6800 Ultra schon bei Standardsettings mindestens 50 Prozent schneller. Dazu kommen Verbesserungen beim Texturfiltern (16:1 anisotropes Texturfiltern ist möglich) und bei der Kantenglättung (4x FSAA nun mit gedrehtem Abtastmuster; NV3x hat bei 4x FSAA ein geordnetes Muster). Einen ausführlichen Test sowie exklusive Hintergrundinfos dürfen Sie für die kommende Ausgabe von PC Games Hardware erwarten (ab 5.5.2004).
Update: Neben dem 6800 Ultra kündigte Nvidia auch den 6800 an. Der große Unterschied: Der 6800 hat lediglich 12 Pipelines (drei Pixel-Prozessoren mit je 2x2 Tiles). Er greift auf 128 MByte DDR-1-RAM zu (Ultra: 256 MByte GDDR3) und hat nur einen Stromanschluss. Taktfrequenzen stehen noch nicht fest, allerdings dürfte der Chiptakt fast identisch mit der Ultra-Version sein, beim RAM sind 450-475 MHz zu erwarten. Als Preis nennt Nvidia 550 Euro für die Ultra und 349 Euro für die Non-Ultra. Eine Ultra-Version mit 512 MByte GDDR3 will Nvidia ebenfalls noch veröffentlichen.
