Strom spare ich ... Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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Strom spare ich ... Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Quelle: PC Games Hardware

Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Strom spare ich ..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

Strom spare ich ...

Bildergalerie

Hintergrund: Die Krux mit der Physik

Was haben Core i9-12900KS, Geforce RTX 3090 Ti, FX-9590, Geforce GTX 480, der Pentium 4 und die Voodoo 5 gemeinsam? Sie alle trinken gerne einen über den Durst. Schon immer gab es Hardware, die im Verhältnis zum Leistungsplus mit "wegweisender" Leistungsaufnahme an den Start ging. Das wirkt gerade heutzutage falsch, nicht nachhaltig und insgesamt aus der Zeit gefallen - vor allem, da Energie in den letzten Wochen geradezu explosiv teurer geworden ist. Zu allem Überfluss war es früher viel einfacher für die Produzenten von Mikroprozessoren, deren Leistung bei gleichem oder geringerem Verbrauch zu steigern: Ein feinerer Fertigungsprozess erledigte das im Vorbeigehen. Heutzutage erschweren physikalische Grenzen die sogenannten Shrinks bei der Fertigung, neue Nodes sind aufwendig, teuer und nicht mehr so ertragreich wie früher. So kommt es, dass Hardware immer durstiger wird, obwohl die Sprünge nicht mehr so oft und zahlreich sind wie in den Pioniertagen der Computer-Technik. Doch nicht verzagen, sondern die PCGH fragen! In der aktuellen Ausgabe - alle Artikel sind auch digital erhältlich - verraten wir, wie Sie Ihre Grafikkarte und Ihren Prozessor mittels Undervolting sparsamer, leiser und kühler machen und welche Funktionen auf Ihrem Mainboard Strom benötigen. Wo die PCGH-Redakteure (keinen) Strom sparen, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie dazu, werte Leser? Diskutieren Sie mit!

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    • Kommentare (122)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 2900133081 Kabelverknoter(in)
        ...um ggf. mal zum Thema zu "Stromsparen durch passende Einstellungen bei -PCs-" zurückzukehren:
        a) an die Redaktion: wie wäre es, ein eigenständiges Thema genau dazu zu eröffnen?
        b) nur mal so, zum Einstieg: mit Strommessgerät an der Steckdose komme ich (ohne den 30W-Monitor) mit R7 3700X bei manuellen Einstellungen im Ryzen Master, wenn ich die garantierten 3,6 GHz für alle Kerne einstelle, bei 1V nicht nur <50°C, sondern auch das Gesamtsystem von >140W auf <90W im normalen Desktopbetrieb...
        c) bei zusätzlicher MHz - Limitierung der Sapphire R5700XT nitro+ SE auf ursprüngliche Taktraten sowie 1600*900 Auflösung (mit gewähltem Multisampling und z.B. Radeon-Chill, siehe PCGH-Artikel zu FPS) auf einem selbstskalierendem AOC32CG (1440p) bekomme ich z.B. bei Witcher 3 (Schatten allerdings 'niedrig', dafür vieles andere auf 'hoch' (sonstiges sehr ausgewählt) - auf systemweite (ohne Monitor) 120 bis max. 185W ... für das Gesamtsystem an der Steckdose.
        Danke übrigens für das Aufgreifen der Thematik - und, wie z.B. die ID-Engine ja zusätzlich immer wieder (ich bin seit 1988 PC-User, vorher Atari, Amiga) zeigt: hohe FPS sind m.E. immer wieder auch Belege dafür, wie professionell eine Game-Engine für entsprechende Auflösungen programmiert wurde.
        Herzliche Grüße!

        P.S.:
        nochwas - ...
        Die PCGH-Redaktion hat sich zwar (vgl. u.a. 'Raff') intern auf 'Hardware-Extreme' eingeschworen - aber: PCGH allein als Titel zwingt doch nicht zu immer extremeren 'Austestungen', oder?
        M.E. sollte eine titelgemäße Zeit(en)schrift eben _beide_ Seiten der Hardware bedienen (was PCGH zum Glück ja auch beginnt, zu machen) - also: High-End wie auch tatsächliche Hardware-Strom- (zahlt das demnächst wirklich noch der Arbeitgeber?) -spar-(und Spiele -)Alltags-Erleichterungen besprechen, anbieten bzw. testen. Danke!
      • Von 2900133081 Kabelverknoter(in)
        ...um ggf. mal zum Thema zu "Stromsparen durch passende Einstellungen bei -PCs-" zurückzukehren:
        a) an die Redaktion: wie wäre es, ein eigenständiges Thema genau dazu zu eröffnen?
        b) nur mal so, zum Einstieg: mit Strommessgerät an der Steckdose komme ich (ohne den 30W-Monitor) mit R7 3700X bei manuellen Einstellungen im Ryzen Master, wenn ich die garantierten 3,6 GHz für alle Kerne einstelle, bei 1V nicht nur <50°C, sondern auch das Gesamtsystem von >140W auf <90W im normalen Desktopbetrieb...
        c) bei zusätzlicher MHz - Limitierung der Sapphire R5700XT nitro+ SE auf ursprüngliche Taktraten sowie 1600*900 Auflösung (mit gewähltem Multisampling und z.B. Radeon-Chill, siehe PCGH-Artikel zu FPS) auf einem selbstskalierendem AOC32CG (1440p) bekomme ich z.B. bei Witcher 3 (Schatten allerdings 'niedrig', dafür vieles andere auf 'hoch' (sonstiges sehr ausgewählt) - auf systemweite (ohne Monitor) 120 bis max. 185W ... für das Gesamtsystem an der Steckdose.
        Danke übrigens für das Aufgreifen der Thematik - und, wie z.B. die ID-Engine ja zusätzlich immer wieder (ich bin seit 1988 PC-User, vorher Atari, Amiga) zeigt: hohe FPS sind m.E. immer wieder auch Belege dafür, wie professionell eine Game-Engine für entsprechende Auflösungen programmiert wurde.
        Herzliche Grüße!

        P.S.:
        nochwas - ...
        Die PCGH-Redaktion hat sich zwar (vgl. u.a. 'Raff') intern auf 'Hardware-Extreme' eingeschworen - aber: PCGH allein als Titel zwingt doch nicht zu immer extremeren 'Austestungen', oder?
        M.E. sollte eine titelgemäße Zeit(en)schrift eben _beide_ Seiten der Hardware bedienen (was PCGH zum Glück ja auch beginnt, zu machen) - also: High-End wie auch tatsächliche Hardware-Strom- (zahlt das demnächst wirklich noch der Arbeitgeber?) -spar-(und Spiele -)Alltags-Erleichterungen besprechen, anbieten bzw. testen. Danke!
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        ist das z.B. auch für mich und andere Langhaarträger (die >50 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen sollen) wichtig: Wenn das Wasser nur plätschert, dauert es statt 30 Sekunden schon mal 5 Minuten oder mehr, um Shampoo mehr als nur oberflächlich auszuspülen
        Ok, daran hab ich als jemand dessen Haare selbst zu Coronalockdownzeiten nie wirklich lang waren nicht gedacht - wobei meine Frau sich da trotz schulterlanger Mähne auch noch nie zu geäußert hat. ^^
      • Von -Shorty- Lötkolbengott/-göttin
        Es gibt übrigens nicht nur die Leute mit 1600W oder Akkustaubsauger.

        Ich hab mein 1600W Modell Anfang des Jahres gegen ein aktuelles 650W Modell getauscht.

        Dank diverser Abdichtungen, die mein alter Staubsauger nicht hatte, schaff ich es gerade mal bei 50% der Leistung, die Bodendüse (heißt das so?) über den Teppich zu schieben, ab 70% Leistung wird das fast unmöglich. Das hat mein 1600W Modell auch auf 100% nicht geleistet und war entsprechend doppelt so laut. Beides Geräte ohne Akku und mit Beutel.

        Es kann also schon Sinn haben, sich vom Lärmmonster mit 1600W zu trennen und sich mit aktuellen Modellen zu befassen.

        Bevor hier also noch 3x so geschrieben wird, als gäbe es nur 1600W und Akkuvarianten, dem ist nicht so.

        Gerade in Verbindung mit Haustieren gibt es ganz andere Möglichkeiten Staub zu saugen, auf pure Leistung ist da niemand mehr angewiesen.
        Mein neues 650W Modell auf 50% zieht mehr Katzenhaare vom Boden, als das der 1600W Eimer jemals geschafft hätte. Da geht es grob um 330W gegen 1600W, damit saug ich also locker 5x so lang oder häufig. Auch ohne Akku.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von XT1024
        Die Garbo?

        Ja, jeden denkbaren Komfort abzuschaffen ist schon affengeil.

        Den Gedanken hatte ich aber auch schon.
        Warum jede Woche stundenlang für 97% statt bei konkretem Bedarf mal 5 Minuten quick&dirty die groben 70% saugen?

        Es ist wie bei Grafikeinstellungen, die letzten paar Prozent sind die aufwändigsten, die auch noch am wenigsten bringen.

        Evtl. mache ich es mir ja zu einfach aber 0,23 € Mehrkosten am Tag, 2-5 € mehr auf der Rechnung oder so?
        Ich meinte keine Leute, die häufiger saugen, damit es sauberer wird. Im Gegenteil, haustierbedingt ist es bei einigen von denen deutlich dreckiger als bei mir. Aber wo ich für eine durchschnittliche Sauberkeit X alle zwei Wochen ranmuss und je Zimmer auf 5-10 Minuten Laufzeit zu 1.600 Watt komme, nutzen diese Leute beinahe täglich für 1-2 Minuten den griffbereiten Akkusauger. Das kostet die nicht einmal unbedingt mehr Freizeit, weil es sich halt leichter zwischenschieben lässt, aber insgesamt läuft das Sauggerät geschätzt 10-20 mal länger und trotz der weitaus geringeren Saugleistung dürfte so ein Akkuding mehr als 80-160 Watt in Betrieb brauchen. 100 Minuten * 160 Watt und 10 Minuten * 1.600 Watt ergeben aber beide den gleichen Stromverbrauch. Durch die Begrenzung der Saugleistung wurde in diesem Vergleich also gar kein Strom gespart, sondern im Gegenteil sogar mehr verbraucht, denn das "häufig, aber leistungsschwach"-Konzept ist ohne Lithium-Ionen gar nicht praktikabel, während mein Sauger nur 5 m Kupferdraht für die Energiezufuhr benötigt.

        Zitat von Incredible Alk
        Ich habs nicht gerechnet^^
        Mal spaßeshalber überschlagen, angenommen ein großes Hotel mit 100 Zimmern haut wenn jemand bei so nem Wasserfall duscht 50 Liter Warmwasser bei der Dusche mehr raus pro Tag und Zimmer. Erwärmen wir das Wasser von 15 auf 40°C dafür.
        Dann brauchts 4,18 x 50 x 25 = 5225 kJ Energie dafür. Oder umgerechnet 5225/3600 = 1,45 kWh.
        100 Zimmer --> 145 kWh.

        Ich hab keine genauen Daten was Gas kostet (da ich ne Ölheizung habe) aber Google sagt spontan 31 cent/kWh. Also wären das rund 45€ Mehrkosten täglich (wenn ich mal ganz frech 100% Wirkungsgrad annehme sonst wirds teurer). Dafür würde man tatsächlich nen Minijobber einstellen können der jeden Tag 2x rundläuft und in jedem Zimmer die Dusche kurz anmacht.

        Aber Scherz beiseite - bei den Gaspreisen hätte man doch 100 Wasserspar-Duschköpfe und ne Umwälzpumpennachrüstung in kürzester Zeit wieder drin. Also vorausgesetzt man muss nicht noch neue Leitungen legen weils nie auf zirkulation ausgelegt war, dann natürlich nicht^^
        Was ist mit Hotels, die bei Gaspreisen von unter 5 Cent gebaut wurden?
        Und wie viele gehören zu einer Kette mit internationalen Standards, die überhaupt nicht auf spezifisch deutsche Preise oder die hiesige Bereitschaft zum Sparen Rücksicht nehmen? In den meisten Häusern kann man froh sein, wenn die Klimaanlage nicht auf 16 °C voreingestellt ist und seit dem frühen morgen läuft.

        Zitat von Incredible Alk
        Die Dinger sind nicht dazu da es Leuten zu ermöglichen die eh sparen wollen sondern Leute zum Sparen zu zwingen die es nicht wollen oder sich im Alltag keine Gedanken darüber machen (wollen).

        Sparköpfe sind dasselbe Prinzip wie Eco-Modi bei Hardware und sonstigen Geräten. Klar kann man auch von Hand beispielsweise die Bildschirmhelligkeit abends runterdrehen aber es macht halt kaum jemand wenn es keine Automatik übernimmt.

        Ist auch son bisschen "einbauen und vergessen". Klar kann ich jedes mal von hand peilen wie ich meine Geräte grade verbrauchstechnisch einstellen will aber son Sparkopf oder Ryzen-Ecomodus oder Bildschirm-abdunkel-wenn-keiner-davorsitzt-Modus ist schon praktisch.
        Spareinsätze für den Duschschlauch nicht mit Sparköpfen verwechseln. Erstere begrenzen tatsächlich einfach nur den Wasserfluss, aber letztere versuchen oft die Strahlwirkung/den Druck bei geringerem Wasserdruchfluss aufrecht zu erhalten. Neben Leuten, die Verkrustungen abstrahlen möchten (srsly?) ist das z.B. auch für mich und andere Langhaarträger (die >50 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen sollen) wichtig: Wenn das Wasser nur plätschert, dauert es statt 30 Sekunden schon mal 5 Minuten oder mehr, um Shampoo mehr als nur oberflächlich auszuspülen. Das kann den Wasserverbrauch erheblich steigern.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Ich sag ja, unnötig.
        Wenn ich nen Eimer wischwasser voll machen willen, bin ich froh sowas nicht zu haben.
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