Über 300 Watt Leistungsaufnahme bei Ampere... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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Über 300 Watt Leistungsaufnahme bei Ampere... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Quelle: PC Games Hardware

Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Über 300 Watt Leistungsaufnahme bei Ampere..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint wöchentlich sonnabends.

Über 300 Watt Leistungsaufnahme bei Ampere...

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Hintergrund zur Leistungsaufnahme bei Ampere

Bei Ampere ist der Name zweifellos Programm. Die Rede ist von den fließenden Strömen angegeben in Ampere (A), welche multipliziert mit der Spannung (V) die elektrische Leistungsaufnahme in Watt (W) ergeben. Setzt man die Geforce RTX 3080 Founders Edition unter Volllast, verhält sie sich wie Turing: Solange der Kühler den Kern vom Temperaturlimit fernhält - das klappt bei allen modernen Founders Editions - limitiert das Powerlimit die Leistung. Dabei ist eine Tendenz über das gesteckte Ziel zu erkennen, die RTX 3080 FE genehmigt sich stets etwas mehr als 320 Watt. Je nach Spiel und Szene messen wir bei voller Auslastung und ohne Framelimits Werte zwischen 325 und 330 Watt - durchschnittlich, wohlgemerkt. Spitzen (Peaks) im Millisekundenbereich fallen noch deutlich höher aus und machen Nvidias Netzteilempfehlung von 750 Watt nachvollziehbar. Hier ist jedoch eine stromdurstige CPU inbegriffen, sodass wir etwas tiefer einsteigen würden: Wer mindestens ein 600-Watt-Markengerät neueren Baujahrs hat, hat bei der Geforce RTX 3080 nichts zu befürchten. Übertakter, aufgepasst: Die Founders Edition der RTX 3080 erlaubt es, das Powerlimit auf bis zu 370 Watt zu setzen (+15 %). Da die Karte unter Last immer powerlimitiert ist, lassen sich die Bildraten auf diese Weise vorzüglich steigern. Mehr erfahren sie im Test zur Geforce RTX 3080.

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    • Kommentare (254)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von EndangeredSpecies PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Albatros1
        Im Pc-Bereich sehe ich eben viel Ramsch auf dem Markt, minderwertiger Kram der teilweise nicht einmal funktioniert. Das sind Millionen Tonnen Wegwerfprodukte die eigentlich gar nicht produziert werden sollten. Der Druck permanent in sehr kurzen Abständen unausgereiftes Material auf den Markt zu werfen muß weg. Die Entwicklungszeit muß länger werden, die Testphase ebenso. Wenn draufsteht, "einstöpseln und los" muß das auch so sein. Der Kunde zahlt nicht wenig und steht oft nach Kauf vor einer Test- und Reparaturphase. Das ist nicht die Aufgabe des Kunden. Man sieht häufig neue Serien mit minimalen Verbesserungen die es nicht rechtfertigen, deswegen neue Serien aufzulegen. Lieber etwas größere Abstände, dafür ein gut funktionierendes Produkt mit entsprechender Leistungssteigerung.
        Mit dem Ärger unausgereifter Produkte werden gerade im PC Bereich Milliarden Stunden an Arbeitszeit verplempert oder die Freizeit verkürzt. Diesen Zustand sollte man bei Tests und Bewertungen stärker berücksichtigen.
        Da pflichte ich bei. Das ist meines Erachtens kapitalistisch motivierter Irrsinn. Auf Produzent*in- bzw. Kapitalseite steht vorrangig der kapitalistische Druck, Profite und Umsätze zu maximieren und nicht der praktische, ökologische, gesellschaftliche Nutzen. Entsprechend sieht die Produkt- und Marketingstrategie aus. Konsument*innen haben da nur bedingt Einfluss bzw. können diesen erst gut organisiert geltend machen bspw. als Boykottaktion (zum Beispiel gegenüber Shell in Reaktion auf Brent Spar). Womit ich aber nicht sagen will, dass mensch keinen Einfluss hätte und den eigenen Konsum nicht überdenken und abändern sollte. Zum anderen gibt es äußere Bedingungen - wie materielle Grenzen in Form niedriger Einkommen und wie vom System antrainierte und strukturell geförderte Gier. Was dazu führt, dass Konsument*innen versuchen über den Preis zu sparen, was durchaus aufgrund vorzeitigem Produkversagen/Qualitätsmängel fehlschlagen kann, wie Du aufzeigtest.
      • Von EndangeredSpecies PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Albatros1
        Im Pc-Bereich sehe ich eben viel Ramsch auf dem Markt, minderwertiger Kram der teilweise nicht einmal funktioniert. Das sind Millionen Tonnen Wegwerfprodukte die eigentlich gar nicht produziert werden sollten. Der Druck permanent in sehr kurzen Abständen unausgereiftes Material auf den Markt zu werfen muß weg. Die Entwicklungszeit muß länger werden, die Testphase ebenso. Wenn draufsteht, "einstöpseln und los" muß das auch so sein. Der Kunde zahlt nicht wenig und steht oft nach Kauf vor einer Test- und Reparaturphase. Das ist nicht die Aufgabe des Kunden. Man sieht häufig neue Serien mit minimalen Verbesserungen die es nicht rechtfertigen, deswegen neue Serien aufzulegen. Lieber etwas größere Abstände, dafür ein gut funktionierendes Produkt mit entsprechender Leistungssteigerung.
        Mit dem Ärger unausgereifter Produkte werden gerade im PC Bereich Milliarden Stunden an Arbeitszeit verplempert oder die Freizeit verkürzt. Diesen Zustand sollte man bei Tests und Bewertungen stärker berücksichtigen.
        Da pflichte ich bei. Das ist meines Erachtens kapitalistisch motivierter Irrsinn. Auf Produzent*in- bzw. Kapitalseite steht vorrangig der kapitalistische Druck, Profite und Umsätze zu maximieren und nicht der praktische, ökologische, gesellschaftliche Nutzen. Entsprechend sieht die Produkt- und Marketingstrategie aus. Konsument*innen haben da nur bedingt Einfluss bzw. können diesen erst gut organisiert geltend machen bspw. als Boykottaktion (zum Beispiel gegenüber Shell in Reaktion auf Brent Spar). Womit ich aber nicht sagen will, dass mensch keinen Einfluss hätte und den eigenen Konsum nicht überdenken und abändern sollte. Zum anderen gibt es äußere Bedingungen - wie materielle Grenzen in Form niedriger Einkommen und wie vom System antrainierte und strukturell geförderte Gier. Was dazu führt, dass Konsument*innen versuchen über den Preis zu sparen, was durchaus aufgrund vorzeitigem Produkversagen/Qualitätsmängel fehlschlagen kann, wie Du aufzeigtest.
      • Von dgeigerd Freizeitschrauber(in)
        Oha, ich hoffe dass mein Thermaltake Smart Pro RGB 750W nicht den geist aufgibt. hab mir extra ein 750w geholt damit ich in Zukunft noch Reserven habe. Übertakten werde ich meine 3080 nicht, da das eh nicht viel bringt bei Ampere.
      • Von Albatros1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von EndangeredSpecies
        Ah, verstehe. Ich dachte, Du wüsstest da einen Artikel oder so. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es da Engpässe geben kann. Es kam in Debatten ja bereits zum Ausdruck, dass die Erzeugungsweise der erneuerbaren Energien (dezentral, Erzeugungsspitzen) sich von der der konventionellen (unflexibel, zentral) unterscheidet und das Stromnetz auf die neue Erzeugungsweise ungenügend eingestellt ist. In anderen Situationen sieht es auch nicht durchweg gut aus. In den kürzlichen Trockenzeiten hierzulande war es bei "konventionell erzeugter Energie" ja bereits so, dass einige Kraftwerke heruntergefahren werden mussten, da sie aufgrund niedriger Flusspegel und ensprechend zu wenigem Kühlwasser nicht mehr genügend gekühlt werden konnten.
        Ich stimme bezüglich den Fehlentwicklungen beim Konsums mit Dir überein. Dem Konsum entsprechend ist auch die Produktion zu hoch. Zum einen führt die hohe Produktion zu zu vielen CO2-äquivalente Emissionen und zum anderen werden für den dafür notwendigen Abbau von Ressourcen die Reste der Natur zerstört, dadurch Ökosysteme und somit die Lebensgrundlage für Tiere. Zum anderen hat die Erde nur eine begrenzte Menge an Ressourcen. Dem Wirtschaftssystem sind also spätestens dadurch Grenzen gesetzt.
        Ich sehe auch die Phänomene, die Du beschreibst - völlig unzureichende Maßnahmen wie Plastiktütenverbote und andererseits das Fortsetzen von CO2-äquivalenten emissionsintensiven Konsum und Produktion. Bspw. sehe ich die nahegelegte, forcierte Umstellung auf E-Autos als fatalen Irrweg an. Was da für Energie und Ressorucen verschwendet wird. Im allgemeinen gibt es theoretisch Lösungen, da stimme ich Dir zu. Bezüglich von Mobilität gibt es Fahrrad, ÖPNV und Bahn. Ein Ausbau und vergünstigter Zugang wäre ökologisch wie sozial wesentlich sinnvoller. Allerdings würde die Autoindustrie und damit verbundenes Kapital theoretisch darunter "leiden", was die Kapitalseite verhindern will.
        Aber ja, beim Hobby Gaming und alltäglichen Konsumentscheidungen sieht es auch nicht besser aus. Zumal zumeist weiterer Konsum dazu kommt - andere neue elektrische Geräte, Kleidung, Streaming, Flugreisen, Tierprodute usw..
        Im Pc-Bereich sehe ich eben viel Ramsch auf dem Markt, minderwertiger Kram der teilweise nicht einmal funktioniert. Das sind Millionen Tonnen Wegwerfprodukte die eigentlich gar nicht produziert werden sollten. Der Druck permanent in sehr kurzen Abständen unausgereiftes Material auf den Markt zu werfen muß weg. Die Entwicklungszeit muß länger werden, die Testphase ebenso. Wenn draufsteht, "einstöpseln und los" muß das auch so sein. Der Kunde zahlt nicht wenig und steht oft nach Kauf vor einer Test- und Reparaturphase. Das ist nicht die Aufgabe des Kunden. Man sieht häufig neue Serien mit minimalen Verbesserungen die es nicht rechtfertigen, deswegen neue Serien aufzulegen. Lieber etwas größere Abstände, dafür ein gut funktionierendes Produkt mit entsprechender Leistungssteigerung.
        Mit dem Ärger unausgereifter Produkte werden gerade im PC Bereich Milliarden Stunden an Arbeitszeit verplempert oder die Freizeit verkürzt. Diesen Zustand sollte man bei Tests und Bewertungen stärker berücksichtigen.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Robbers
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ich bin von eine 590 Fatboy auf ein Gigabyte RX 5700 Gaming OC gestiegen, und kann nichts negatives berichten, leise, kühl und verbraucht wenig Strom, Strim soweit ich sehen kann so gar keins^^
        Jetzt macht dies in meinen Augen keinen Sinn mehr, die 5700XT hatte mich auch schon angelacht, wobei ich dann eher in Richtung 2070 Super oder so gegangen wäre. Aber zu erst war der Monitor dran und nächsten oder übernächsten Monat dann die Graka. Mit meiner Auflösung würde die 5700XT auch schon ins Schwitzen kommen und vermutlich wenig zukunfsträchtig sein. Daher will ich eigentlich auf Höhe der 3080 aufrüsten, macht in meinen Augen derzeit auch vom P/L her defintiv Sinn. Aber wie gesagt, BigNavi warte ich noch ab.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sk3ptizist
        ich habe mich nur an Nvidias Nomenklatur gehalten, ob das nun Shit für Dich ist oder nicht, ist mir wumpe
        technisch magst Du Recht haben, der Kategoriefehler liegt aber nicht bei mir....
        zudem wirds bestimmt noch ne 3080Ti geben

        edit: mit der Inflation, die ich nicht berücksichtig habe, hast Du auch Recht, aber wenn ich mich recht entsinne, rennen die bei der Ermittlung der Inflationsrate nicht durch den Mediamarkt... ^^
        Aber die Inflation, rennt für gewöhnlich früher, oder später durch deinen Lohn

        Natürlich muss man die Inflation immer berücksichtigen.

        Zum Energie Thema,

        Es gäbe so einige Möglichkeiten, für die Regierung die Energiewende deutlich stärker herbei zu führen, das alles ist so aber von der Regierung nicht gewollt. Das Ganze, ist ein überaus komplexes, wie auch stark umstrittenes Thema. Es wird auch viel Schmarn verbreitet, auch elektro Autos ist ein zweischneidiges Schwert. Es muss was getan werden, das steht fest. In erster Linie ist es Sache der Regierung, das einzuleiten, denn auch bei aller Liebe und dem Versuch es Privat richtig zu machen, das wird nie etwas ändern, sofern nicht die Industrie usw. diesen Weg gehen.

        Ich versuche natürlich im Rahmen, meinen Teil zu leisten, aber halt im Rahmen.

        Sehr gerne kann man dieses Thea auch per PN, oder in einem eigenen Thema diskutieren. Weil wir gesagt, das ist komplex.

        Ach am Rande noch, ob ein Handy jetzt mit 120W für 5Minuten geladen wird, oder mit 5W über 2Stunden, macht absolut keinen Unterschied. Es ist der selbe Energieverbrauch.
      Direkt zum Diskussionsende
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